Börsencrash läßt auch die Kunstszene zittern...

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Photographer: Simon Dawson/Bloomberg News

Am 18. September berichtete Bloomberg.com, daß der große Crash des Bankinstituts "Lehman Brothers" und "Merrill Lynch" auch die Kunstszene völlig erschüttern wird. Lehman Brothers Holding Inc. besitzt mehr als 3.500 Kunstwerke, darunter zahlreiche Fotografien der derzeit höchstdotierter Fotokünstler wie Andreas Gursky, Jasper Johns und Takashi Murakami. Kunstkäufe wurden vorfinanziert und Kunstwerke hochrangig belehnt. Wer finanziell unbelastete Kunstwerke besitzt, ist als Kunde immerhin besser davon gekommen als wer sein Geld in Fonds angelegt hat.
Was mit all diesen Werken geschehen wird, steht noch nicht fest, da Lehman außerdem im Jahr 2003 eine Sammlung mit 900 Werken des Anlageberaters Neuberger Berman beim Kauf des Unternehmens erwarb. Nun stellt sich die Frage, was mit dieser wertvollen Sammlungen bei einem Firmenverkauf geschehen wird. Bei welchen Auktionshäusern werden die Kunstwerke auftauchen? Zu welchem Preis? Was geschieht nun am Kunstmarkt?

Der Kollaps an der Börse wird weltweit auch die Museen einschneidend beeinflussen: Alle diese Museen wurden finanziell unterstützt (Auszug aus der Liste)!

Museum of Modern Art, the Guggenheim Museum, the Norton Museum of Art in West Palm Beach, Fla., the Bruce Museum in Greenwich, Conn., the Metropolitan Museum of Art, (...), the International Center of Photography, (...), the New Museum of Contemporary Art, (...) the Neuberger Museum of Art in Purchase, (...), the National Gallery, the Tate Modern, the Tate Britain, the Städel Museum in Frankfurt; the Musée du Louvre in Paris; and the Mori Art Museum in Tokyo.
Liest sich wie das Who Is Who der Kunstwelt...

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