Monat der Fotografie in Wien - November 2008

monat der fotografie wien 2008
3. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE in Wien/November 2008

Im November steht Wien zum dritten Mal ganz im Zeichen der Fotografie: Über 100 Ausstellungen an 72 Orten bezeugen, dass sich dieses Medium neben den klassischen Genres der bildenden Kunst vollständig etabliert hat.


Das erste Fotografiefestival Österreichs bietet heuer wieder ein abwechslungsreiches Programm – ein kleiner Auszug:

Das Künstlerhaus widmet sich mit sechs Ausstellungen ganz dem Monat der Fotografie. Vorgestellt werden Arbeiten von Marianne Greber, Markus Krottendorfer, Erich Lessing, Didi Sattmann, Robert Zahornicky sowie die Gruppenausstellung „Traces“. Fotografien des Tschechen Ladislav Berka aus den frühen 1930er Jahren zeigt die Galerie Johannes Faber, während die Fotogalerie Wien heimische und internationale Positionen der Jetztzeit zum Thema „Konstruierte Wirklichkeiten“ ausstellt. Die Albertina präsentiert historische Gletscherfotografien, denen zeitgenössische Arbeiten etwa von Olafur Eliasson oder Walter Niedermayr gegenüber gestellt werden.

Der Monat der Fotografie wird als Biennale betrieben und maßgeblich von der Stadt Wien gefördert. Eröffnet wird das Festival am 30.10.2008 um 19 Uhr im Museum auf Abruf (MUSA) mit „Mutations II“, einer Gemeinschaftsausstellung der sieben europäischen Partnerstädte. Die Kuratoren aus Berlin, Bratislava, Luxemburg, Moskau, Paris, Rom und Wien legen diesmal den Schwerpunkt auf das Spannungsverhältnis zwischen Fotografie und Video.

Das MUSA wird darüber hinaus Schauplatz zahlreicher Begleitveranstaltungen sein. Geplant sind Podiumsdiskussionen, temporäre Videoprojektionen und erstmals auch ein Portfolio Reading, in dessen Rahmen sich Fotokünstler der Beurteilung internationaler und österreichischer Experten stellen können. Außerdem werden „fotografische Spaziergänge“ sowie Busfahrten zum Monat der Fotografie in Bratislava angeboten.

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