Polaroid ist tot! Lang lebe PolaPremium!
Verzagen Sie nicht, die Rettung ist da! Und zwar ganz nah!
The new home of Instant Photography
Proudly we present a carefully selected number of outstanding Polaroid tools and pictures to celebrate 60 years of a unique invention.Intensively supported by the Polaroid corporation, PolaPremium will suprise you with nothing less than the most artistic compilation of different film formats, cameras, accessories and books in Polaroid history, many of them exclusively produced for this unique new platform. Ready to change the history of instant photography.Starting with just a small selection of very rare and "most desired" materials we are very much looking forward to introducing more PolaPremium specials on a weekly basis.
Reinschauen - zugreifen - fotografieren!
Straßenfotografie im Wandel der Zeit...
Street-Photographie 1999-2006: Aus der Serie „Sleepers“, fotografiert in Mexico City. © Francis Alÿs
Die Ausstellung Street & Studio. Eine urbane Geschichte der Fotografie präsentiert mit rund 300 Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert erstmals die faszinierende Geschichte zweier zentraler Produktionsorte des fotografischen Mediums. Sie entstand in Kooperation mit der Tate Modern, London.
Durch Arbeiten von Diane Arbus, Cecil Beaton, Brassaï, Walker Evans, Helen Levitt, Robert Mapplethorpe, Irving Penn, Cindy Sherman, Malick Sidibé, Jürgen Teller, Wolfgang Tillmans, Weegee u.a. legt die Ausstellung dynamische Wechselwirkungen der fotografischen Praxis auf der Straße und im Studio offen.
Seit dem Beginn des 20. Jahrhundert prägt die Fotografie das Bild der sich herausbildenden westlichen Metropolen mit ihren unterschiedlichen Milieus. Street & Studio zeigt unterschiedliche Genres und Arbeitsweisen, die sich bedingt durch ihre räumliche Aufnahmesituation, bis heute entwickelt haben und erschließt die Fotografie als Medium der Stadt.
Noch bis 11. Jänner 2009 im Museum Folkwang Essen
Kahrstraße 16, 45128 Essen
photo l.a. 2009
© Christine Nguyen, Octopi Tree, 2008. C-print on Sintra 48 x 80 inches.
artfairs inc. is pleased to announce that photo l.a. 2009, the 18th Annual International Los Angeles Photographic Art Exposition and the largest exhibition of its kind in the United States, will take place from January 9-11, 2009 at the historic Barker Hangar at the Santa Monica Airport. photo l.a. 2009 will feature the finest photographic art on display and for sale, from the earliest 19th Century photographic experiments to the most contemporary photography and photo-based art. Seventy of the world’s leading galleries and private dealers representing International and U.S.-based artists will display work at photo l.a. 2009.Lesen Sie mehr... !
Polaroid ist tot! Lang lebe Polaroid!
Da schau her: Der japanische Spielzeughersteller Tomy hat mit dem 5 Megapixel Modell “Xiao” eine Digitalkamera mit eingebautem Sofort-Bild-Drucker entwickelt. Für umgerechnet EUR 280 soll das gute Stück nun in Serie gehen.
Die Druckzeit der etwa 5×8 cm kleinen Bilder beträgt nach Angaben des Herstellers gerade einmal 45 Sekunden - bei einer Auflösung von etwas mehr als 300dpi. Die Kamera kommt dabei gänzlich ohne Tinte aus. Das Druckerpapier enthält Farbkristalle, die - gesteuert durch Wärme - sichtbar werden. Die Technologie stammt vom Unternehmen Zink Imaging (Zero Ink = Null Tinte).
Das Modell „XIAO“ ist klein (150mm x 75mm x 25mm) und wiegt nur knappe 300 Gramm. 5 Megapixel, ein 4-fach Zoom, ein 2.48 inch LCD Bildschirm, SD/SDHC, und der eingebaute Thermo Drucker. Dieser Drucker verwendet tintenfreies Papier, welches Farbkristalle enthält. Tomy rechnet mit einem Verkauf in Europa ab Mai 2009 und peilt 180.000 verkaufte Exemplare an. (Quelle: diginfo.tv)
Das Video der Präsentation erklärt alles.... (Klicken Sie auf das Bild oben).
Denis Darzacq: Frozen moments
«Ich fragte einige athletisch aussehende Männer, ob sie für mich in den neutralen Hintergrund springen könnten. Es ist nicht zu sehen, wo die Bilder gemacht wurden, ob nun in einer armen oder reichen Gegend oder vielleicht sogar in London, Berlin oder Paris.”

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Alec Soth in Winterthur
„Für mich sind diese Bilder positiv, eine Darstellung von Glück», sagt Alec Soth – hier in der Winterthurer Ausstellung. Photo: Doris Fanconi ·
Alex Soth, 1969 in Minneapolis geboren, scheint direkt dem Bilderbuch der US-Klischees entsprungen: Sportlich gekleidet, mit Baseballkappe, herzlichem Lachen, offener, unkomplizierter und zugleich sehr höflicher Art vermittelt er diesen Eindruck.
Auch seine beiden durch Buchpublikationen und Ausstellungen bekanntesten Fotoserien – «Sleeping by the Mississippi» und «Niagara» – beackern uramerikanisches, legendäres Terrain. Aber so, dass man zweimal hinschaut, weil die Bilder nicht ganz so eindeutig sind: Stricken sie an diesen Legenden weiter – oder modeln sie sie nicht auch um?
(Lesen Sie HIER weiter)
Fotomuseum Winterthur, Grüzenstrasse 44 + 45, 8400 Winterthur (Zürich)
bis 8. Februar 2009.
Bücher von Alec Soth sind bei Steidl, Göttingen, erschienen, u.a. «Niagara» und «Dog Days Bogota».
Stefan Leitner ist "Human Torpedo"
Aus knapp 100 Bewerbungen für den Peter-Christian-Schlüschen Preis 2008 für Sportfotografie wurden als Preisträger zwei junge Fotografen aus Österreich ausgewählt: Stefan Leitner (Graz) gewann den 1. Preis für sein Sportfoto “Human Torpedo”, der Förderpreis 2008 geht an Lukas Eckschlager (Golling) für seine Fotoarbeit ‘Snooker’.
Der Peter-Christian-Schlüschen Preis für Sportfotografie ist der höchst dotierte Preis für Sportfotografie im Nachwuchsbereich.
© Stefan Leitner, Human Torpedo
Stefan Leitner über seine gewinnbringende Arbeit:
Die Idee für dieses Foto kam mir am Weinhof Kappl in Kitzeck. Dieses Hotel verfügt nämlich über eine Außen-Pool, welcher auf einer Seite mit einer Glasscheibe versehen ist. Ich habe also die Glasscheibe gereinigt und anschließend meine Kamera per Stativ daran angelehnt. Anschließend stieg ich ins Wasser und führte ein paar "Testtauchgänge" durch. Dadurch konnte ich ein Gefühl erhalten wie viel Zeit es in Anspruch nimmt, von der Kamera in den Pool und in die gewünschte Position zu gelangen. Da ich alleine war, eignete sich für die Umsetzung nur die Selbstauslöser-Variante. Nachdem ich den Selbstauslöser auf 20sec eingestellt hatte, benötigte ich ca. 30 Versuche um den richtigen Moment abzulichten.
fotostrada gratuliert herzlichst zum Sieg!
Dennis Hopper in Paris
Dennis Hopper spielte in „Denn sie wissen nicht, was sie tun“, in „Apocalypse Now“ und in David Lynchs „Blue Velvet“. In „Easy Rider“ stand er sowohl vor als auch hinter der Kamera.
Doch Hoppers künstlerisches Talent beschränkt sich nicht auf die Welt des Films: Er betätigt sich auch als Fotograf, Maler und Sammler, wie derzeit (und noch bis zum 19. Januar 2009) eine Ausstellung im Pariser Filminstitut „Cinémathèque française“ beweist.
Hoppers Werke zeigen ein Amerika jenseits der Traumfabrik Hollywood, sie geben Einblick in die Randbereiche der amerikanischen Gesellschaft.
Noch bis 19. Jänner 2009 in der
La Cinémathèque française
51, rue de Bercy, 75012 PARIS
Andreas Fux: Die süsse Haut
Mit ‘Die süsse Haut’ hat Andreas Fux eine Serie geschaffen, die in ihrer distanzierten aber nie unpersönlichen Ästhetik ein Thema umkreist, dass in dieser Eindringlichkeit selten beschrieben wurde. Hier werden keine Hochglanzmodels vorgeführt – der modische Catwalk der Selbstdarstellung fehlt. Was zu sehen ist, sind sensible Einsichten in eine Welt, die den Meisten verschlossen ist oder nur als plakative Idee existiert.
Zwar gehören Tattoos und Piercings unterdessen zum modischen Accessoire und Mainstream, aber selten werden sie in dieser Konsequenz angewendet. Und für Cuts und dem miteinhergehenden Blut fehlt dann meistens der Mut. Was treibt diese Menschen zu solch ritualisierten Handlungen?
Bis 24. Dezember 2008
WIDMER+THEODORIDIS contemporary
Weggengasse 3, 8001 Zürich / Schweiz
P.S. Schauen Sie sich auf jeden Fall die Homepage von Andreas Fux an, die Bilder sind stark, ungewöhnlich, aufrüttelnd, spannend...
Five Seconds Later: Gregor Stephan
© Gregor Stephan, three plus one, 120*170cm, Digital Lambda Print
In seiner zweiten Einzelausstellung bei Hunchentoot werden neue fotografische Arbeiten des Goldsmiths University-Absolventen Gregor Stephan präsentiert.
Im Rahmen von "Five Seconds Later" wird die Grenze des Sichtbaren in Beziehung zur Zeit erforscht. Sämtliche in der Ausstellung präsentierten Serien von Stadtlandschaften und Portraits basieren auf analogen Fotografien, deren Negative fünf Sekunden belichtet wurden. Diese lange Belichtung bei offener Blende transformiert Stadtlandschaften und Menschen in ein schwarzes Negativ. Durch einen hoch auflösenden Scan des Negativs erscheint eine verblasste, körnige, kratzige, manchmal farbige und neblige Textur.
Die nur scheinbare technische Unvollkommenheit dieser Fotos reduziert Landschaft und Menschen auf ein physisches Erscheinungsbild, das sich eher durch Licht und verblassenden Schatten als durch Profil und Volumen auszeichnen. Die Sujets werden dadurch in einem Schwebezustand zwischen Erscheinen und Verschwinden gehalten.
Noch bis 10. Dezember bei
hunchentoot - Galerie für zeitgenössische Positionen
Inhaber Hannes Uhlemann
Choriner Straße 8, 10119 Berlin
Jedes gute Foto hat eine Vorgeschichte

Zu Unrecht: Schmid hat nicht nur für die führenden Modemagazine gearbeitet, er war auch jahrelang mit den wichtigsten Popstars von A (wie ABBA) bis Z (wie Zappa) oder im Formel-1-Zirkus unterwegs. Unsterblich wurde er aber mit seinen Werbebildern vom Marlboro-Mann, der grössten amerikanischen Ikone.
Hier das Interview mit Hannes Schmid im online Portal persoenlich.com
Wo die Bilder wohnen: Das Hulton Archive
Mehrere tausend Mal nachgedruckt: „The Gorbal Boys“, aufgenommen von Bert Hardy
Im Londoner Hulton Archive lagern 65 Millionen Pressefotos.
Sie zeigen Kriege und Krisen sowie zahlreiche Alltagsszenen mit nicht alltäglichen Geschichten.
Von außen ist das Gebäude ein unscheinbarer grauer Büroblock mit Flachdach. Hinter der Glasfront von Nummer 21-23 Woodfield Road in West-London, verbirgt sich das Hulton-Archiv, eine der besten und größten Fotografie-Sammlungen der Welt. Unterteilt in Print- und Negativ-Archiv, erstrecken sich über zwei Stockwerke endlose Regalreihen, gefüllt mit unzähligen Kisten und Akten, die wertvolles Bildmaterial enthalten, das bis zu den Anfängen der Fotografie zurückreicht. Insgesamt lagern hier etwa 65 Millionen Bilder, meist Originale, aber auch eine große Zahl von Glasnegativen, Landkarten, Radierungen, und sogar 30 000 Stunden Film werden hier aufbewahrt.
Lesen Sie HIER den ganzen Artikel von FOCUS-Online-Autorin Anette Wilms.
Workers: Bilder von Sebastião Salgado
Workers emerging from a coal mine. Dhanbad, Bihar State, India, 1989,
Photographs by Sebastião SALGADO / Amazonas images
Falls jemand gerade auf dem Weg nach Texas sein sollte... Diese Ausstellung von Salgados Bildern ist sicherlich sehenswert!
Workers: Photographs by Sebastião Salgado
Workers is a global epic that transcends mere photography to become an affirmation of the enduring spirit of working men and women. Salgado’s black and white photographs are an archaeological exploration of the activities that have defined work from the Stone Age through the Industrial Age, to the present. An elegy for the passing of traditional methods of labor and production during an era of globalization, Workers delivers a message of endurance and hope. More than those of any other living photographer, Salgado's images of the world's poor stand in tribute to the human condition. Organized by Lélia Wanick Salgado/Amazonas Images.
Austin Museum Of Art - noch bis 8. Februar 2009
Woody Allen erhält Leica 3.555.555

Der Regisseur, Komiker, Autor und Schauspieler Woody Allen hat am Montag in New York eine digitale Leica M8.2 mit der exklusiven Seriennummer 3.555.555 erhalten.
Allen, der seit Jahren privat und am Set mit Leica-Kameras fotografiert, erhielt das speziell für ihn gefertigte Einzelstück vom Vorsitzenden des Vorstands der Leica Camera AG, Dr. Andreas Kaufmann. Anlass ist Allens 40. Kinofilm „Vicky Cristina Barcelona", in welchen die Hauptdarstellerinnen Scarlett Johansson und Penélope Cruz die Stadt Barcelona durch den Messsucher einer Leica-Kamera entdecken und fotografieren. (Quelle: leica.com)
Lesen Sie mehr...!
Von der Wirklichkeit weit entfernt - Fotografie

© Albert Watson: Auf "Mike Tyson, Catskills, New York, 1986" hielt Watson den beachtlichen Nacken des ehemaligen Box-Weltmeisters fest.
Ein Turm mit Ohren. Die Bildlegende korrigiert die spontane Wahrnehmung rasch: Mike Tyson (1986). Formatfüllend hat der Fotograf Albert Watson den Hinterkopf des einstigen Boxweltmeisters ins Bild gesetzt. Übergangslos gehen Kopf und Hals ineinander über. Schweißperlen auf der Haut werfen genau kalkulierte Lichtflecken zurück und verleihen der Aufnahme einen Hauch von Plastizität. Kein klassisches Porträt. Das Gesicht befindet sich im Off. Dennoch scheint das Bild alles über den gewalttätigen Tyson auszudrücken; gemessen jedenfalls an dem, was die Medien von ihm übermittelt haben.
Ob Mike Tyson, Kate Moss oder Jack Nicholson: Albert Watsons Fotografien entlocken den größten Stars noch überraschende Seiten.
Dagegen beeindruckt der Kollege Jim Dine ganz ohne Glitzerwelt. Zwei Ausstellungen würdigen jetzt ihre Werke. Das Schöne ist: Von der Wirklichkeit sind beide gleich weit entfernt.
Albert Watson: noch bis 18. Jänner 2009 im NRW-FORUM DÜSSELDORF,
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Jim Dine: noch bis 14. Dezember 2008 im Mediapark,
Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Das verlorene Paradies – Peter Beard über Ostafrika
In den früheren sechziger Jahren kommt der junge Amerikaner Peter Beard zum ersten Mal nach Ostafrika. Doch seine Faszination für den Garten Eden, den er vorzufinden glaubt, schlägt bald in Entsetzen um. Er wird zum Augenzeugen einer ökologischen Katastrophe, die bis heute andauert.
Mit seiner Kamera dokumentiert er, wie Zersiedelung, Wilderung und Überbevölkerung zur Zerstörung eines der größten Naturparadiese dieses Planeten führen.
Metropolis stellt den Abenteurer, Fotografen und Lebemann Peter Beard vor.
Einarmige Banditen mit Verbrecherfotos
Foto: AFP
Spiel mit Prangerwirkung: Bei einer Internet-Version eines "Einarmigen Banditen" werden in Japan nicht mehr Kleeblätter oder Karos, sondern Fahndungsbilder gesuchter Krimineller verwendet.
Spieler, die beim Bedienen der virtuellen "Einarmigen Banditen“ dreimal das gleiche Bild und damit den Jackpot erhalten, bekommen zur Belohnung detaillierte Informationen über den Gesuchten sowie die Kontaktdaten der Polizei für sachdienliche Hinweise. Mit dem Spiel wolle die Firma Famista der Gesellschaft einen Dienst erweisen, sagte ein Sprecher. Indem die Verbrechersuche mit Unterhaltung kombiniert werde, könne die Polizeiarbeit unterstützt werden.
(Quelle: sueddeutsche.de)
Groß, größer, Panorama
Pariser Platz, 1951, Aufgenommen von einem Fotografen namens Tiedemann, Rekonstruiert von Arwed Messmer 2008, 1,25 x 5,84 Meter (!)
Berliner Panoramafotografien aus den Jahren 1949 - 1952
Aufgenommen vom Fotografen Tiedemann. Rekonstruiert und interpretiert von Arwed Messmer
Der Beitrag der Berlinischen Galerie zum Monat der Fotografie
Kuratoren: Florian Ebner, Ursula Müller
Im Berlin der frühen Aufbaujahre machte sich ein Fotograf namens Tiedemann an eine umfangreiche Arbeit: Ausgerüstet mit einer Großformatkamera und zuweilen begleitet von Assistenten, die eine Messlatte trugen, dokumentierte er im Auftrag des Magistrats der DDR-Hauptstadt zentrale Schauplätze, aber auch andere Orte, welche für die Stadtplanung von großer Bedeutung waren.
Seine rund 1500 in der Berlinischen Galerie bewahrten Aufnahmen halten unter anderem den Pariser Platz oder das Areal des zerstörten Schlosses (den neu benannten Marx-Engels-Platz) ebenso fest wie die Baustelle des Walter-Ulbricht-Stadions oder eine Sandentnahmestelle an der Peripherie. (...) (Lesen Sie HIER weiter.)
Berlinische Galerie. Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Stiftung Öffentlichen Rechts. Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin
Künstlerin bietet ihren Rücken an

Künstlerin bietet ihren Rücken als dauerhafte Leinwand an
Susi Krautgartner schreibt einen internationalen Zeichenwettbewerb zur grafischen Gestaltung ihres Rückens aus.
Der GewinnerInnenentwurf, ausgewählt von einer vierköpfigen Expertinnenjury, wird der Künstlerin im Jänner eintätowiert.
Einsendeschluss ist der 20.12.2008, Entwürfe an Susi Krautgartner, Klosterneuburgerstraße 36/6, 1200 Wien.
Nähere Details zum Dowloaden hier in der Ausschreibung (pdf) oder unter www.krautgartner-susi.at
Susan Hiller: The J. Street Project
Susan Hiller, The J. Street Project (Index), (detail: Coburg, Judenberg) 2002-2005, wall-based installation: 303 archival colour inkjets mounted on Kapaline, oak frames, index and map in adhesive vinyl, two walls, each approx. 394 x 78 in. / 1000 x 197 cm; dimensions variable, edition of 3 (+ 2AP). © Susan Hiller; Courtesy Timothy Taylor Gallery, London.
Finding and photographing every street in Germany with the prefix Juden (Jews) in its name: this was the task that the London-based, American-born artist Susan Hiller set for herself in 2002 after a chance encounter with a street sign reading “Judenstrasse” (“Jews’ Street”) in Berlin. She found the sign strangely ambiguous. It was meant to commemorate the Jewish community that once inhabited the area, but for Hiller it marked a history of discrimination, segregation and violence. She subsequently discovered that there were many streets throughout Germany containing the prefix Juden. “The Jews are gone,” Susan Hiller has said, “but the street names remain as ghosts of the past, haunting the present.” (ganzer Text über die Ausstellung HIER).
Noch bis 1. Februar 2009 zu sehen:
The Jewish Museum, 1109 Fifth Avenue at 92nd Street, New York, New York 10128
Neues fürs iPhone sieht alt aus...
CameraBag: Diese Software ermöglicht es, in völlig neuen "alten" Stilen mit dem iPhone zu fotografieren. Aber lesen Sie selbst...(mehr)
CameraBag is simple and intuitive, with a minimal interface. Just take a new photo or choose one from your library, swipe between camera styles, and save any you like. If you want more control, an options panel is available for camera behavior, image size, cropping and border effects, and more.
The cameras included in CameraBag:
-"Helga" - A square-format toy camera feel with washed-out highlights and old-school vignetting.
-"1974" - This is your father's camera. Faded, tinted, and hip.
-"Lolo" - Shoot from the hip and take life as it comes with vibrant, colorful shots.
-"Cinema" - Dramatic, moody, wide-screen stills from the movie of your life.
-"1962" - Dynamic black and whites from the photojournalists of a bygone era.
-"Ansel" - Smooth gradation from black to white.
-"Infrared" - Simulation of the popular landscape photography technique.
Sollte jemand das Programm schon ausprobiert haben, dann will ich es sehen! Schicken Sie bitte das Bild an fotostrada ! Danke.
"Auslage in Arbeit" im Naturhistorischen Museum

Die Serie “Vitrinen in Arbeit" der amerikanischen Künstlerin Kaucyila Brooke entstand im Naturhistorischen Museum in Wien, als dessen Präsentationsform modernisiert wurde.
»Vitrinen in Arbeit« umfasst eine Serie von 140 Farbfotografien der amerikanischen Künstlerin Kaucyila Brooke, die zwischen 2001 und 2004 im Naturhistorischen Museum in Wien entstand.
Während vergleichbare Museen längst zu Erlebnismuseen umstrukturiert wurden, blieb dieses Museum weiterhin einer Konzeption des 19. Jahrhunderts und der Idee einer Einordnung der Naturdinge nach Arten und Familien verpflichtet.
Kaucyila Brooke zeigt die Spuren und Relikte der Vergangenheit, die drapierten Körper ausgestopfter Tiere und den Schmutz, der in den Vitrinen zurückbleibt, nachdem die Ausstellungsgegenstände entfernt wurden.
Noch bis 21. Dezember in der ALFRED EHRHARDT STIFTUNG, Schönhauser Str. 8, 50968 Köln, zu sehen.
Digitaler Bildmarkt wächst weiter!
Der weltweite Markt rund um die digitale Fotografie soll bis ins Jahr 2013 jährlich 8.3% wachsen. Unterschieden werden in der Studie des amerikanischen Marktforschers BCC Research die beiden Bereiche Produkte und Anwendungen, wobei der zweite deutlich stärker zulegen soll.Der globale Markt für Technologien rund um die Digitalfotografie beträgt im laufenden Jahr ca. 155 Milliarden US-Dollar (gemäss BCC Research). Im Jahr 2007 umfasste dieser 136.7 Milliarden und bis ins Jahr 2013 wird ein beachtliches Marktvolumen von ca. 230 Milliarden US-Dollar erwartet.
Mehr davon hier...
Vor dem ersten Schrei kommt das Klick...
Foam_ Fotografiemuseum Amsterdam zeigt...
Helen Levitt - In the Street
bis 18 Jänner 2009
Strassenfotografie at its best - New Yorker Ansichten...
New York, 1988 © Helen Levitt. Courtesy Laurence Miller Gallery, New York
Waiting, 1955-59, London © Stichting FotoArchief Kees Scherer / MAI
Fotojournalismus aus den 50-er und 60-er Jahren
Kees Scherer - Photographic Explorations
bis 18 Jänner 2009
Foam_Fotografiemuseum Amsterdam: Keizersgracht 609, 1017 DS Amsterdam
Paris Photo - Japan zu Gast
Since it first began more than a decade ago, Paris Photo has won recognition as the world's premier fair for still photography. This unique event offers a panorama of fine art photography from its early days to the present day, and presents a forward-looking overview of global trends and expressions available in this medium.
The 2008 edition, which brings together some one hundred galleries and publishers from around the world, will coincide with Paris Photography Month, making the City of Lights the international epicentre of art photography.
* 40,000 visitors (40 % from abroad).
* 120 exhibitors - galleries, publishers and magazines - from some 20 countries.
* Work by more than 500 international photographers.
* Media coverage with 500 stories in the most prestigious international news outlets.
* 1,000 accredited journalists from 50 countries.
3 Milliarden Fotos bei flickr
Kaum zu glauben: Das Online-Fotoalbum WWW: flickr hat seit (vor)gestern drei Milliarden Fotos in der Datenbank. facebook hat sogar noch mehr - 10 Milliarden! (Quelle: wdr. de, Jörg Schieb)
Lesen Sie HIER mehr...
View (the) Spotlight...
Und weil fotostrada Regen und Gewitter liebt, gibt´s schöne Bilder vom Herbstwetter zu sehen. Klicken Sie HIER drauf und spannen Sie den Schirm auf...

Aber auch die anderen Stories sind toll... ;-)
Deutsche Börse Photography Prize 2009
- Paul Graham (geb. 1956, Großbritannien) wurde für seine Fotoserie A Shimmer of Possibility (steidlMACK, Oktober 2007).
- Emily Jacir (geb. 1970, Palästina) wurde aufgrund ihrer Einzelausstellung auf der Biennale Venedig 2007 ausgewählt. Auf der Biennale wurde sie mit dem Goldenen Löwen für Künstler unter 40 Jahren ausgezeichnet.
- Tod Papageorge (geb. 1940, USA) wurde für seiner Ausstellung Passing Through Eden - Photographs of Central Park in der Michael Hoppen Gallery, London, vorgeschlagen.
- Taryn Simon (geb. 1975, USA) wurde für ihre Ausstellung The American Index of Hidden and Unfamiliar in der Photographers” Gallery, London nominiert.
Der Preisträger wird am 25.03.2009 bekannt gegeben.
Der mit 30.000 GBP dotierte Deutsche Börse Photography Prize wird jedes Jahr an einen zeitgenössischen Fotokünstler beliebiger Nationalität vergeben, der im vorausgegangenen Jahr einen bedeutenden Beitrag zur europäischen Fotografie geleistet hat.
Der Preis wird von der Photographers’ Gallery in London vergeben, wo die Ausstellung auch erstmals gezeigt wird. Die Ausstellung läuft in London vom 20. Februar bis 12. April 2009. Die Arbeiten der vier Finalisten werden später bei C/O Berlin und in der Neuen Börse in Frankfurt zu sehen sein.
Die Mitglieder der diesjährigen Jury sind:
David Campany, Autor/Dozent, Universität Westminster, Großbritannien; David Goldblatt, Fotograf, Südafrika; Chus Martínez, leitende Kuratorin, Museu d”Art Contemporani de Barcelona, Spanien; Anne-Marie Beckmann, Kuratorin, Art Collection Deutsche Börse, Deutschland. Brett Rogers, die Direktorin der Photographers’ Gallery, führt den Vorsitz (ohne Stimmabgabe).
Die Gruppe Deutsche Börse ist einer der wichtigsten Sponsoren im Bereich Fotokunst. Die Gruppe verfügt seit dem Jahr 2000 über eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Fotografie – die Art Collection Deutsche Börse, die inzwischen rund 700 überwiegend großformatige Arbeiten von über 60 internationalen Künstlern umfasst. Ferner organisiert die Deutsche Börse Ausstellungen für junge Künstler und unterstützt Fotoausstellungen in Europa.
Den diesjährigen Deutsche Börse Photography Prize erhielt Esko Männikkö für seine Retrospektive Cocktails 1990 - 2007.
Nico - Die Popikone: Köln, Berlin, Paris, New York

Im Oktober 2008 wäre Christa Päffgen (1938-1988), die als blonde Schönheit nach New York ging, und unter dem Namen NICO Sängerin wurde, siebzig Jahre geworden.
(...) Willy Maywald, der in Paris eine führende Rolle als Modefotograf einnimmt, protegiert und engagiert sie für zahlreiche Shootings.
Als Modell arbeitet sie in Frankreich, Spanien und Italien. Auch in Deutschland ist sie in den 50er und 60er Jahren immer wieder auf den Titelblättern führender Mode- und Designmagazine zu sehen.
In Paris nimmt sie den Künstlernamen NICO an und widmet sich nun auch der Schauspielerei. In Fellinis Klassiker „La Dolce Vita“ agiert sie an der Seite von Marcello Mastroianni und Anouk Aimée.
Zahlreiche bekannte Fotografen wie Richard Avedon, Steven Shore und Gerard Malanga porträtieren sie in jenen Jahren, in der sie u.a. mit Jim Morrison und Iggy Pop befreundet war. Ende der 60er Jahre kehrt sie nach Europa zurück, wo sie ihre Solokarriere als Sängerin und Schauspielerin fortsetzt. (Quelle: Museum für Angewandte Kunst)
Museum für Angewandte Kunst Köln
Noch bis 1. Februar 2009.
Verkehrte Welt - Fotografen VOR der Kamera...
Foto: Christiane Kues
Hier sitzen Deutschlands renommierteste Fotografen endlich einmal nicht hinter, sondern vor der Kamera.
Von Tobias Haberl. (Quelle: Süddeutsche Zeitung Magazin)
Da hat man die besten Fotografen unserer Zeit mal alle vor sich, da hat man den Gursky, den Struth, die Höfer, den Ruff und wie sie alle heißen zum ersten und wohl auch letzten Mal gemeinsam vor der Kamera – und der entscheidende Mann ist nicht dabei: Bernd Becher (1931–2007), ihr Professor und Mentor, lebt nicht mehr, und selbst wenn, er hätte nicht gern für diesen Schnappschuss posiert.
Immer wieder blieb er seinen Eröffnungen fern, hatte oft Besseres zu tun, meistens arbeiten. Und so passt es irgendwie, dass die Vernissage der Ausstellung Objectivités in Paris, eine Rückschau auf mehr als dreißig Jahre Fotografie aus Düsseldorf, ohne ihn über die Bühne gehen musste. Dafür waren alle seine Schülerinnen und Schüler gekommen, und seine Frau, ein Klassentreffen der wichtigsten deutschen Künstlerschule seit dem Bauhaus: nur Starfotografen, von denen jeder für sich die Kunstwelt erobert hat.
Von hinten links nach rechts: Axel Hütte, Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Struth, Hans-Peter Feldmann, Laurenz Berges, Simone Nieweg, Thomas Ruff, Elger Esser, Petra Wunderlich, Lothar Schirmer, Hilla Becher , Ursula Schulz-Dornburg, Jörg Sasse, Beat Streuli, Isabelle Malz, Andreas Wiesand, Anne Dressen, Katharina Sieverding, Regina Wyrwoll, Werner Spies, Maria Müller, Klaus Mettig, Emmanuelle de l’Écotais, Armin Zweite, Fabrice Hergott.
Andreas Gursky über Photoshop: Ein Interview
Lesen Sie HIER das ganze Interview von Jochen Stöckmann auf Deutschlandradio Kultur.
>>>> Ausstellungstipp <<<<
Andreas Gursky: Werke 1980 - 2008
Museen Haus Lange / Haus Esters, Krefeld. Wilhelmshofallee 91-97. D - 47800 Krefeld
Noch bis 25. Januar 2009 zu sehen!
Private Fotosammlung Israel Museum geschenkt
Man Ray (Emmanuel Radnitzky), American, 1890-1991. The African Mask (Noir et Blanche), 1926. Gelatin silver print.
Die Fotosammlung von Harriette und Noel Levine wird als eine der vornehmsten Sammlungen in privater Hand geschätzt. Diese Kollektion von 125 Bildern, die sich über 160 Jahre Fotografie erstreckt, stifteten sie nun dem Israel Museum in Jerusalem. Die Sammlung fließt in die Abteilung der Photographie im Museum ein, welche seit mehr als 40 Jahren existiert.
Doch nicht nur die jetzige Schenkung im Wert von ca. 1 Million US-Dollar findet sich hier wieder, sondern auch die Sammlung der Schwester von Harriette Levine, Patricia Gerber, auch diese mit einem Schätzwert von 1 Million US-Dollar! Doch bereits im Jahr 2005 schenkten Harriette und Noel Levine den größten Part ihrer Sammlung in Höhe von 12 Millionen US-Dollar der "Collection Photography". Ebenso gingen 80 handsignierte Arbeiten des Photojournalisten André Kertész (1894-1985) in diese Sammlung ein.
Seit mehr als 30 Jahren sammelt das Paar Levine Photographie, welche einen großen Bogen über verschiedene Stile und Epochen spannt: Vintage-Prints des 19. Jahrhunderts, "Calotypes" von Fox Talbot, David Octavius Hill und Robert Adamson. Amerikanische Landschaftsfotografen wie William H. Jackson und Carleton E. Watkins, und auch französische Fotokünstler wie Gustave Le Gray und Nadar. Werke von Julia Margaret Cameron, Oscar Gustav Rejlander, Karl Struss und Hans Watzek finden sich hier wieder, aber auch eine große Auswahl von Arbeiten von Paul Outerbridge, Man Ray, Charles Sheeler, Edward Steichen, Alfred Stieglitz und Edward Weston. Von den zeitgenössischen Fotografen sind Künstler wie David Hockney, Robert Mapplethorpe, Cindy Sherman und William Wegman vertreten.
“It is with pride and pleasure that Harriette and I pay tribute to the Israel Museum—and enrich its holdings in photography—with the gift of our collection on the occasion of the State of Israel’s 60th anniversary,” said Noel Levine.
Quelle: iphotocentral.com
KUNSTMARKT: Das Ranking der Szene
Zum ersten Mal präsentieren das deutsche Magazin Capital und die Künstlerplattform im Internet Artfacts.net ein gemeinsames Ranking. Im Fokus stehen 100 zeitgenössische Künstler, die international für Furore sorgen, obwohl sie noch in keiner Auktion vertreten waren.
Unter den ersten 5-Platzierten sind alleine 3 Künstler, die sich mit Fotografie beschäftigen, einer davon stammt aus Österreich, Markus Schinwald. Gerade jetzt sind seine Bilder bei 4 unterschiedlichen Kunstausstellungen zu sehen.
"Frage vom Kunstmarkt-Kompass: Es gibt ja viele Rankings, die versuchen, den Marktwert eines Künstlers zu bewerten. Was unterscheidet Ihre Methode von anderen?Antwort von Marek Claassen, Chef von Artfacts.Net.: Wir konzentrieren uns auf die Ausstellungsanalyse. Sie spiegelt die Sicht der Kuratoren, der Kunsthistoriker, der Aktiven am Markt, die etwas ausstellen." (Quelle: capital.de)
Interview mit David LaChapelle
Anna Somers Cocks talks to Photographer and Film Director David LaChapelle about his most recent exhibition, Jesus is my Homeboy, that has just opened at Robilant + Voena's London Gallery and will be on display until the 7th of November. Klicken Sie auf das Bild, um das Interview zu sehen (Quelle: theartnewspaper.tv)
David LaChapelle: Jesus is my Homeboy
Robilant + Voena's London Gallery - noch bis 7. November.
30 Jahre Gesellschaft für die Geschichte der Photographie
Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
Der Kongress 30 Jahre ESHPh (Europäische Gesellschaft für die Geschichte der Photographie) ist einer kritischen Betrachtung des fotografischen Bildverständnisses aus aktueller, transdisziplinärer Perspektive gewidmet. Geladen sind renommierte FotohistorikerInnen und MedientheoretikerInnen aus Europa und Übersee, die ein breites Themenspektrum von der historischen Fotografie des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwartsfotografie behandeln. Die ESHPh-Jubiläumsveranstaltung findet als Theorieschwerpunkt im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Wien 2008 statt.
Zum Kongress erscheint eine Publikation im Verlag Fotohof edition Salzburg (in englischer Sprache), herausgegeben von Anna Auer und Uwe Schögl.
Eintritt frei! Konferenz-Sprache: Englisch
Alle weiteren Infos finden Sie hier!
Beim Zeus! Jupiterimages an Getty verkauft
“Durch die Übernahme wird die Marke Jupiter Images aufgewertet, das Angebot digitaler Inhalte plattform-, medien- und länderübergreifend ausgebaut und der Kundenservice verbessert”, so Getty über seinen Neuzuwachs.
Und was wird aus Jupiter Images? „Getty wird die Marke Jupiter Images und den Internetauftritt des Unternehmens weiterführen. Die Technologie, Expertise in der Lizenzierung, Inhalte, Geschäftsprozesse und Dienstleistungen von Getty Images werden integriert.“ (Quelle: piag.de)
"America Swings" - Bilder von Naomi Harris
© Naomi Harris: Rope Dress Front | Rope Dress Back,
Thanksgiving Dinner, Big Lake, MN. November 2004
"Swinger" kann jeder sein - Ihr Nachbar, der Postbote, die Verkäuferin im Supermarkt, der Herr Generaldirektor, die Sales Managerin - eben jeder und jede. Diese Art des sexuellen Lebens wird immer populärer, und es gibt (laut NASCA - the North American Swing Club Association) schon mehr als 3 Millionen Swinger, und es werden stetig mehr. Vorallem in den amerikanischen Vorstädten erfreut sich dieses Ausleben der eigenen Sexualität größter Beliebtheit.
Die kanadische Fotografin Naomi Harris hat 5 Jahre lang die Swingerszene quer durch Amerika fotografiert.
"Women in Photography" hat es sich zur Aufgabe gemacht, speziell Frauen in der Fotografie zu fördern und zu präsentieren. Daher werden hier nun die Bilder von Naomi Harris gezeigt, da sie ab 25.10. in Los Angeles eine Ausstellung hat - klicken Sie also ruhig rein.
Lesen Sie aber auch, was "artreview" zu ihren Bildern sagt (pdf zum Download).
Gruseliges zu Halloween.. HDR Portraits
Die HDR-Technik (= Bild mit hohem Dynamikumfang, mehr dazu bei wikipedia.de) hilft, ein ganz normales, 08-15-Foto in ein spannendes, gruseliges Bild zu verwandeln. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie sich dieses Video von deke.com an. Wenn Sie es wagen ... ;-)
31. Oktober: Happy Halloween! Oder: Gewinnbringenden Weltspartag! Gesegneten Reformationstag! Alles Gute zum Wolfgangstag! Happy Samhain! Feliz Dia de los Muertos!
Faces of Evil...
FACES OF EVIL - zeigt die Gesichter der 13 bekanntesten und grausamsten Diktatoren der jüngeren Vergangenheit einschließlich heute, von Mao über Hitler bis zu Mugabe. Alle vertraut und doch irgendwie anders, denn hinter jedem Portrait versteckt sich eine Vielzahl von Menschen - genauso wie in der Realität.
Hans Weishäupl hat in den entsprechenden Ländern jeweils über 350 Personen fotografiert und einzelne Gesichtsteile dieser unterschiedlichen Menschen so zusammengefügt, dass sich uns ein neuer und erschreckend lebendiger Blick in das Antlitz dieser bekannten Diktatoren eröffnet.
HIER geht´s zum Projekt "Faces of Evil".
"Handyfotografie" - Ein jeder ist ein Paparazzo
Gleichzeitig zum wachsenden Engagement der US-Handybesitzer, sich als Society-Reporter zu betätigen, erleben auch entsprechende News-Portale im Netz einen regelrechten Boom. So verzeichnete allein die populärste Plattform Yahoo Entertainment http://entertainment.yahoo.com in den USA im vergangenen Monat an die drei Mio. Besucher, die von ihrem Mobiltelefon aus auf die Seite zugriffen.
Und das Handy hat man ja immer dabei... (Quelle: pressetext.at)
Mitgewandert.. Fotowettbewerb auf Arte.tv
Die Espresso-Maschine aus Italien, die Wasserpfeife aus der Türkei, der Berberteppich aus Algerien: Wir sind umgeben von „Gegenständen mit Migrationshintergrund“, die wir im Alltag benutzen. Fünf Schriftsteller haben uns ein Photo von einem Gegenstand geschickt, den sie in diesem Sommer in der Türkei entdeckt haben und der inzwischen einen Platz in ihrem Alltag gefunden hat. Sabine Küchler, Frank Schulz, Klaus Reichert, Barbara Frischmuth und Björn Kuhligk waren als Stadtschreiber des Projekts „Yakın Bakış“ von Goethe-Institut und literaturhaeuser.net für 4 Wochen in die Türkei eingeladen worden.
Und welche großen und kleinen Schätze haben Sie aus Ihrem Herkunftsland, Ihrem letzten Urlaub oder dem orientalischen Lädchen nebenan nach Deutschland geholt? Schicken Sie uns ein Foto Ihres Gegenstandes und erzählen Sie uns, wie dieser Gegenstand in Ihren Haushalt gewandert ist! Was bedeutet er für Sie in Ihrem Alltag?
Lesen Sie HIER alles weitere zum Fotowettbewerb!
Urheberrecht - Teil 2: Meine Bilder im Internet...
Interessant, wie man in Deutschland die Schüler zu gewissen Fragen des Arbeitslebens aufklärt: Die Podcasts zu diversen Themen (z.B. Medienkompetenz, Grundrechte & Gedenktage) werden in den Unterricht integriert.
Diese Politische Bildung in Nordrhein-Westfalen sieht so aus: André Wagner, einst ein Grafitti-Sprayer, nun ein international tätiger Fotograf, erklärt seine Arbeit und seinen Umgang mit dem Internet. Ihn stört es nicht, wenn seine Bilder im weltweiten Netz verbreitet werden, er sieht dies als Werbung...
Sehen Sie sich dazu den Podcast an.
Urheberrecht - Teil 1: Fotograf : Google

Am Anfang war das Wort: „Google, Titten der Woche“ stand da. Michael Bernhard war entsetzt, denn diese Kategorie ordnete Google einem seiner Fotos zu, das er von Collien Fernandes gemacht hatte. Zugegeben, das Viva-Sternchen präsentierte sich wieder einmal mit großzügigem Ausschnitt, doch es ist weder ein Sexbildchen, noch hatte es der Fotograf irgendwann online gestellt.
Michael Bernhard fotografiert in aufwändigen Produktionen Stars, Künstler und Prominente. Er vermarktet die Fotos über seine Agentur „glampool“ – und dies meist exklusiv. Die Liste seiner Titelbilder ist sehr lang und exquisit. Im Internet möchte Michael Bernhard seine Bilder nicht sehen, denn fast immer gibt es vertragliche Einschränkungen für die Verwendung des Bildmaterials. Dennoch listete die Google-Bildersuche einige seiner Werke auf – zu seinem Ärger.
Mit dem Beispielfoto von Collien Fernandes zog Michael Bernhard vor Gericht, verklagte Google. Lesen Sie HIER weiter..
Hilferuf aus dem All: Kosmonaut braucht Euch!
"Ich studiere gerade Fotografie in London und bin gerade in meinem letzten Jahr (hurra, hurra..). Eine unserer Einheiten ist die Kuration einer Ausstellung, sprich: alles, komplett von Location bis zu den ausgestellten Werken auf die Beine zu stellen.. vom Sponsoring wollen wir gar nicht mal anfangen. Und jetzt brauche ich eure Hilfe:
Alternatively please check out our DeviantArt pageThis semester I am taking part in curating an independent exhibition that will be held in Central London at the beginning of December 2008. This is a collaborative project between myself and a group of other artists and we are currently looking for people to submit work to the exhibition. This is an open call for everyone and anyone to submit their work for a chance to be included. Work must be centred on the theme of “Secrets”, and you are free to interpret this as you choose. Work must be submitted by Friday the 14th November 2008. Please check out Secrets-Exhibition.co.uk for more information.
Ich weiß, dass hier ziemlich viele mit guten Grafik- oder Fotokenntnissen sind, von daher denke ich, dass hier einige interessiert sein werden an sowas teil zu nehmen. :)Thanks guys, and I hope you all submit. There are some really fantastic artists that watch me and whilst I have not been around much lately due to university commitments I hope that you will take time to enter. This is a great opportunity for you to get your work out in to the public forum! Good Luck!
Alles weitere zum Projekt findet ihr HIER! Dankeschön. :) Ich hoffe auf rege Anteilnahme. ^^
Was sich in den Schubladen findet...

Aber offensichtlich liegen in den Schubladen der Menschen noch so einiges herum, denn dieser italienische Fotograf fand eine Doppelpackung des Kodak Instantfilms aus dem Jahre 1991 (räumen die Leute eigentlich nie ihre Laden auf?) und das sind Michele M. Ferrarios Bilder!
Brad Pitt fotografiert Angelina

Eigentlich wollte ich ja nichts zum
Hätten Sie als Redakteur dieses Bild veröffentlicht???

REUTERS/Jim Bourg
(UNITED STATES) US PRESIDENTIAL ELECTION CAMPAIGN 2008 (USA)
US Republican presidential nominee Senator John McCain (R-AZ) reacts to almost heading the wrong way off the stage after shaking hands with Democratic presidential nominee Senator Barack Obama (D-IL) at the conclusion of the final presidential debate at Hofstra University in Hempstead, New York, October 15, 2008. Quelle: reuters.com
Alle sind dort - Photoshop Convention in München
Ob Digitalfotograf oder Profi in der Druckvorstufe, ob Gestalter oder High End EBV-ler in der Agentur – die zweite deutsche Photoshop Convention vom 06. - 07. November 2008 in München bringt Ihnen neues Praxiswissen für Ihren Arbeitsalltag.
Mehr als nur ein Photoshop-Seminar:
Fachlicher Austausch auf höchstem Niveau, ein attraktives Rahmenprogramm mit Round Table sowie eine interessante Fachmesse in einer außergewöhnlichen Location warten auf Sie. Melden Sie sich jetzt an - für die größte deutsche Photoshop-Veranstaltung.
Und wenn Sie die Themen auch 'hands-on' vertiefen wollen, dann buchen Sie einfach im Anschluß an den Kongress einen der 10 optionalen Workshops am Samstag, 08.11.2008.
HIER gibt´s die Infos dazu! Gute Reise...
Annie Leibovitz fotografiert für Lavazza
Annie Leibovitz und Lavazza - perfekte Fotografie und italienische Lebensart. Mit dem Lavazza Kalender 2009, der von der international gefragten Porträtistin fotografiert wurde, entstehen italienische Bilder im Kopf, heißes und sinnliches Lebensgefühl. Es ist dies die 17. Auflage des Kalenders, mit sieben fotografierten Motiven - eines davon ziert das Cover - und Illustrationen.
Die Fotografien, auf denen die italienischen Topmodels Eva Riccobono, Elettra Rossellini Wiedemann, Alessia Piovan, Gilda Sansone und Kate Ballo zu sehen sind, sollen laut Unternehmensangaben Ikonen der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander verschmelzen und so zum Ausdruck zu bringen, was es in der Kunst, im Kino, in der Mode, in der Küche, in der Schönheit und in der Sinnlichkeit bedeutet, "Italiener zu sein".
Die Fotografie mit dem Titel "Das Kino" beispielsweise ist ein Tribut an Federico Fellini, den großen Meister des italienischen Films. Leibovitz hat sich dazu von der berühmten Szene, die den Trevi-Brunnen auf der ganzen Welt bekannt machte, inspirieren lassen. Das Bild "Das Genie", erinnert an den "vitruvianischen Menschen" von Leonardo Da Vinci. Das Bild der "Wölfin" (siehe oben), das Emblem der Stadt Rom, ist im Inneren des Kolosseums angesiedelt.
Da kann sich George schon warm anziehen ;-)
Doppelt hält besser: Stereofotografie als podcast

Podcasts zum Thema Fotografie - besser gesagt zur Geschichte der Fotografie - gibt es auf dieser Seite. Sehr universitär, sehr amerikanisch, sehr lang.. aber sehr interessant. Wer also wirklich etwas über die Historische Fotografie lernen möchte, ist hier richtig.
Dies sind echte Aufnahmen aus den Vorlesungen "Photo 1105" von Jeff Curto am "College of DuPage" in Illinois, das 3. größte Uni-Campus der USA. Mehr als 30.000 Studenten pro Semester absolvieren hier ihre Studien.
Klicken, zuhören, lernen.
Und diesmal ist das Thema eben auch hier die "Stereofotografie"...
Annie Leibovitz AT WORK
Klicken Sie HIER drauf, um einen Vorgeschmack auf die DVD zu bekommen. Das Buch erscheint erst am 11. November 2008 - Geduld, Geduld! Hier geht´s aber mal zu Amazon...
Richard Avedon: Fotografien 1946 - 2004

Plakat zur Ausstellung
„Richard Avedon“
Gestaltung: Steenbrink Vormgeving, Berlin
Die Ausstellung „Richard Avedon: Fotografien 1946-2004“ ist die erste Retrospektive des amerikanischen Starfotografen in Deutschland. Zu sehen sind zahlreiche seiner epochalen Aufnahmen: das Bild des berühmten Models Dovima zwischen Elefanten auf Sägemehl und Heu (1948), das 10 x 3 m große und berühmte Gruppenporträt „Andy Warhol and Members of the Factory“ (1969), das Foto von Charlie Chaplin, der als Abschiedsgeste für die USA der McCarthy-Ära die Hände zu Teufelshörnern geformt an die Stirn legt. Für den Ausstellungsort Berlin, 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, ist Avedons Serie „Brandenburg Gate“ über die Silvesternacht 1989 besonders interessant. Avedon war damals nach Berlin gekommen, um dieses außergewöhnliche historische Ereignis und die Reaktion der Menschen zu fotografieren.
Die Retrospektive zeigt über 200 Fotografien. Die erste in der Ausstellung gezeigte Aufnahme stammt von 1946, als Avedon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nach Rom und Sizilien reiste; die letzte Aufnahme zeigt die Sängerin Björk, aufgenommen knapp vier Monate vor Avedons plötzlichem Tod im Jahre 2004.
Wen die Reiselust gepackt hat: Richard Avedon: Fotografien 1946-2004
ab 19.10.2008-19.01.2009 im Martin-Gropius-Bau Berlin am Potsdamer Platz.
Quo vadis, Bildagenturen?
Time Inc. und Getty Images schaffen mit ihren Fotoarchiven eine gemeinsame Internetplattform. Mit Life.com soll eines der größten Online-Angebote im Bereich Fotografie entstehen. Dort werden zukünftig Getty-Bilder und Fotomaterial aus den Life-Magazinen für Internetuser zugänglich gemacht. Time Inc. und Getty reagieren damit auf die steigende Nachfrage von Bildmaterial im Internet.
In diesem Segment tobt allerdings ein ruinöser Preiskampf. Das anfangs florierende Geschäft mit Bildern ambitionierter Hobbyfotografen verspricht selbst bei 25.000 Fotoverkäufen am Tag geringe Margen. Viele neue Konkurrenten tummeln sich auf dem Markt der Microstock-Agenturen (Online-Dienste, die eine große Anzahl Bilder zu extrem günstigen Preisen anbieten, Anm. fotostrada) auf dem es immer schwieriger wird, profitabel zu arbeiten. So erwirtschaftet zum Beispiel Fotolia bisher keinen Gewinn. „Die Billiganbieter der Fotoagenturbranche drohen zu Opfern ihres eigenen Erfolgs zu werden“, schreibt der Journalist Arndt Ohler. (Quelle: freelens.com)
Alles gratis, alles gut, alles amateur? Erst gestern sagte mir ein Fotograf: "Die Qualität eines Profis besteht - auch - in seiner kontinuierlichen Qualität." Das werden aber die Amateure nicht bieten können... Bilder wird´s also nur mehr von Getty geben... wir werden nur mehr das sehen, was die wollen!
Terror in der Fotografie? Keine Ausstellung..
© Josh Azzarella, Untitled #23 (Lynndied)
Es hätte eine große Ausstellung werden sollen, die aber schon lange vor der Eröffnung (am 7. November) für Diskussionen, den Rücktritt der Kuratorin und die Stornierung der kompletten Schau hervorbrachte!
Das Chelsea Art Museum in New York wollte unter anderem die Bilder des Fotografen Josh Azzarella (siehe das Bild oben) zum Thema "The Aesthetics of Terror" ausstellen. Auch der neue Titel der Ausstellung "The Dialectics of Terror" mit dem Thema der Visualisierung des Terrors konnte nichts daran ändern: Die Kuratorin Manon Slome informierte zwar nicht die Direktorin und Inhaberin des Museums, Dorothea Keeser, sondern nur die Künstler über die Absage, aber der Entschluß war unumstößlich - keine Schau dieser Bilder! Jetzt wird nicht nur nach einer neuen Kuratorin gesucht, sondern auch nach der Pressefreiheit...
Azzarella bittet in seinem Blog, daß diese Ausstellung einen Platz in einem anderen Museum finden möge, denn sie ist wichtig und notwendig.
(Quelle zum Nachlesen: PDNpulse)
James Nachtwey hatte einen Wunsch

“I’m working on a story that the world needs to know about. I wish for you to help me break it, in a way that provides spectacular proof of the power of news photography in the digital age.”
On October 3, the story breaks. You can help. James Nachtwey is preparing to reveal his photographs, which highlight a shocking and underreported global crisis. Over the past 18 months, the TED community have been working with James to gain access to locations he wished to photograph, and to prepare spectacular plans for unveiling these pictures.
Schauen Sie sich seine Rede zur Preisverleihung des TED Preises an - seine Bilder sind ergreifend, erschütternd, ausdrucksstark, berührend, hoffnungsgebend.
James Nachtwey erhielt diesen Preis (der Gewinn: US $ 100.000 und ein Wunsch) im März 2007, und seitdem wird an der Erfüllung gearbeitet. Am 3. Oktober werden wir erfahren, was der Wunsch war und ob es geklappt hat ... Wie im Märchen, oder...?
1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts

© Jim Rakete:
Jürgen Vogel
Stars wie Nathalie Portmann, Jürgen Vogel oder Mario Adorf fotografierte Jim Rakete für sein Buch- und Ausstellungsprojekt "Vertraute Fremde" - ohne Effekte oder digitale Nachbearbeitung. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun seine Werke.
Jim Rakete - 1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts - bis 4. Januar 2009
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, D - 60596 Frankfurt am Main
Für die Ausstellung wurden Fotografien ausgewählt, die für ihn ein Wiedersehen mit Legenden oder erste Begegnungen mit den aktuellen Shooting-Stars der Filmbranche bedeuteten. Die meisten Bilder stammen aus dem Jahr 2007. In der begleitenden Veranstaltungsreihe werden Freunde und Weggefährten als Gäste erwartet, darunter die Schauspieler Klaus Hoffmann und Ulrich Matthes, die Regisseurin Claudia Müller sowie der Jazz-Musiker Till Brönner.
1/8 Sekunde lang dauert die Verschlusszeit, die eine Linhof-Plattenkamera benötigt, um das Abbild des Abgelichteten auf der Silberplatte zu fixieren. Dazu benötigt es neben Balgen, Drahtauslöser und Mattscheibe vor allem Ruhe und eine gewisse Form der Stasis. In Zeiten der Digitalfotografie erscheint diese verhältnismäßig lange Belichtungsdauer als eine kleine Ewigkeit, doch ermöglicht sie einen geduldigeren Blick auf die Dinge, die sich vor dem Objektiv abspielen und schafft eine nahezu ungewohnt gewordene Echtheit und Plastizität. Jim Rakete hat diese fast schon antiquierte Methode angewandt, um Protagonisten des öffentlichen Lebens in Deutschland einen Augenblick lang inne halten und sich in einer eher ungewohnten Weise festhalten zu lassen.
Tolles Begleitprogramm am 25.10., 14.11. und am 20.12.2008!
Traumfrauen... Eine Reise wert?
Noch bis 9. November kann man sie in den Deichtorhallen Hamburg sehen - die Traumfrauen.
50 Starfotografen zeigen ihre Vision von Schönheit.
Um das Thema Schönheit kreist die Ausstellung „Traumfrauen“, die als erste Station im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg gezeigt wird. 50 internationale Top-Fotografen wie Peter Lindbergh, Sheila Metzner, Bettina Rheims und Albert Watson waren aufgefordert, neben eigenen Fotografien jeweils ein Statement der persönlichen Ansicht von zeitgenössischer Schönheit einzubringen. Entgegen der Vermutung, es ginge sicher nur um junge Mädchen mit Größe 34 oder Stars wie Angelina Jolie, präsentieren die Künstler einen komplexen Kosmos unterschiedlichster Typen und Altersstufen.
Linkes Bild: © Miles Aldridge: Home Works, Vogue Italia, 2008. Rechtes Bild: © Albert Watson
Holy boys - der Calendario Romano 2009
© Piero Pazzi
Piero Pazzi fotografiert seine "Models" am liebsten in traditionellen Priestergewändern. Schöne Priester vor schönen Statuen: Laut Pazzi soll der "Calendario Romano" vor allem dem Tourismus in Rom dienen.
Der "Calendario Romano" ist ein Verkaufsschlager in der heiligen Stadt. Mit seinen Bildern attraktiver Geistlicher hat der Fotograf Piero Pazzi erstaunlichen Erfolg. Lesen Sie HIER das Interview von zeit.de mit dem Fotografen Pazzi.
Und hier können Sie den Kalender für 2009 auch kaufen!
NoBody´s Perfect: Niko von Glasow
NoBody's Perfect dokumentiert Niko von Glasows Suche nach elf Menschen, die - wie er selbst - im Mutterleib durch das verheerende Medikament Contergan geschädigt wurden und bereit sind, sich als Erwachsene für einen Kalender fotografieren zu lassen. Und das nackt - damit die, die alltäglich verstohlene Blicke auf die "Contis" werfen, mal ganz in Ruhe hinschauen können. Schwarzer Humor und ohne den Anspruch, politisch korrekt zu sein, werden hier 12 Persönlichkeiten porträtiert, die mit Neugier, mit Enthusiasmus oder mit Schrecken auf das Projekt reagieren. Die Ergebnisse der anfangs angstbesetzten Fotoshootings erlauben den Porträtierten schließlich ganz neue Blicke auf sich selbst.
Ich bin ein Filmemacher, der kurze Arme hat, verursacht durch die Droge Contergan. Wer mich zum ersten Mal sieht oder trifft, reagiert darauf, wie ich aussehe. Wenn sie auch nichts sagen: Sie starren oder sie schauen weg. Sie zeigen, dass sie sich unsicher fühlen in meiner Gegenwart. Ich kann es ihnen kaum verdenken. Ich fühle mich ja selber sehr unsicher. Ich habe mich mein Leben lang unwohl gefühlt bei dem Gedanken an meine Behinderung und versucht, sie zu ignorieren und mich nicht der Wahrheit zu stellen. Vielen Behinderten fällt es schwer, das angeekelte, verwirrte oder mitleidige Starren ihrer Mitmenschen in der Öffentlichkeit zu ertragen. Die Gesellschaft muss sich an unseren Anblick gewöhnen und davon wegkommen, uns wie Wesen von einem anderen Planeten zu sehen. Natürlich sehen wir anders aus, aber man kann darüber hinaus schauen. Ich sehe einen Weg, der dahin führen kann. (Niko von Glasow)
Schauen Sie sich den Trailer an, der ist umwerfend - komisch!
(Voraussichtlich wird der Film leider nicht nach Österreich kommen...)
Keine Angst vor "Science"
Atemberaubende Fotos und grafische Auflösungen zeigen hier einen Bereich der Wissenschaft, die sich sonst eher trocken und langweilig präsentiert - der Name des Wettbewerbes ist Programm: 2008 International Science and Engineering Visualization Challenge. Visualisieren und sehen - so entsteht die Faszination.
Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Film "Little Shop Of Horrors" (Der Kleine Horrorladen) - nein, es sind die Saugnäpfe eines Kalmars (einer kleinen Krake). 400 Micrometer sind die Saugnäpfe groß! Die Fotografinnen Jessica D. Schiffman und Caroline L. Schauer, Drexel University, erhielten eine lobende Erwähnung.
Sehen Sie hier alle GewinnerInnen mit ihren großen, faszinierenden Bildern von ganz kleinen Dingen...
Ingmar Bergman im Bild

Der schwedische Meisterregisseur Ingmar Bergman hat nie einen Nobelpreis in Empfang nehmen können, steht aber gut ein Jahr nach seinem Tod im Zentrum einer Ausstellung im Stockholmer Nobelmuseum.
Unter dem Titel «Bergman im Bild - Nobelpreisträger finden einen Regisseur» präsentiert das Museum den im Juli 2007 mit 89 Jahren gestorbenen Schweden als Regisseur von fünf Theaterstücken, deren Autoren den Literaturnobelpreis bekommen haben.
«Wir haben der Ausstellung diesen etwas speziellen Aufhänger gegeben, weil es bei uns nun mal um die Nobelpreise geht», sagt Karin Jonsson von dem verhältnismäßig kleinen, aber populären Nobelmuseum in Stockholms altem Börsenhaus. Zu sehen sind unter anderem Fotos von Bergmans Theaterarbeit mit den Stücken «Caligula» von Albert Camus (Nobelpreis 1957), «Sechs Personen suchen einen Autor» von Luigi Pirandello (1934), «Eines langen Tages Reise in die Nacht» von Eugene O'Neill (1936), «Der sein Leben noch einmal leben konnte» von Pär Lagerkvist (1951) und «Drei Messer von Wei» von Harry Martinson (1974).
Als wichtigster Auslöser für die Bergman-Ausstellung gilt die gleichzeitige Veröffentlichung eines sechs Kilo schweren Mammut- Bildbandes über den Regisseur unter dem Titel «Regie Bergman» («Bergman Archives»). Es ist dies das größte je veröffentlichte Buch über Bergman und beinhaltet zum Teil auch unveröffentliches Material (erhätlich im Taschen Verlag).
Die Bergman-Ausstellung im Nobelmuseum läuft bis zum 18. Januar 2009. (Quelle: Thomas Borchert, dpa, Der Westen)
Karl Lagerfeld fotografiert für Rosenthal
Die Münchner Agentur Code64 hat die aktuelle Kampagne für den Porzellanhersteller Rosenthal online in Szene gesetzt. Den Auftritt dominieren von Stardesigner Karl Lagerfeld abgelichtete Bilder. Die in schwarz-weiß gehaltenen Fotos sind unter www.rosenthal-ego.de zu sehen. Im Mittelpunkt steht das männliche Topmodel Brad Kroenig, der das hochwertige Porzellan aus einer ungewöhnlichen Perspektive präsentiert. Code64 hat den hinterlegten Sound eigens für den Online-Auftritt komponiert. Mit der exclusiven Selection "EGO" zeichnet Lagerfeld sein ganz persönliches Bild von Rosenthal - und das im Sinne des Wortes: von der Produktauswahl über die Fotografie bis hin zu künstlerischen Gestaltung der Kampagne.
Zitat Karl Lagerfeld: "Mit der Wahl eines männlichen Models wollte ich mit dem einem Tafelservice aus Porzellan und Kristall anhaftenden Klischee der 'Verbürgerlichung' spielen. Scheint doch der Mann das Gegenteil der Zerbrechlichkeit, Verletzlichkeit dieser kostbaren Materialien zu verkörpern, doch vielleicht ist das ja nur eine herrliche Illusion."
Genießt die Bilder, Mädels ;-)
Fotografen aller Welt, strömt herbei...
Jetzt geht´s los: Darauf haben wir alle 2 Jahre gewartet - und jetzt ist sie endlich eröffnet: die Photokina. Hier gibt´s die ersten Impressionen dazu - Videos, Interviews, Bilder, und und und..
Einfach HIER reinklicken - bequemer geht der Messebesuch nicht ;-)

Im Bild: Lomo präsentiert die größte LomoWall der Welt mit unfassbaren 100.000 Bildern der weltweiten Community!
"The Future is Analogue" ist das Motto der Lomografen mit ihrem interesanten Workshop Programm!
Außerdem wird gemunkelt, daß Lomo auf der Photokina zwei Weltneuheiten präsentieren wird - aber pssst - Top Secret!
www.lomography.com
Mario Testino: "Schönheit langweilt mich"
Auf rund 90 großformatigen Seiten präsentiert das Portfolio Testinos Aufnahmen aus den letzten Jahren. Eindrucksvoll lässt sich an diesen Werken der Wandlungsprozess erkennen, den der Fotograf vollzog. Was er früher als schön bezeichnete, findet er heute oberflächlich; Schönheit langweilt ihn. In seinen aktuellen Werken versucht er, die Oberfläche zu durchbrechen. So präsentiert er die Models nicht mehr gebräunt, sondern mit weißer Haut und dunkel geschminkten Augen. Sein Anspruch ist es, die Menschen, die er fotografiert dazu zu bringen, ihm etwas zu geben, was sie niemandem sonst überlassen würden. Die Essenz eines guten Bildes stellt für ihn jener Moment dar, in dem ein Gesicht Verletzbarkeit zeigt.
Im Jahr 2007 erschien sein opulenter Bildband "Let me in", der dokumentiert, wie Testino ein Teil der Glamour-Kultur wurde. Leider, so beklagt sich Testino, seien die Menschen heute immer weniger in der Lage, ein gutes Bild als solches zu erkennen. (Quelle: Presseportal.de)
Börsencrash läßt auch die Kunstszene zittern...
Photographer: Simon Dawson/Bloomberg News
Am 18. September berichtete Bloomberg.com, daß der große Crash des Bankinstituts "Lehman Brothers" und "Merrill Lynch" auch die Kunstszene völlig erschüttern wird. Lehman Brothers Holding Inc. besitzt mehr als 3.500 Kunstwerke, darunter zahlreiche Fotografien der derzeit höchstdotierter Fotokünstler wie Andreas Gursky, Jasper Johns und Takashi Murakami. Kunstkäufe wurden vorfinanziert und Kunstwerke hochrangig belehnt. Wer finanziell unbelastete Kunstwerke besitzt, ist als Kunde immerhin besser davon gekommen als wer sein Geld in Fonds angelegt hat.
Was mit all diesen Werken geschehen wird, steht noch nicht fest, da Lehman außerdem im Jahr 2003 eine Sammlung mit 900 Werken des Anlageberaters Neuberger Berman beim Kauf des Unternehmens erwarb. Nun stellt sich die Frage, was mit dieser wertvollen Sammlungen bei einem Firmenverkauf geschehen wird. Bei welchen Auktionshäusern werden die Kunstwerke auftauchen? Zu welchem Preis? Was geschieht nun am Kunstmarkt?
Der Kollaps an der Börse wird weltweit auch die Museen einschneidend beeinflussen: Alle diese Museen wurden finanziell unterstützt (Auszug aus der Liste)!
Museum of Modern Art, the Guggenheim Museum, the Norton Museum of Art in West Palm Beach, Fla., the Bruce Museum in Greenwich, Conn., the Metropolitan Museum of Art, (...), the International Center of Photography, (...), the New Museum of Contemporary Art, (...) the Neuberger Museum of Art in Purchase, (...), the National Gallery, the Tate Modern, the Tate Britain, the Städel Museum in Frankfurt; the Musée du Louvre in Paris; and the Mori Art Museum in Tokyo.
Liest sich wie das Who Is Who der Kunstwelt...
Die Schweiz ist sexy...

Pierre Molinier. Autoportrait avec objet fétiche, chaman, 1968. (Selbstportrait mit schamanistischem Fetisch). Silbergelatine-Abzug, 24 x 18 cm. Privatsammlung.
© Pro Litteris, Zürich
Fotografische Begierde und fotografierte Sexualität - Darkside im Fotomuseum Winterthur
Fotografie ist für die Sexualität und ihre Fantasien ein zentrales visuelles Instrument: als Dokument, als Stimulation, als Machtmittel und als künstlerische Gestaltungsform. Fotografie zeigt und stilisiert Lust und Leidenschaft, Voyeurismus und Selbstdarstellung, sexuelle Macht und Konsum. (...) Darkside wird sich u.a. den Fotografien vom idealen, natürlichen und grotesken Körper widmen, wird Sexualität als Teil der Existenz verstehen, fotografierte Sexualpraktiken, Begierden und Fantasmen vorstellen, Sexualität im Surrealismus diskutieren, (...)
Mit Werken von rund 150 FotografInnen, u.a. von Brassaï, Bill Brandt, Hans Bellmer, Man Ray, Pierre Molinier, Germaine Krull, František Drtikol, Claude Cahun, von Christer Strömholm, Anders Petersen, Ed van der Elsken, Walter Chappell, Peter Hujar, Robert Mapplethorpe, Andy Warhol, Nan Goldin, Valie Export, Carolee Schneemann, Urs Lüthi, Jürgen Klauke, Hannah Villiger, von Nobuyoshi Araki, Daido Moriyama, Noritoshi Hirakawa, Arno Nollen, Paul Armand Gette u.v.a.
Kurator: Urs Stahel. Zur Ausstellung erscheint ein Buch im Steidl Verlag. Die Ausstellung wird noch bis 16. November gezeigt!
Der "Blaue Wachhund" paßt auf...
Da das alles natürlich keine Profi-Lösungen sind, ist das hier vielleicht eine gute Idee für Fotografen. Der Schweizer Jungunternehmer Ralph Rimet hat dieses interessante Produkt entwickelt und nun ist es marktreif:

BlueWatchDog hat die Grösse einer Kreditkarte und kann diskret an Gepäckstücken wie Fototaschen angebracht werden. Werden Chip und Tasche bewegt, erfolgt die Alarmierung über das Handy.
Erhältlich über www.secu4.ch. Man kann im Internet-Shop testen, ob BlueWatchDog zum Handy kompatibel ist (Preis ca. € 80,-).
Die Jäger werden zu Gejagten...

Zitiert aus www.testticker.de:
"Die Fahrer von Googles Kamera-Fahrzeugen lichten alles und jeden ab - sie selbst wollen jedoch nicht fotografiert werden und drohen mit rechtlichen Konsequenzen. Derzeit sind Googles Kamera-Teams im britischen Edinburgh unterwegs. Es handelt sich dabei um die erste britische Stadt, die für Googles Streetview-Aufnahmen fotografiert wird. Reporter der Evening News sind auch schon recht bald auf die Verantwortlichen und deren schwarze Opel getroffen. Doch mussten die Kollegen verwundert feststellen, dass sie Googles Mitarbeiter nicht fotografieren dürfen: "Er sagte, wenn ich eines der Fotos von ihm verwende verklagt er uns, weil sie sich Sorgen wegen möglichen Vergeltungsaktionen machen", meint der Fotograf."
Lesen Sie HIER den Originalartikel in den Evening News "The Edinburgh Paper"!
Sonntag, 28. September: Tag der Fotografie
Vom Schnappschuss bis zur Fotokunst – die technische Möglichkeit, den Augenblick bildlich festzuhalten, hat seit der Erfindung der Lochkamera nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Der EinsPlus-Schwerpunkt am 28. September setzt deshalb seinen Fokus auf die vielfältige "Welt der Fotografie".
Von den großen Künstlern wie Peter Lindbergh oder den professionellen Fotografen der berühmten Magnum-Fotoagentur über erfolgreiche Tierfotografen bis zu Flugzeug-"Spottern": Der Schwerpunkt zeigt Ihnen die ganze Bandbreite der interessanten und abwechslungsreichen Beschäftigung mit Fotos. Um 16 Uhr geht´s los - viel Spaß beim Schauen!
Große Europäische Fotografen, 16:00 Uhr - Peter Lindbergh
Bitte recht sexy, 16:25 Uhr, Ralf Ertmann und der Photoworkshop mit Models
Der Pferdefotograf, 16:40 Uhr, Bernd Eylers, "Bitte recht störrisch!"
Auf der Suche nach dem Königsgeparden, 17:00 Uhr, Benny Rebel, Tierfotograf
Jagd an der Startbahn, 18:00 Uhr, Christoph Rogosz reist weite Strecken, um Flugzeuge zu fotografieren
Magnum Photos - ein Mythos verändert sich, 18:30 Uhr
Und wenn Sie dann noch immer nicht genug haben: Schnell umschalten auf ARTE, hier ist ab 20:15 Uhr ein Porträt über den Fotografen Edward Weston (1886-1958). Er war immer in Bewegung und stets auf der Suche nach neuen Momenten und Bildern. Er entdeckte Schönheit und Abstraktion dort, wo sie noch niemand gesehen hatte. Und immer wieder fotografierte er Akte. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien wurden zu Ikonen der Moderne und haben ganze Fotografen-Generationen geprägt. .
Danke für diese Film-Foto-Hinweise an Alfons Stockinger, Picturedesk.com.
Pro - Ageing - *Jahrhundertmensch

Wolf Leder, *13. Januar 1906
"Auch ein Mann von über 102 Jahren sollte sich noch elegant kleiden."

Hedwig Knoll, *10.10.1907
"Meine Urenkel kommen mich mit ihren Kindern besuchen. Das macht mich sehr stolz."
In der Ausstellung "Jahrhundertmensch" bekommen die Ältesten ein Forum: ein Fotokünstler, ein Soziologe und eine Journalistin wagen sich aus ihrer jeweiligen Perspektive mit ganz unterschiedlichen Methoden an das Phänomen Alter heran. Der Fotograf Karsten Thormaehlen hat in seinen Bildern Frauen und Männer portraitiert, die alle über hundert Jahre alt geworden sind. Er macht uns mit Menschen bekannt, die das bewegte 20. Jahrhundert komplett mit zwei Weltkriegen, Zerstörung und Aufbau, Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands erlebt und überlebt haben und läßt sie erzählen, wie es ist, uralt zu werden und vor allem uralt zu sein.
Der Fotograf KarstenThormaehlen machte sich im Jahr 2007 auf, in und um Berlin auf die Suche nach Hundertjährigen, um sie nach den Regeln moderner Fotokunst zu portraitieren und die Journalistin Barbara Hardinghaus verfaßte auf der Grundlage ihrer Recherchen den Artikel "Der Jahrhundertmensch". Aus den Fotos und dem Text entstand daraufhin das gemeinsame Ausstellungsprojekt "Jahrhundertmensch", das ab 19. September in der Universität St. Gallen
ab dem 19. September bis 10. Oktober 2008 zu sehen ist. "Jahrhundert Mensch".
"The right to be American..
(Zitat aus dem Video).. is the right to be famous."
Offenbar ist es so: Wir kritisieren und spötteln über die Stars, die von Paparazzi verfolgt, gejagt und abgeblitzt werden. Aber, insgeheim, wären wir doch alle so - verfolgt von den Kameras, gejagt von den Reportern, abgebildet in den Hochglanzmagazinen! ;-)
Jetzt kann man sich diesen Ruhm - erkaufen!
Eine halbe Stunde "Paparazzi"-Getümmel kostet US$ 250, das volle Luxusprogramm US$ 1.500. "CELEB4ADAY" macht´s möglich. Und die Menschen wollen das wohl...
Klicken Sie auf das Video, und schauen Sie!
Ist das etwa die Zukunft der Fotografen, die sonst keine Jobs bekommen?
Visual Gallery - DAS Highlight auf der photokina
Die Visual Gallery - das Ausstellungshighlight der photokina 2008
Zum vierten Mal findet die Visual Gallery anlässlich der photokina 2008, World of Imaging, statt. Die Visual Gallery ist ein wesentlicher Bestandteil eines einzigartigen Kreativzentrums für Imaging-Profis in der Halle 1 des Kölner Messegeländes. Dieses Zentrum vereint unter dem Motto „Von Profis für Profis“ neben der Visual Gallery die Bereiche „Meet the Professionals“ sowie „Academy meets photokina“.
Die Visual Gallery bietet auf über 4.000 m² in Halle 1 eine hochkarätige Photoausstellung mit einzigartigen Werken weltbekannter Berufsphotographen sowie herausragender Nachwuchskünstler. Mit ihren Ausstellungsprojekten wendet sich die Visual Gallery an alle nationalen wie internationalen Berufsphotographen, sowie Kreative und Artbuyer aus Verlagen, Werbeagenturen und der Industrie.
Namen gefällig?
Thomas Hoepker: Retrospektive 1955 – heute
Dennis Hopper – Künstlerportraits aus den 1960er Jahren
Bettina Flitner - Frauen mit Visionen
Mercedes Barros - Bilder der Großstadt
“Purple Hearts” – Photographien von Nina Berman
und viele mehr...
I´ll be there - on the road!
Unter 100 € setze ich meinen Trachtenhut nicht auf!
© BBMC Tobias Ranzinger
WEIL: Je näher das Oktoberfest in München rückt, desto mehr wird im Hofbräuhaus fotografiert und gefilmt. Jede Fernsehstation macht eine Doku über München, jedes Magazin eine Story über die biertrinkenden Münchner und die feschen Dirndln... Die Stammgäste des Bräus haben dabei schon Starallüren, und - siehe Aussage oben - lassen nichts mehr mit sich geschehen, ohne daß der Euro rollt... Deswegen wurde kurzerhand ein Fotografier- und Filmverbot ausgesprochen und die "Ruhe" ist somit wieder am Platzl 9 in Minga eingekehrt. Na denn Prost!
(Quelle: bild online)
Getty Stipendien - Die Gewinner stehen fest
von links nach rechts: © David Gillanders, © Eugene Richards, © Lynsey Addario
Die diesjährigen Gewinner der Getty Images-Stipendien für redaktionelle Fotografie stehen fest: Lynsey Addario, David Gillanders und Eugene Richards.
Die Arbeiten der Gewinner 2008 wurden unter 153 Bewerbern aus 26 Ländern ausgewählt. Lynsey Addario, David Gillanders und Eugene Richards erhalten eine finanzielle Unterstützung von jeweils 20.000 US-Dollar. Dazu unterstützen sie Fotoredakteure von Getty Images intensiv bei der Verwirklichung ihrer Projekte politisch und sozial engagierter Fotografie. Sehen Sie HIER mehr Infos zu den Fotoprojekten und den FotografInnen.
Es ist schon toll, wenn eine Bildagentur sich für so etwas engangiert. Eine Anregung für Österreich, vielleicht??
Yoko Ono in der Kunsthalle Bielefeld
Portrait (Ausschnitt) by Tom Haller/©Yoko Ono
Mit Yoko Ono (*1933) zeigt die Kunsthalle Bielefeld eine seit mehr als 50 Jahren aktive Künstlerin, der unzweifelhaft das Verdienst zukommt, die Conceptual Art erfunden zu haben. Diese bisher größte Ausstellung der Künstlerin in Deutschland behandelt Onos kosmisches, poetisches wie politisches Verständnis der menschlichen Kultur. Sie umfasst Yoko Onos Werke in einer Auswahl von 1961 bis in die jüngste Gegenwart und zeigt auch Arbeiten im Außenraum des Museums, die in Verbindung zur Stadt stehen. Innerhalb des Kunsthallengebäudes sind auf drei Ebenen Skulpturen, Bilder, Zeichnungen, Fotos, Filme und Klanginstallationen zu erleben. Ein mit der Künstlerin in Bielefeld gedrehter Interviewfilm begleitet die Inszenierung.
Die Ausstellung ist noch bis 16. November in der Kunsthalle Bielefeld zu sehen, ab 13.12 wird sie im Baltic Centre of Contemporary Arts, Gateshead gezeigt.
Lennart Nilsson: Fotograf der Killerviren
Todbringende Mikroorganismen - so winzig, dass sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Eine Flut von Viren, Bakterien und anderen winzigen Erregern greifen den Menschen kontinuierlich an. Seit Jahrzehnten sorgt der schwedische Fotograf Lennart Nilsson mit seinen ungewöhnlichen Bildern des menschlichen Körpers weltweit für Aufsehen. Spektakulär ist seine Dokumentation über die Entwicklung des menschlichen Lebens von der Befruchtung der Eizelle bis zur Geburt. Dem Mann, der einst die erste Aufnahme eines Embryos im Mutterleib machte, gelingt es bis heute mit seiner Kreativität und den technischen Möglichkeiten immer wieder in Bereiche des Lebens einzudringen, die zuvor noch nie ein Mensch gesehen hat. "Ich habe wirklich nie daran gedacht, ein Künstler zu sein. Ich wollte immer nur Gehilfe der Wissenschaft sein, einer der Licht ins Dunkel bringt. Einer, der die schärfsten Fotos vom Leben macht, die überhaupt zu machen sind."
Es gelang Lennart Nilsson als erstem Fotografen der Welt, das gefährliche SARS-Virus in der Nahaufnahme darzustellen. Nicht umsonst stützen sich viele internationale Wissenschaftler bei ihrer Arbeit auf Lennart Nilssons Bilder. Die Dokumentation zeigt, welchen erstaunlichen Weg die Wissenschaftler gefunden haben, um die winzigen Verteidigungswaffen unseres Körpers darzustellen. (Quelle: zdfdokukanal)
Wäre das bei uns auch möglich?
"Der Fotoreporter Carl Just berichtete während 20 Jahren von den Kriegsschauplätzen der Welt. Als Folge davon leidet er unter chronischen Angstzuständen. Der Ringier-Verlag hat ihm gekündigt. Jetzt klagt Carl Just gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber."
Und dann ging´s am 6.9. so weiter (Quelle: www.persoenlich.com):
"Kriegsbeil mit Journalist Carl Just begraben. Parteien einigen sich auf Vergleich.
Der langjährige Ringier-Journalist und Kriegsreporter Carl Just ist am Donnerstag wegen Kündigung vor Arbeitsgericht gestanden. Mit seinem früheren Arbeitgeber Ringier erzielte er einen Vergleich. Über den Inhalt schweigen beide Parteien.
Der 52-jährige Journalist arbeitete viele Jahre beim Zürcher Verlagshaus für die Blätter "Blick", "SonntagsBlick" und "Schweizer Illustrierte". Er war 25 Jahre als Reporter in Kriegsgebieten tätig. Anfang Januar 2007 erhielt er von seinem Arbeitgeber wegen gesundheitlicher Probleme eine Änderungskündigung mit befristetem Arbeitsvertrag. Per 2008 wurde das Arbeitsverhältnis definitiv aufgelöst, nachdem er längere Zeit krank gewesen war.
Vor Gericht verlangte der Journalist von Ringier Schadenersatz und Genugtuung in Höhe von 200'000 Franken wegen Verletzung der Fürsorgepflicht. Er machte in diesem Zusammenhang eine "posttraumatische Belastungsstörung" geltend als Folge seiner Einsätze in Kriegsgebieten für Ringier.
Der Verlag bestritt zwar vor Gericht jegliche Verantwortung für die Krankheit seines ehemaligen Angestellten. Dennoch stimmten beide Parteien einem Vergleich zu. Dieser hat aber noch keine Rechtskraft, wie der Anwalt des Journalisten sagt. (sda)
Was sagen Sie dazu?
Sexy Subaru - PhotoShooting für jeden!
Und jetzt sogar sexy... und witzig ;-)
Endlich haben ALLE Fotografen die Chance, bei einem Photoshooting dabei zu sein.
Probieren Sie´s aus - viel Spaß dabei!
Klicken Sie auf das Bild und schon kann es losgehen.
Wir danken dem Wiener Fotografen Daniel K. Gebhart für das Aufstöbern dieser witzigen Meldung aus der Welt der Fotografie!
Flowers für Kate - Video von Nick Knight
(Klicken Sie auf das Bild und das Video startet)
Der Brite Nick Knight zählt zu den bedeutendsten Modefotografen der Welt und hat bereits Kampagnen für Christian Dior, Swarovski und Calvin Klein gestaltet. Er hat einen innovativen Kurzfilm mit dem Titel ‚Bloom‘ gedreht und die Fotos in diesem Film, in dem mit Kate Moss mitwirkt, entstanden mit 30 Canon EOS 5D, die alle auf einer runden Spezialkonstruktion befestigt waren. Jede Kamera war mit einem Canon Objektiv EF 24-105mm ausgestattet.
Die von dem renommierten Unternehmen Glassworks gefertigte Konstruktion mit einem Durchmesser von sechs Metern ermöglichte Knight die Anwendung des so genannten ‚Time-Slice-Verfahrens‘: Alle 30 Kameras waren zentral auf das Motiv gerichtet und wurden gleichzeitig ausgelöst. Anschließend wurden die Bilder sortiert, bearbeitet und mit verschiedenen abstrakten Blumenmotiven kombiniert. Der Soundtrack des Films besteht aus der Rezitation eines Gedichtes, das speziell für diesen Anlass vom Londoner Lyriker Roddy Lumsden verfasst und von Kate Moss gelesen wurde.
„Mit diesem Shooting wollte ich einen neuen Weg kreieren, um aktuelle Mode der Saison zu präsentieren”, erklärte Nick Knight. „Viele Kleidungsstücke hatten einen stark floralen Charakter, und das lieferte die Inspiration für diesen Film. Er ist sehr abstrakt, vermittelt aber dennoch einen sehr organischen Eindruck.”
101 Photoshop Tipps
DAS ist einfach toll! Auch für Technik-Dummys... So schnell hat noch nie jemand erklärt. So flott haben Sie noch nie gelernt. So rasch werden Sie nie wieder zuhören (können). Viel Spaß bei Dekes 101 Tipps für Photoshop. Klick the picture and off you go!
New Photography 2008 im MOMA in New York
New Photography is the annual fall showcase of significant recent work in photography. This year's exhibition features the work of Josephine Meckseper (German, b. 1964) and Mikhael Subotzky (South African, b. 1981).
"In her photographs and signature vitrine displays, Meckseper explores the media's strategy of mixing political news and advertising content. Her installation includes a selection of life-size photographs of models dressed in vintage lingerie from the 1950s, from her 2006 Blow-Up series. Also included is Quelle International (2008), a new group of pictures culled from a mail-order catalogue popular in Germany in the 1970s that have been printed on reflective Mylar. In both series the artist uses the semantic codes of advertising to address issues of power and consumerism.
Subotzky's recent body of photographic work, Beaufort West (2006-2008), portrays a small desert town in South Africa's Western Cape blighted by unemployment, rampant crime, domestic violence, poverty, and segregation. The artist was drawn to this subject by the local jail, which is strangely situated in the center of the town, in a traffic circle at the intersection of the main highway between Johannesburg and Cape Town. His photographs of Beaufort West's various populations—inmates, outcasts, families, residents, and passersby—formulate a stirring vision of South Africa's strained post-apartheid condition."
Kamera für Blinde - derzeit noch ein Prototyp
Diese Idee ist wirklich einzigartig! Mit der digitalen Kamera "Touch Sight" werden beim Fotografieren für 3 Sekunden Geräusche und Töne aufgenommen. Danach können diese "BIlder" angesehen werden, zwar nicht auf einem LCD Display, sondern auf einem Braille display, wo ein 3-dimensionales Bild enstanden ist. Man begreift also das Bild - Touch Sight.
Lesen Sie dazu Statement vom Designer Chueh Lee bei Samsung China:
"Touch Sight is a revolutionary digital camera designed for visually impaired people. Simple features make it easy to use, including a unique feature which records sound for three seconds after pressing the shutter button. The user can then use the sound as reference when reviewing and managing the photos. Touch Sight does not have an LCD but instead has a lightweight, flexible Braille display sheet which displays a 3D image by embossing the surface, allowing the user to touch their photo. The sound file and picture document combine to become a touchable photo that is saved in the device and can be uploaded to share with others–and downloaded to other Touch Sight cameras.”
HIer ist der komplette Text dazu und noch mehr Produktfotos!
Seufz... eine Pocketkamera!
Meine erste war eine "Kodak", so eine wie auf der Website von www.kameramuseum.de. Sie kostete 800,- Schilling (wer´s noch kennt; heute sind das rund €58,-) und ich hatte wirklich lange darauf gespart. Und dann war sie da: wunderbar! Sie lag in einer Hartplastikschachtel und wurde wirklich nur zu speziellen Festtagen heraus- und mitgenommen: zum Schulausflug auf die Rax, in den Urlaub nach Schweden, zur Wanderung rund um den Neusiedler See...
Lesen Sie doch HIER, was noch andere Schwärmer - in diesem Fall Dirk Bongardt vom Spiegel online - zu dieser und ähnlichen Pocketkameras sagen.
Pocketkameras - das Wort ist ja auch ganz verschwunden, oder? Und Filme - Sie erinnern sich noch daran? Und erst die Würfelblitze...!
Der September ist Romy Schneider gewidmet...
Der deutschen Presse gegenüber war Romy Schneider eher misstrauisch. Nur einen Fotografen ließ der scheue Star immer wieder ganz nah an sich heran: Robert Lebeck.
Ein Stück deutscher Fotogeschichte – vielleicht ist es sogar ein Stück Zeitgeschichte: Sorgfältig nummerierte und geordnete Kartons stapeln sich bis zur hohen stuckverzierten Zimmerdecke. Tausende von Negativen und Kontaktabzügen bewahrt der Fotograf Robert Lebeck hier auf, in seinem Apartment in Berlin-Schöneberg. In den Nebenzimmern unzählige gerahmte Bilder, Regale voller Bücher und Unmengen von Zeitschriften, in denen seine Bilder gedruckt wurden –Zeugnisse einer ertragreichen Fotografenlaufbahn, die ihn von der Heidelberger Lokalzeitung über „GEO“ bis hin zum „Stern“ führte. Lebeck verbringt momentan viel Zeit hier, sucht für eine Ausstellung im Berliner Gropius-Bau nach seinen besten Fotos und Titelblättern. (... der ganze Artikel ist hier)
Unbedingt das Magazin kaufen und das Interview lesen - oder Romy Schneiders Filme auf ARTE ansehen:
Ludwig II. • Spielfilm am Montag • 1. September, 14.55 (Teil 1) und 21.00 (Teil 2)
Christine • Spielfilm am Montag • 8. September • 21.00
Romy Schneider – Eine Filmliebe in Frankreich, Themenabend am Sonntag • 21. September • 20.40
Happy Birthday, Henri Cartier-Bresson!
Zum 100. Geburtstag von Henri Cartier-Bresson (1908–2004) am 22. August erscheint eine Box mit Filmen von und über den berühmten französischen Fotografen, Regisseur, Schauspieler, Zeichner, Maler und Mitbegründer der Fotoagentur Magnum Photos.
Nach einem Studium der Malerei in Paris von 1922 bis 1928 widmete sich Cartier-Bresson ab 1930 der Fotografie. Als Regieassistent von Jean Renoir lernte er das Handwerk des Filmemachens und drehte im Spanischen Bürgerkrieg erste Filme. Er entkam im Zweiten Weltkrieg zweimal aus deutscher Kriegsgefangenschaft und fotografierte die Befreiung von Paris. Seine 1952 aufgestellte Theorie der Fotografie des »moment décisif«, des entscheidenden Augenblicks, illustrierte er schon frühzeitig in seinen Kriegsreportagen.
Beim Fotografieren legte er großen Wert auf eine möglichst perfekte Bildkomposition. 1955 stellte er als erster Fotograf im Pariser Louvre aus. Als lebende Legende beendet Cartier-Bresson 1972 das professionelle Fotografieren und widmete sich in seinen letzten Jahrzehnten wieder verstärkt der Malerei.
Ab sofort können Sie diese DVD Box mit 11 Filmen von und über Cartier-Bresson bei absolut MEDIEN bestellen!
Wenn Sie IHN verschwinden lassen wollen...

Laura Horn, eine US-Amerikanerin, hat das gemacht, was sonst eher nur "offizielle" Stellen machen - sie ließ ihren Mann verschwinden. Nach der Scheidung sollte er - aus den Augen - aus dem Sinn - auch von den Bildern verschwinden, auf denen sie gemeinsam abgebildet waren! Und sie ließ ihn auf allen Fotos der gemeinsamen Jahre entfernen - Photoshop macht´s möglich. Und schon ist die Vergangenheit umgeschrieben - als hätte es sie niemals gegeben...
"Diese neue Realität ist viel spannender als die alte", meint Laura Horn im Artikel der New York Times, "und ohne IHN sehe ich mir die Fotos viel lieber an".
Das ist Total Recall - wer ihn kennt!
Literatur und Fotografie - Günter Grass

© Steidl Verlag, Göttingen
Das neue Buch des Nobelträgers Günter Grass heißt "Die Box. Dunkelkammergeschichten".
Die Box ist immer dabei, wenn die Kinder über ihren Vater plaudern. Es ist eine Kastenkamera der Firma Agfa, die Anfang der dreißiger Jahre auf den Markt gekommen war. Ihre Besitzerin stammt aus Masuren, heißt "Mariechen" und erzählt - oder besser: jemand erzählt nach ihrem Tod, was sie einst erzählte - gleich auf den ersten Seiten, wie sie und ihr Mann, der Fotograf Hans, in Berlin ausgebombt wurden und vom Fotoatelier nichts übrigblieb: "Das ganze Archiv verschmurgelt. Die Lampen nur noch Schrott. Nur die Box blieb übrig, weiß nicht, warum."
Das Buch "Die Box. Dunkelkammergeschichten" (Steidl Verlag, Göttingen 2008. 217 Seiten, 10 Abb., 18,- Euro) erscheint am 29. August 2008.
Lesen Sie hier schon vorab eine Rezension in der STUTTGARTER ZEITUNG online.
Helena Blomqvist - Angelika Knäpper Gallery Stockholm
© Helena Blomqvist; Morning procession
Die Trauerprozession, die hier mühselig durch den Schnee stapft und dunkle, altmodische Kleidung trägt, hat einen langen Weg hinter sich. Der Weg scheint noch weit zu sein und viele Trauergäste haben sich angeschlossen. Sogar die Bäume am Wegesrand wirken feindlich und auf Distanz. Beim zweiten Hinsehen merke ich es: das sind keine Menschen, die hier um einen Freund trauern, sondern Affen, die ihresgleichen auf seinen letzten Weg begleiten...
In der Ausstellung "The Last Golden Frog" zeigt die Künstlerin Helena Blomqvist diese verwirrenden Bilder über Angst, Trauer, Gefühle, Träume,. das Übernatürliche... Immer nachdenklich, immer mit einem Augenzwinkern. Affen nehmen in ihren BIldern den Platz der Menschen ein, jedoch nicht als eine diese beherrschende Spezies, sondern sehr menschlich, sehr einfühlsam, sehr beobachtend.
Ab 30. August bis 28. September 2008 in der Angelika Knäpper Gallery in Stockholm.
Rafal Milach | World Press Photo 08 | WestLicht
© copyright by Rafal Milach/AnzenbergerAgency
(Klicken Sie hier für das Portfolio von Rafal Milach)
Rafal Milach: 1. Preis in der Kategorie Kunst und Kultur Fotoserie mit seinen Bildern des "DISSAPEARING CIRCUS".
Biala Podlaska / 25.07.2007 / Jozef Maksymiuk (59) posing for portrait in ballet dancer disguise in his house. For most of his 25-year career, he had been performing as a clown. He has been retired for 8 years.
Bereits zum siebenten Mal in Folge ist WestLicht Schauplatz der World Press Photo. Die rund 200 ausgestellten Einzelaufnahmen und Fotoserien lassen als Ikonen der Zeitgeschichte das vergangene Jahr Revue passieren und zeigen auf eindringliche Weise Ereignisse aus den Bereichen Politik, Sport, Kultur, Umwelt und Wissenschaft.
Die Jahresschau der weltbesten Pressebilder gastiert vom 29.08.2008 bis 28.09.2008 im WestLicht. Schauplatz für Fotografie, 1070 Wien, Westbahnstrasse 40.
Typisch Mann! Typisch Frau!
Was ist typisch Frau, was typisch Mann? Die Frage ist so alt wie die Menschheit, ihre Beantwortung bringt immer neue Facetten hervor. Reden und shoppen Frauen also ununterbrochen? Denken Männer nur an Sex, Autos und Fußball? Und lassen sich solche Klischees im Bild einfangen? Dieser Frage will die VIEW Fotocommunity in diesem Cross-Fotowettbewerb nachgehen!
Typisch Mann! Sie sind eine Frau – und haben eine ganz eigene Idee zum Thema "Typisch Mann!" Sie müssen eine FRAU sein, um hier zu klicken!
Typisch Frau! Frauen können nicht einparken, sie reden zuviel, sie brauchen Stunden vor dem Spiegel, kommen immer zu spät zum Date, sie sind zickig, zu stark, zu schwach, hysterisch, haben immer Migräne, haben einen Putzfimmel – oder sind sie doch eigentlich ganz anders? Sie müssen ein MANN sein, um hier zu klicken!
Ein witziger Fotowettbewerb der View Fotocommunity! Bilder können Sie noch bis zum 14. September 2008 einreichen. Danach haben die Mitglieder der VIEW Fotocommunity sieben Tage lang die Möglichkeit, ihre Favoriten aus allen teilnehmenden Fotos zu wählen. Aus den 50 Favoriten jedes Wettbewerbs wählt dann eine Fachjury die Gewinnerinnenbilder aus.
Worldwide Photo Walk - auch in Wien und Linz

Barbara Stefanics, Photo Walk Leader Wien: "Let's hope for sunny weather so that we can capture a contrast of the modern and tranditional Vienna. Please meet promptly at 9:00 in front of the Strandhotel Alte Donau at Wagramerstrasse 51 for a group photo. (...)." Lesen Sie den ganzen Text HIER.
Bilder der Forschung - Welches ist das schönste?
Nach dem letztjährigen Erfolg des Fotowettbewerbs "Bilder der Forschung" wurde einer der größten deutschen Wettbewerbe für Wissenschaftsfotografie 2008 erneut ausgeschrieben. Das Nachrichtenmagazin FOCUS und der Verband Forschender Arzneimittelhersteller suchten auch in diesem Jahr Profifotografen und Amateure, die in ihren Bildern die Faszination von Forschung und Wissenschaft zum visuellen Erlebnis machen. Gleichzeitig sollen die Menschen vorgestellt werden, die an Innovationen für mehr Lebensqualität tagtäglich forschen.
Die nominierten Fotos werden im Internet auf den Seiten von FOCUS-Online veröffentlicht. Hier können Sie auch draufklicken und abstimmen!
>> Falls Sie nächstes Jahr selber Fotos einreichen wollen, HIER geht´s zur Website des Veranstalters!
Alles still im Berg - Der Bergbau stirbt

Auch diese Geschichte befasst sich mit dem Sterben des Bergbaus in Deutschland -
starke, dunkle Bilder, ergreifende Geschichten...
Still ruht der Berg... Der Bergbau hat das Saarland mehr als ein Jahrhundert geprägt. Dann erschütterte ein Beben im Februar 2008 die Region. Die Landesregierung verhängte einen Abbaustopp. 3400 Kumpel standen auf der Straße. (...) Das Warten auf eine Entscheidung erschüttert sie und ihre Familien stärker, als es ein Gebirgsschlag je getan hätte. Betroffene berichten.
(Quelle: FAZ, Hintergründe).
Klicken Sie auf das Bild, um die Geschichten der Menschen dieser Region zu sehen und zu hören!
Beitrag: Marcus Jauer, Fotos: Daniel Pilar.
Stille Welten: Fotografien von Rainer Gaertner

© Rainer Gaertner, Kokerei Zollverein, Essen: Ofentüren der Koksofenbatterie, 2003, 144 x 117 cm
"Stille Welten" heißt die Ausstellung von Rainer Gaertner, einem renommierten Architektur-Photographen der Gegenwart. Die monomentalen Arbeiten des Photo Künstlers sind bis zum 26. Oktober 2008 auf der Kokerei "Zollverein" (UNESCO-Weltkulturerbe) in Essen zu sehen sein.
Mit seiner Großbildkamera im sagenhaften Negativ-Format von 20 x 25 cm setzt sich Gaertner mit einer Industrie auseinander, die es annähernd nicht mehr gibt - die stillgelegten Zechen und Kokereien des Ruhrgebietes. Seine überdimensionalen Detailaufnahmen in Schwarz-Weiß, die bis zu fünf Quadratmeter messen, sind jedoch weit mehr als ästhetische Dokumente: Sie sind Gemälde von geheimnisvoller Schönheit mit Kraft und Seele.
Rainer Gaertner photographiert die morbiden Fundstücke als Einzelobjekte, holt sie aus ihrer Anonymität und stilisiert sie zu Altären. Dabei formuliert er eine neue Ästhetik, die das wertlos Gewordene, das Unbeachtete, das Vergessene zur Kunst erhebt.
Nikon versus Canon - Wer wird siegen?
© Michael Kappeler/AFP/DDP (gesehen auf Stern.de, "Die besten Fotos der Spiele")
Es ist ein hartes Match: Schwarz gegen Weiß. Die Sportart heißt aber nicht laufen, springen, schwimmen oder radfahren, sondern fotografieren. Sah man früher fast nur die weißen Objektive der Canon-Kameras bei Sportevents, hat Nikon nun sehr aufgeholt. Es ist wohl die immer größer werdende Popularität der Nikons wie z.B. die Nikon D3, die auch dazu beiträgt.
Lesen Sie den Artikel dazu auf pdn online!
VISA POUR L ´ IMAGE: Perpignan ruft!
"Welcome to Visa pour l'Image, the premier International Festival of Photojournalism held in Perpignan, France. This festival is a unique event where you can join thousands of kindred spirits who share a love and passion for photography. View the greatest photojournalist work from around the world in exhibitions across the city. Experience the evening screenings in the dramatic open air medieval enclosure of the Campo Santo. Take part in symposiums and conferences and meet the foremost photo agencies and manufacturers of photographic related equipment. Explore the web site for full details."
The first goal of the festival is to reinforce the importance and value of press photography.
Der Film macht Lust, sofort hinzufahren!
DAS Foto-Event des Jahres: fc auf der Photokina
Am Samstag, dem 27. September, veranstaltet www.fotocommunity.de, größte Gemeinschaft für Fotografie in Europa, im Congress Centrum Nord der photokina mit der WorldConvention ein Foto-Event der Extraklasse. Hochkarätige Workshops mit den Profis der Fotoszene und eine Party mit mehreren tausend Fotografen aus aller Welt werden geboten. (...)
Bei der WorldConvention handelt es sich um DAS Foto-Event des Jahres,“ so Karena Kamphausen, Eventmanagerin der fotocommunity. „Wertvolle Tipps und Tricks von den Profis der Branche, exklusive Shootings und die wohl größte Foto-Party der photokina - die WorldConvention sorgt mit gebündelten Foto-Highlights für ein Blitzlichtgewitter, wie es die Messebesucher noch nicht erlebt haben.“
Karten und mehr Presse-Infos über die fotocommunity gibt´s HIER!
Erfinder der Digitalkamera Steven J. Sasson geehrt
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergibt als ihre höchste Auszeichnung den Kulturpreis 2008 an Steven J. Sasson, den Erfinder der Digitalkamera. Seine revolutionäre Idee eröffnete der Photographie bis heute entscheidend neue Perspektiven und Anwendungen.
„Seine wegweisende Erfindung markiert einen Epochenwechsel im Umgang mit dem technischen Bild unserer Zeit“, fasst Professor Gottfried Jäger (DGPh), der die Laudatio halten wird, die bahnbrechende Leistung des Kulturpreisträgers 2008 der DGPh zusammen. Die Preisverleihung findet während der photokina am 27. September um 18 Uhr im Kristallsaal des Congress-Centrum Ost der Kölnmesse statt. Hier finden Sie weitere Informationen der DGPh über den Kulturpreis!
Oskar Barnack Preis geht an Lucia Nimcova

GEWINNERIN des LEICA Oskar Barnack Preises 2008: Lucia Nimcova mit ihrem Fotoprojekt „Unofficial“
Die Fotografin Lucia Nimcova wurde für ihr Fotoprojekt „Unofficial" mit dem Leica Oskar Barnack Preis 2008 ausgezeichnet. Die Aufnahmen der Gewinnerserie sind 2007 in der Slowakei entstanden. Am Beispiel ihrer Heimatstadt dokumentiert die Fotografin den Zeitstillstand, der dort nach dem Fall des kommunistischen Systems vorzuherrschen scheint. Denn auch Jahre später wirken Orte und Menschen unverändert, fast so als wäre die Zeit unbemerkt an ihnen vorbeigezogen, ohne Spuren zu hinterlassen.
Liebevoll porträtiert Lucia Nimcova die Menschen ihrer Heimatstadt Hummené, zeigt den Wandel vom Kommunismus in ein anderes Zeitalter. Immer mit einem Augenzwinkern, immer mit dem Herzen und dem Kopf dabei.
Tolles Bild-Schönes Motiv-Wow-Gefällt mir...
Die Buxtehuder Fotofreunde zitieren daher die International Guidelines for Photocomments, wenn es darum geht, Fotos konstruktiv zu kritisieren und zu bewerten. Ob dieser Guide wirklich existiert oder doch mehr so ein "Yeti der Fotografie" ist, steht in den Sternen... Hier einige Zitate aus dem schlauen Führer (zaubert auf jeden Fall ein Lächeln auf Ihr Gesicht!)
"Schönes Bild: Steht dieser Ausdruck alleine als Anmerkung, so ist davon auszugehen, dass der Schreiber dies aus reiner Freundlichkeit und Tradition von sich gibt. Es ist der Ausdruck des Betrachters, der keine gelungenen fotografischen Ansätze in dem Bild sieht und somit auch keine positive Anmerkung von sich geben kann. Da der Betrachter den evtl. zartbesaiteten Autor nicht kränken möchte, benutzt er die nichts sagende Floskell >Schönes Bild<. Man kennt diese Art auch aus der Kindheit, wenn die Mutter zum Baby sagt: "Hattu schön die Windel vollemacht?" oder auch nach dem "Ersten Mal", wenn die Freundin danach sagt: "Nein, ich find's toll, dass du so früh gekommen bist.“
"Tolles Motiv: Auf der Erde gibt es verschiedene Motive, manchmal sogar tolle Motive. Es gibt auch Bananen, manchmal auch tolle Bananen. Wenn Sie eine Banane fotografieren, haben Sie eine Banane fotografiert. Wenn Sie eine tolle Banane fotografieren, haben Sie eine tolle Banane fotografiert. Das ist völlig unabhängig davon, ob Ihr Bild gut oder schlecht ist, es bleibt eine tolle Banane. Ersetzen Sie nun tolle Banane durch tolles Motiv. Der Kritiker will damit ausdrücken, dass es nichts Positives an Ihrem Bild gibt. Um jedoch trotzdem seiner Kritik einen freundlichen Touch zu geben, lobt er etwas, was nicht Ihr Verdienst ist, nämlich das Motiv."
Zuviel versprochen? Viel Spaß - lesen Sie hier alle Guidelines vom Nachbarn Kurt...
Thomas Tremmel von den Buxtehuder Fotofreunden hat sie uns zur Verfügung gestellt!
Nikon is different - Nikon Photo Contest International

16.000 Teilnehmer aus 135 Ländern und mehr als 47.000 Bilder!
Das war der NIKON PHOTO CONTEST INTERNATIONAL 2007.
Heuer findet dieser Contest zum 32. Mal statt und im Zeitraum 1. September bis 30. November 2008 können Bilder eingereicht werden, egal, ob vom Amateur oder vom Profi!
"At the Heart of the Image“ lautet auch dieses mal wieder das Motto des Wettbewerbs. Mit diesem Slogan fordert das Unternehmen Nikon Fotografen auf, all das festzuhalten, was ihre Leidenschaft weckt sowie die Fülle und Vielfalt des menschlichen Lebens widerspiegelt.
In der Rubrik „Freies Thema“ können Fotografen ihren Vorstellungen freien Lauf lassen und jedes denkbare Bild einsenden. Die Beiträge für die Kategorie „Mein Planet“ sollen dagegen unsere Umwelt oder Szenen des Alltags zum Thema machen. Alle Infos gibt´s HIER!
Er starrt zurück: Kevin Connolly fotografiert hinauf
Es begann in Wien im Jahr 2006: Von seinem Skateboard aus fotografiert der US-Amerikaner Menschen, die ihn anstarren. Und sie starren ihn alle an, denn er hat keine Beine. Kevin Connolly kam 1985 ohne Beine auf diese Welt. Ansonsten war er ein gesundes Baby und wuchs wie alle anderen Kinder Montanas auf: Er machte sich schmutzig, rannte durch die Wälder und wurde dabei noch schmutziger. Mit 20 fing er an, Skateboard zu fahren und Fotos zu machen. Das Reisen in fremde Länder entdeckte er 2006 mit einem Studienaufenthalt in Neuseeland. Connolly bereiste 15 Länder, 31 Städte und machte 32 000 Fotos. Sie zeigen den immer gleichen Blick hinauf auf den Mann ohne Beine.
Es ist seine interessante Sichtweise auf die Menschen, die er fotografiert und die Fragen der Menschen an Kevin Connolly, die diese Geschichte interessant macht: Ob er das Opfer einer Landmine ist, fragen sie ihn in Amerika, ob er seine Beine bei einem Autounfall verloren hätte, fragte ihn eine Rumänin. Und ein kleiner Bub in Neuseeland fragte, ob Haie seine Beine gefressen hätten...
Hier erzählt Kevin Connolly über sein Projekt "The Rolling Exhibition" an und hier sehen Sie Kevins Website.
Photo Shoot in 3 Minuten - Chase Jarvis zeigt´s
Draufklicken und ansehen: Photoshoot in 3 minutes!
Im Fotoblog von Daniel K. Gebhart entdeckt - danke für den Tipp!
Der Fotograf Chase Jarvis erklärt, wie ein Fotoshooting mit Models auf einem Golfplatz abgeht: Beginnend beim Konzept, der Pre-Production, das Auswählen der Models, der Location, bis zum Shooting selbst und zur Post-Production - alles in 3 Minuten. Da merkt man erst, wieviel Arbeit in der Fotografie steckt - noch immer ein Traumberuf?
Unbedingt sein Portfolio ansehen!
Begräbnis im Fotolabor...
"Rest In Peace" hieß es letzte Woche in einem Fotolabor. Das einzige Fotolabor im Bundesstaat Vermont, USA, mußte leider ein Beerdigung bekanntgeben. Wer war denn gestorben? Die Filme! Einst war es die einzige Möglichkeit, Bilder aufzunehmen, nun ist es obsolet, und die Digitalfotografie hat alles übernommen.
Das Fotolabor Light Works in Burlington bemerkt seit 2001 einen rapiden Schwund am Filmentwicklunsgsektor und entschloss sich nun schweren Herzens dazu, diese Sparte stillzulegen. "Die Anzahl an Filmentwicklungen ist so rapide zurückgegangen, und wir konnten diesen Verlauf nicht stoppen", sagt der Besitzer Marty Feldman. Mit einer großen und stilvollen Beerdigung trug man die Filmära zu Grabe - man lud die führenden Profifotografen ein und feierte das Ende der Filme! Rest In Peace!
Wer hat die Fotos gemacht?

Doch wer hat die Bilder fotografiert?
People schreibt als Credit "Exclusive by Getty Images", und verwendet hier sogar den alten Namen der Bildagentur. Dieser wird seit letztem September nicht mehr verwendet, da die Marke in Contour by Getty Images umgetauft wurde.
Dieser Deal von Getty erinnert sehr an das Photoshooting von 2006, als der Fotograf Brent Stirton für Getty das damals in Namibia geborene Baby Shiloh von Angelina/Brad fotografierte. Sein Name wurde allerdings erst Monate nach dem Erscheinen der Bilder in den Magazinen genannt. Brent Stirton war für PDN online weder per mail noch per Telefon erreichbar.
Female Trouble - FrauenPower in der Pinakothek
© Sophie Calle: „Days Under the Sign of B, C & W“, 1998
Wirklich ein süßes Bild: Die Blondine auf dem Bett sitzend und rund um sie die süße Katze, das Eichhörnchen und das Reh, der Fuchs, Harmonie pur! Aber, alle Tiere sind tot! Ausgestopft!
Die skurrile Szenerie ist das Werk der Künstlerin Sophie Calle, die mit ihren Fotografien Klischees weiblicher Repräsentation aufgreift und entfremdet. Ihr Foto ist eines von 180 Kunstwerken, die derzeit in der Münchner Pinakothek der Moderne in der Ausstellung „Female Trouble – Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen in Fotografie und Videokunst“ zu sehen sind. Noch bis 26. Oktober 2008 kann man die Bilder und die Videoinszenierungen von zeitgenössischen Künstlerinnen wie Cindy Sherman, Sarah Lucas, Pipilotti Rist oder Monica Bonvicini sehen, die das Bild des Weiblichen untersuchen.
Pinakothek der Moderne in München.
Stürmische Zeiten für Fotografen
Das US-Institut "National Oceanic and Atmospheric Association’s Weather Service" sagt 1.787 Tornados für dieses Jahr voraus, das sind fast 5 am Tag! Wenn Sie sich das nicht nur gruselnd vor dem Fernseher ansehen möchten, sondern auch LIVE dabei sein wollen - dann buchen Sie Ihre Tornado-Tour bei diesem Reisebüro in Amerika!
Tempest Tours wissen ganz genau, wann die Windhosen am besten zu sehen sind und bieten daher spezielle "Tornado-Jagden" an, und die Profis reisen hinterher und Sie lernen dabei, wie Sie diese Wirbelstürme fotografieren können... Schauen Sie sich diese Jungs mit den Fotos der Tornados HIER an.
I want to be seen as a human, not just a sex worker
A photography and self advocacy project for female sex workers in East London.
© Tania, 42
Seit dem 15. Juli 2008 ist eine sehr interessante Photoausstellung im Baltic Restaurant in London zu sehen: 8 Monate lang fotografierten Prostituierte ihr Leben, ihr Umfeld. "Change the Picture" ist eine Kooperation von Photovoice und U-Turn und will die Prostituierten aus ihrer Isolation herausholen, mit dem einfachen Mittel der Fotografie. Sie lernten rasch, mit den Kameras umzugehen und hatten so erstmals die Chance, sich so zu zeigen, wie sie gesehen werden wollen. Lesen Sie hier weiter! Hier sehen Sie die Bilder der Ausstellung.
ARTRMX Cologne Vol.01
ARTRMX COLOGNE VOL.01
KÖLNS OFF-SHOW FÜR JUNGE KUNST: Mit ARTRMX COLOGNE VOL.01 startet vom 22. bis zum 31. August 2008 Kölns neues, themenbezogenes Kunstfestival, das im zweijährlichen Turnus zeitgenössische Kunst in einem ungewöhnlichen Rahmen präsentiert. Zur Beteiligung an der Debütveranstaltung bewarben sich etwa 380 Künstler aus aller Welt zum Jahresthema „WHERE IS MY MIND?“. Mit ihren Arbeiten oder Serien nehmen sie Stellung zu den Fragen: Wo stehe ich als Individuum? Welche Entdeckungen, Einsichten und Enthüllungen sind mir präsent? Wo trügt schöner Schein das wahre Sein? Und welche Illusion ist es dennoch wert, auf sie hereinzufallen?
Die Jury wählte 52 Künstler aus, die ihre Arbeiten im August in Ladenlokalen, leer stehenden Gebäuden und anderen Off-Spaces über ganz Köln verteilt präsentieren. Zusätzlich stellt der artrmx e.V. ein Rahmenprogramm zusammen mit Vernissage- und Finissage-Party sowie Mediengesprächen. Alle Infos finden Sie HIER.













