Straßenfotografie im Wandel der Zeit...
Street-Photographie 1999-2006: Aus der Serie „Sleepers“, fotografiert in Mexico City. © Francis Alÿs
Die Ausstellung Street & Studio. Eine urbane Geschichte der Fotografie präsentiert mit rund 300 Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert erstmals die faszinierende Geschichte zweier zentraler Produktionsorte des fotografischen Mediums. Sie entstand in Kooperation mit der Tate Modern, London.
Durch Arbeiten von Diane Arbus, Cecil Beaton, Brassaï, Walker Evans, Helen Levitt, Robert Mapplethorpe, Irving Penn, Cindy Sherman, Malick Sidibé, Jürgen Teller, Wolfgang Tillmans, Weegee u.a. legt die Ausstellung dynamische Wechselwirkungen der fotografischen Praxis auf der Straße und im Studio offen.
Seit dem Beginn des 20. Jahrhundert prägt die Fotografie das Bild der sich herausbildenden westlichen Metropolen mit ihren unterschiedlichen Milieus. Street & Studio zeigt unterschiedliche Genres und Arbeitsweisen, die sich bedingt durch ihre räumliche Aufnahmesituation, bis heute entwickelt haben und erschließt die Fotografie als Medium der Stadt.
Noch bis 11. Jänner 2009 im Museum Folkwang Essen
Kahrstraße 16, 45128 Essen
photo l.a. 2009
© Christine Nguyen, Octopi Tree, 2008. C-print on Sintra 48 x 80 inches.
artfairs inc. is pleased to announce that photo l.a. 2009, the 18th Annual International Los Angeles Photographic Art Exposition and the largest exhibition of its kind in the United States, will take place from January 9-11, 2009 at the historic Barker Hangar at the Santa Monica Airport. photo l.a. 2009 will feature the finest photographic art on display and for sale, from the earliest 19th Century photographic experiments to the most contemporary photography and photo-based art. Seventy of the world’s leading galleries and private dealers representing International and U.S.-based artists will display work at photo l.a. 2009.Lesen Sie mehr... !
Alec Soth in Winterthur
„Für mich sind diese Bilder positiv, eine Darstellung von Glück», sagt Alec Soth – hier in der Winterthurer Ausstellung. Photo: Doris Fanconi ·
Alex Soth, 1969 in Minneapolis geboren, scheint direkt dem Bilderbuch der US-Klischees entsprungen: Sportlich gekleidet, mit Baseballkappe, herzlichem Lachen, offener, unkomplizierter und zugleich sehr höflicher Art vermittelt er diesen Eindruck.
Auch seine beiden durch Buchpublikationen und Ausstellungen bekanntesten Fotoserien – «Sleeping by the Mississippi» und «Niagara» – beackern uramerikanisches, legendäres Terrain. Aber so, dass man zweimal hinschaut, weil die Bilder nicht ganz so eindeutig sind: Stricken sie an diesen Legenden weiter – oder modeln sie sie nicht auch um?
(Lesen Sie HIER weiter)
Fotomuseum Winterthur, Grüzenstrasse 44 + 45, 8400 Winterthur (Zürich)
bis 8. Februar 2009.
Bücher von Alec Soth sind bei Steidl, Göttingen, erschienen, u.a. «Niagara» und «Dog Days Bogota».
Dennis Hopper in Paris
Dennis Hopper spielte in „Denn sie wissen nicht, was sie tun“, in „Apocalypse Now“ und in David Lynchs „Blue Velvet“. In „Easy Rider“ stand er sowohl vor als auch hinter der Kamera.
Doch Hoppers künstlerisches Talent beschränkt sich nicht auf die Welt des Films: Er betätigt sich auch als Fotograf, Maler und Sammler, wie derzeit (und noch bis zum 19. Januar 2009) eine Ausstellung im Pariser Filminstitut „Cinémathèque française“ beweist.
Hoppers Werke zeigen ein Amerika jenseits der Traumfabrik Hollywood, sie geben Einblick in die Randbereiche der amerikanischen Gesellschaft.
Noch bis 19. Jänner 2009 in der
La Cinémathèque française
51, rue de Bercy, 75012 PARIS
Andreas Fux: Die süsse Haut
Mit ‘Die süsse Haut’ hat Andreas Fux eine Serie geschaffen, die in ihrer distanzierten aber nie unpersönlichen Ästhetik ein Thema umkreist, dass in dieser Eindringlichkeit selten beschrieben wurde. Hier werden keine Hochglanzmodels vorgeführt – der modische Catwalk der Selbstdarstellung fehlt. Was zu sehen ist, sind sensible Einsichten in eine Welt, die den Meisten verschlossen ist oder nur als plakative Idee existiert.
Zwar gehören Tattoos und Piercings unterdessen zum modischen Accessoire und Mainstream, aber selten werden sie in dieser Konsequenz angewendet. Und für Cuts und dem miteinhergehenden Blut fehlt dann meistens der Mut. Was treibt diese Menschen zu solch ritualisierten Handlungen?
Bis 24. Dezember 2008
WIDMER+THEODORIDIS contemporary
Weggengasse 3, 8001 Zürich / Schweiz
P.S. Schauen Sie sich auf jeden Fall die Homepage von Andreas Fux an, die Bilder sind stark, ungewöhnlich, aufrüttelnd, spannend...
Five Seconds Later: Gregor Stephan
© Gregor Stephan, three plus one, 120*170cm, Digital Lambda Print
In seiner zweiten Einzelausstellung bei Hunchentoot werden neue fotografische Arbeiten des Goldsmiths University-Absolventen Gregor Stephan präsentiert.
Im Rahmen von "Five Seconds Later" wird die Grenze des Sichtbaren in Beziehung zur Zeit erforscht. Sämtliche in der Ausstellung präsentierten Serien von Stadtlandschaften und Portraits basieren auf analogen Fotografien, deren Negative fünf Sekunden belichtet wurden. Diese lange Belichtung bei offener Blende transformiert Stadtlandschaften und Menschen in ein schwarzes Negativ. Durch einen hoch auflösenden Scan des Negativs erscheint eine verblasste, körnige, kratzige, manchmal farbige und neblige Textur.
Die nur scheinbare technische Unvollkommenheit dieser Fotos reduziert Landschaft und Menschen auf ein physisches Erscheinungsbild, das sich eher durch Licht und verblassenden Schatten als durch Profil und Volumen auszeichnen. Die Sujets werden dadurch in einem Schwebezustand zwischen Erscheinen und Verschwinden gehalten.
Noch bis 10. Dezember bei
hunchentoot - Galerie für zeitgenössische Positionen
Inhaber Hannes Uhlemann
Choriner Straße 8, 10119 Berlin
Wo die Bilder wohnen: Das Hulton Archive
Mehrere tausend Mal nachgedruckt: „The Gorbal Boys“, aufgenommen von Bert Hardy
Im Londoner Hulton Archive lagern 65 Millionen Pressefotos.
Sie zeigen Kriege und Krisen sowie zahlreiche Alltagsszenen mit nicht alltäglichen Geschichten.
Von außen ist das Gebäude ein unscheinbarer grauer Büroblock mit Flachdach. Hinter der Glasfront von Nummer 21-23 Woodfield Road in West-London, verbirgt sich das Hulton-Archiv, eine der besten und größten Fotografie-Sammlungen der Welt. Unterteilt in Print- und Negativ-Archiv, erstrecken sich über zwei Stockwerke endlose Regalreihen, gefüllt mit unzähligen Kisten und Akten, die wertvolles Bildmaterial enthalten, das bis zu den Anfängen der Fotografie zurückreicht. Insgesamt lagern hier etwa 65 Millionen Bilder, meist Originale, aber auch eine große Zahl von Glasnegativen, Landkarten, Radierungen, und sogar 30 000 Stunden Film werden hier aufbewahrt.
Lesen Sie HIER den ganzen Artikel von FOCUS-Online-Autorin Anette Wilms.
Von der Wirklichkeit weit entfernt - Fotografie

© Albert Watson: Auf "Mike Tyson, Catskills, New York, 1986" hielt Watson den beachtlichen Nacken des ehemaligen Box-Weltmeisters fest.
Ein Turm mit Ohren. Die Bildlegende korrigiert die spontane Wahrnehmung rasch: Mike Tyson (1986). Formatfüllend hat der Fotograf Albert Watson den Hinterkopf des einstigen Boxweltmeisters ins Bild gesetzt. Übergangslos gehen Kopf und Hals ineinander über. Schweißperlen auf der Haut werfen genau kalkulierte Lichtflecken zurück und verleihen der Aufnahme einen Hauch von Plastizität. Kein klassisches Porträt. Das Gesicht befindet sich im Off. Dennoch scheint das Bild alles über den gewalttätigen Tyson auszudrücken; gemessen jedenfalls an dem, was die Medien von ihm übermittelt haben.
Ob Mike Tyson, Kate Moss oder Jack Nicholson: Albert Watsons Fotografien entlocken den größten Stars noch überraschende Seiten.
Dagegen beeindruckt der Kollege Jim Dine ganz ohne Glitzerwelt. Zwei Ausstellungen würdigen jetzt ihre Werke. Das Schöne ist: Von der Wirklichkeit sind beide gleich weit entfernt.
Albert Watson: noch bis 18. Jänner 2009 im NRW-FORUM DÜSSELDORF,
Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf
Jim Dine: noch bis 14. Dezember 2008 im Mediapark,
Die Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, 50670 Köln
Groß, größer, Panorama
Pariser Platz, 1951, Aufgenommen von einem Fotografen namens Tiedemann, Rekonstruiert von Arwed Messmer 2008, 1,25 x 5,84 Meter (!)
Berliner Panoramafotografien aus den Jahren 1949 - 1952
Aufgenommen vom Fotografen Tiedemann. Rekonstruiert und interpretiert von Arwed Messmer
Der Beitrag der Berlinischen Galerie zum Monat der Fotografie
Kuratoren: Florian Ebner, Ursula Müller
Im Berlin der frühen Aufbaujahre machte sich ein Fotograf namens Tiedemann an eine umfangreiche Arbeit: Ausgerüstet mit einer Großformatkamera und zuweilen begleitet von Assistenten, die eine Messlatte trugen, dokumentierte er im Auftrag des Magistrats der DDR-Hauptstadt zentrale Schauplätze, aber auch andere Orte, welche für die Stadtplanung von großer Bedeutung waren.
Seine rund 1500 in der Berlinischen Galerie bewahrten Aufnahmen halten unter anderem den Pariser Platz oder das Areal des zerstörten Schlosses (den neu benannten Marx-Engels-Platz) ebenso fest wie die Baustelle des Walter-Ulbricht-Stadions oder eine Sandentnahmestelle an der Peripherie. (...) (Lesen Sie HIER weiter.)
Berlinische Galerie. Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Stiftung Öffentlichen Rechts. Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin
Künstlerin bietet ihren Rücken an

Künstlerin bietet ihren Rücken als dauerhafte Leinwand an
Susi Krautgartner schreibt einen internationalen Zeichenwettbewerb zur grafischen Gestaltung ihres Rückens aus.
Der GewinnerInnenentwurf, ausgewählt von einer vierköpfigen Expertinnenjury, wird der Künstlerin im Jänner eintätowiert.
Einsendeschluss ist der 20.12.2008, Entwürfe an Susi Krautgartner, Klosterneuburgerstraße 36/6, 1200 Wien.
Nähere Details zum Dowloaden hier in der Ausschreibung (pdf) oder unter www.krautgartner-susi.at
Susan Hiller: The J. Street Project
Susan Hiller, The J. Street Project (Index), (detail: Coburg, Judenberg) 2002-2005, wall-based installation: 303 archival colour inkjets mounted on Kapaline, oak frames, index and map in adhesive vinyl, two walls, each approx. 394 x 78 in. / 1000 x 197 cm; dimensions variable, edition of 3 (+ 2AP). © Susan Hiller; Courtesy Timothy Taylor Gallery, London.
Finding and photographing every street in Germany with the prefix Juden (Jews) in its name: this was the task that the London-based, American-born artist Susan Hiller set for herself in 2002 after a chance encounter with a street sign reading “Judenstrasse” (“Jews’ Street”) in Berlin. She found the sign strangely ambiguous. It was meant to commemorate the Jewish community that once inhabited the area, but for Hiller it marked a history of discrimination, segregation and violence. She subsequently discovered that there were many streets throughout Germany containing the prefix Juden. “The Jews are gone,” Susan Hiller has said, “but the street names remain as ghosts of the past, haunting the present.” (ganzer Text über die Ausstellung HIER).
Noch bis 1. Februar 2009 zu sehen:
The Jewish Museum, 1109 Fifth Avenue at 92nd Street, New York, New York 10128
"Auslage in Arbeit" im Naturhistorischen Museum

Die Serie “Vitrinen in Arbeit" der amerikanischen Künstlerin Kaucyila Brooke entstand im Naturhistorischen Museum in Wien, als dessen Präsentationsform modernisiert wurde.
»Vitrinen in Arbeit« umfasst eine Serie von 140 Farbfotografien der amerikanischen Künstlerin Kaucyila Brooke, die zwischen 2001 und 2004 im Naturhistorischen Museum in Wien entstand.
Während vergleichbare Museen längst zu Erlebnismuseen umstrukturiert wurden, blieb dieses Museum weiterhin einer Konzeption des 19. Jahrhunderts und der Idee einer Einordnung der Naturdinge nach Arten und Familien verpflichtet.
Kaucyila Brooke zeigt die Spuren und Relikte der Vergangenheit, die drapierten Körper ausgestopfter Tiere und den Schmutz, der in den Vitrinen zurückbleibt, nachdem die Ausstellungsgegenstände entfernt wurden.
Noch bis 21. Dezember in der ALFRED EHRHARDT STIFTUNG, Schönhauser Str. 8, 50968 Köln, zu sehen.
Foam_ Fotografiemuseum Amsterdam zeigt...
Helen Levitt - In the Street
bis 18 Jänner 2009
Strassenfotografie at its best - New Yorker Ansichten...
New York, 1988 © Helen Levitt. Courtesy Laurence Miller Gallery, New York
Waiting, 1955-59, London © Stichting FotoArchief Kees Scherer / MAI
Fotojournalismus aus den 50-er und 60-er Jahren
Kees Scherer - Photographic Explorations
bis 18 Jänner 2009
Foam_Fotografiemuseum Amsterdam: Keizersgracht 609, 1017 DS Amsterdam
Paris Photo - Japan zu Gast
Since it first began more than a decade ago, Paris Photo has won recognition as the world's premier fair for still photography. This unique event offers a panorama of fine art photography from its early days to the present day, and presents a forward-looking overview of global trends and expressions available in this medium.
The 2008 edition, which brings together some one hundred galleries and publishers from around the world, will coincide with Paris Photography Month, making the City of Lights the international epicentre of art photography.
* 40,000 visitors (40 % from abroad).
* 120 exhibitors - galleries, publishers and magazines - from some 20 countries.
* Work by more than 500 international photographers.
* Media coverage with 500 stories in the most prestigious international news outlets.
* 1,000 accredited journalists from 50 countries.
"Monat der Fotografie" auf einem Wien-Stadtplan

Eine wirklich tolle Idee hatte das Organisations-Team vom "Monat der Fotografie": Den Wien-Stadtplan mit allen Veranstaltungsorten im Monat November...
Und HIER gibt´s ihn als pdf zum Downloaden.
Viel Spaß bei allen noch kommenden Verni- und Finissagen... ;-)
"KUNST im TURM #2"
"KUNST im TURM #2"
am Freitag, dem 14.11.2008 ab 16:00 Uhr im Vienna City Tower, Marxergasse 1A, 1030 Wien
Mit Werken von 41 Künstler/innen aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Ungarn, Polen, Griechenland und dem Vietnam auf 7 Stockwerken, starten wir in das 2. Jahr des Bestehens der wohl weitläufigsten Galerie in ganz Wien.
Specials: "Das Recht auf das eigene Bild" - Die Renaissance der Porträtmalerei und Wein aus den besten Rieden (Weingut Franz Zwanzinger, Enzesfeld)
Auf Ihr Kommen freut sich Ihr M-ARS Der Kunstsupermarkt
Niki Witoszynskyj zeigt seine "Weltordnungen"

Zur Fussball-Europameisterschaft 2008. Das Trikot als Uniform. Nach dem Spielende folgt der Trikottausch, die Demaskierung zum Individuum. Die 'gefakten' Autogramme verleihen den "DreamTeam"-Tafeln eine (künstliche) Authentizität und Wichtigkeit.
§2 Weltordnung : "24 Karat" 2007
Der Schein trügt. Der Hintergrund ein schön schäbig glänzender Widerspruch, ein goldener zerschlissener Stoff. Gold ist keine definierte Farbe, und definiert sich über den Glanz. Auf Nikis Amateur-Models regnet es Staniol-Konfetti, das eine Störung/Unruhe/Irritation bewirkt!
§3 Weltordnung : "Empty Displays" 2006
Über 1 Jahr lang fotografierte Witoszynskyj quer über den Kontinent leere Schilder und Anzeigetafeln. Sie zeigen alle Nichts an, und stellen so sinnentleerte Flächen, informationsfreie Territorien dar. Zum ersten Mal in Österreich zu sehen.
§4 Weltordnung : "Gegensprechanlagen" 2007
Die Oberfläche der "Gegensprechanlagen" aus Berlin, Prag, Ibiza, und Wien, die unterschiedlichen Designs, und Beschriftungen, Be- und Überklebungen der Namenschilder ('Stammbäume' des Hauses), (technische) Applikationen, sowie die Beschaffenheit der Umgebung der "Gegensprechanlagen" erzählen auf 5 Tafeln die Geschichte von drinnen und draussen.
Eröffnung: 14.11. 2008, 19 Uhr; Samstag, 15. November: musikalische Überraschung (mit Nikis neuer Band) 19:30 Uhr; Sonntag, 16. November: Brunch 11 Uhr
Der Künstler ist Sa & So von 11 bis 15 Uhr für Sie da.
mel-factory, Hägelingasse 7, 1140 Wien
Eva Petric: Shadows of the shadow...
Andreas Gursky über Photoshop: Ein Interview
Lesen Sie HIER das ganze Interview von Jochen Stöckmann auf Deutschlandradio Kultur.
>>>> Ausstellungstipp <<<<
Andreas Gursky: Werke 1980 - 2008
Museen Haus Lange / Haus Esters, Krefeld. Wilhelmshofallee 91-97. D - 47800 Krefeld
Noch bis 25. Januar 2009 zu sehen!
John Hilliard - COLOUR LESS
Vernissage am 29. Oktober 2008 um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 30. Oktober - 20. Dezember 2008
Im Mittelpunkt seines jüngsten Werkes stehen die Entscheidungen, die man treffen muß, um die „Perspektive“ (sowohl die tatsächliche im Sinne der Photographie als auch die sprichwörtliche) in Bezug auf ein statisches Objekt richtig zu wählen, damit im Ergebnis gleichzeitig mehr als ein Blickpunkt durch das Medium Kamera ermöglicht wird.
Raum mit Licht - Kaiserstraße 32, 1070 Wien
Interview mit David LaChapelle
Anna Somers Cocks talks to Photographer and Film Director David LaChapelle about his most recent exhibition, Jesus is my Homeboy, that has just opened at Robilant + Voena's London Gallery and will be on display until the 7th of November. Klicken Sie auf das Bild, um das Interview zu sehen (Quelle: theartnewspaper.tv)
David LaChapelle: Jesus is my Homeboy
Robilant + Voena's London Gallery - noch bis 7. November.
"America Swings" - Bilder von Naomi Harris
© Naomi Harris: Rope Dress Front | Rope Dress Back,
Thanksgiving Dinner, Big Lake, MN. November 2004
"Swinger" kann jeder sein - Ihr Nachbar, der Postbote, die Verkäuferin im Supermarkt, der Herr Generaldirektor, die Sales Managerin - eben jeder und jede. Diese Art des sexuellen Lebens wird immer populärer, und es gibt (laut NASCA - the North American Swing Club Association) schon mehr als 3 Millionen Swinger, und es werden stetig mehr. Vorallem in den amerikanischen Vorstädten erfreut sich dieses Ausleben der eigenen Sexualität größter Beliebtheit.
Die kanadische Fotografin Naomi Harris hat 5 Jahre lang die Swingerszene quer durch Amerika fotografiert.
"Women in Photography" hat es sich zur Aufgabe gemacht, speziell Frauen in der Fotografie zu fördern und zu präsentieren. Daher werden hier nun die Bilder von Naomi Harris gezeigt, da sie ab 25.10. in Los Angeles eine Ausstellung hat - klicken Sie also ruhig rein.
Lesen Sie aber auch, was "artreview" zu ihren Bildern sagt (pdf zum Download).
Gruseliges zu Halloween.. HDR Portraits
Die HDR-Technik (= Bild mit hohem Dynamikumfang, mehr dazu bei wikipedia.de) hilft, ein ganz normales, 08-15-Foto in ein spannendes, gruseliges Bild zu verwandeln. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie sich dieses Video von deke.com an. Wenn Sie es wagen ... ;-)
31. Oktober: Happy Halloween! Oder: Gewinnbringenden Weltspartag! Gesegneten Reformationstag! Alles Gute zum Wolfgangstag! Happy Samhain! Feliz Dia de los Muertos!
Faces of Evil...
FACES OF EVIL - zeigt die Gesichter der 13 bekanntesten und grausamsten Diktatoren der jüngeren Vergangenheit einschließlich heute, von Mao über Hitler bis zu Mugabe. Alle vertraut und doch irgendwie anders, denn hinter jedem Portrait versteckt sich eine Vielzahl von Menschen - genauso wie in der Realität.
Hans Weishäupl hat in den entsprechenden Ländern jeweils über 350 Personen fotografiert und einzelne Gesichtsteile dieser unterschiedlichen Menschen so zusammengefügt, dass sich uns ein neuer und erschreckend lebendiger Blick in das Antlitz dieser bekannten Diktatoren eröffnet.
HIER geht´s zum Projekt "Faces of Evil".
Hilferuf aus dem All: Kosmonaut braucht Euch!
"Ich studiere gerade Fotografie in London und bin gerade in meinem letzten Jahr (hurra, hurra..). Eine unserer Einheiten ist die Kuration einer Ausstellung, sprich: alles, komplett von Location bis zu den ausgestellten Werken auf die Beine zu stellen.. vom Sponsoring wollen wir gar nicht mal anfangen. Und jetzt brauche ich eure Hilfe:
Alternatively please check out our DeviantArt pageThis semester I am taking part in curating an independent exhibition that will be held in Central London at the beginning of December 2008. This is a collaborative project between myself and a group of other artists and we are currently looking for people to submit work to the exhibition. This is an open call for everyone and anyone to submit their work for a chance to be included. Work must be centred on the theme of “Secrets”, and you are free to interpret this as you choose. Work must be submitted by Friday the 14th November 2008. Please check out Secrets-Exhibition.co.uk for more information.
Ich weiß, dass hier ziemlich viele mit guten Grafik- oder Fotokenntnissen sind, von daher denke ich, dass hier einige interessiert sein werden an sowas teil zu nehmen. :)Thanks guys, and I hope you all submit. There are some really fantastic artists that watch me and whilst I have not been around much lately due to university commitments I hope that you will take time to enter. This is a great opportunity for you to get your work out in to the public forum! Good Luck!
Alles weitere zum Projekt findet ihr HIER! Dankeschön. :) Ich hoffe auf rege Anteilnahme. ^^
Fotografieren Sie Wien! Harry Weber im Porträt
Sonntag, 1:20 Uhr, 3sat
Film von Hermann Sternath
Der Auftrag kam zwar spät, aber ohne Einschränkungen: Zwei Jahre vor seinem Tod wurde der international renommierte Bildreporter Harry Weber (1921 - 2007) von der Kulturabteilung der Stadt Wien gebeten, mit der Kamera das Leben seiner Heimatstadt festzuhalten. In knapper Zeit entstanden 30.000 Aufnahmen. Wie schildert Harry Weber in diesem gigantischen Spätwerk die Stadt, die dem Weltreisenden zur Heimat wurde. Das Porträt zeigt den beruflichen Werdegang und die prägenden Momente im Leben des Bildreporters.
Annie Leibovitz fotografiert für Lavazza
Annie Leibovitz und Lavazza - perfekte Fotografie und italienische Lebensart. Mit dem Lavazza Kalender 2009, der von der international gefragten Porträtistin fotografiert wurde, entstehen italienische Bilder im Kopf, heißes und sinnliches Lebensgefühl. Es ist dies die 17. Auflage des Kalenders, mit sieben fotografierten Motiven - eines davon ziert das Cover - und Illustrationen.
Die Fotografien, auf denen die italienischen Topmodels Eva Riccobono, Elettra Rossellini Wiedemann, Alessia Piovan, Gilda Sansone und Kate Ballo zu sehen sind, sollen laut Unternehmensangaben Ikonen der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander verschmelzen und so zum Ausdruck zu bringen, was es in der Kunst, im Kino, in der Mode, in der Küche, in der Schönheit und in der Sinnlichkeit bedeutet, "Italiener zu sein".
Die Fotografie mit dem Titel "Das Kino" beispielsweise ist ein Tribut an Federico Fellini, den großen Meister des italienischen Films. Leibovitz hat sich dazu von der berühmten Szene, die den Trevi-Brunnen auf der ganzen Welt bekannt machte, inspirieren lassen. Das Bild "Das Genie", erinnert an den "vitruvianischen Menschen" von Leonardo Da Vinci. Das Bild der "Wölfin" (siehe oben), das Emblem der Stadt Rom, ist im Inneren des Kolosseums angesiedelt.
Da kann sich George schon warm anziehen ;-)
Doppelt hält besser: Stereofotografie als podcast

Podcasts zum Thema Fotografie - besser gesagt zur Geschichte der Fotografie - gibt es auf dieser Seite. Sehr universitär, sehr amerikanisch, sehr lang.. aber sehr interessant. Wer also wirklich etwas über die Historische Fotografie lernen möchte, ist hier richtig.
Dies sind echte Aufnahmen aus den Vorlesungen "Photo 1105" von Jeff Curto am "College of DuPage" in Illinois, das 3. größte Uni-Campus der USA. Mehr als 30.000 Studenten pro Semester absolvieren hier ihre Studien.
Klicken, zuhören, lernen.
Und diesmal ist das Thema eben auch hier die "Stereofotografie"...
Da schau her! Und das gleich doppelt...
Im aktuellen Heft von "Fotogeschichte" sieht man mit beiden Augen - alles über Stereofotografie!
Die Stereoskopie ist (fast) so alt wie die Fotografie und ein frühes Beispiel für die Massenproduktion von Bildern: Bereits 1851 wurden auf der Londoner Weltausstellung innerhalb von drei Monaten mehr als 250.000 stereoskopische Ansichten verkauft. Der erste Höhepunkt der Begeisterung für das räumliche Sehen fällt in die 1860er Jahre. Im Jahr 1862 verkaufte die London Stereoscopic Company über eine Million Aufnahmen und kreierte den populären Werbeslogan „Keine Familie ohne Stereoskop!“ Die Stereoskopie war aber auch um die Jahrhundertwende beliebt und erlebte – was weniger bekannt ist – auch in der Zeit des Nationalsozialismus eine Renaissance. Die Beiträge beleuchten neue Facetten in der Geschichte der Stereoskopie, einem lange Zeit vernachlässigten Genre der populären Fotografie. Lesen Sie HIER weiter...
Annie Leibovitz AT WORK
Klicken Sie HIER drauf, um einen Vorgeschmack auf die DVD zu bekommen. Das Buch erscheint erst am 11. November 2008 - Geduld, Geduld! Hier geht´s aber mal zu Amazon...
Monat der Fotografie in Wien - November 2008
Im November steht Wien zum dritten Mal ganz im Zeichen der Fotografie: Über 100 Ausstellungen an 72 Orten bezeugen, dass sich dieses Medium neben den klassischen Genres der bildenden Kunst vollständig etabliert hat.
Das erste Fotografiefestival Österreichs bietet heuer wieder ein abwechslungsreiches Programm – ein kleiner Auszug:
Das Künstlerhaus widmet sich mit sechs Ausstellungen ganz dem Monat der Fotografie. Vorgestellt werden Arbeiten von Marianne Greber, Markus Krottendorfer, Erich Lessing, Didi Sattmann, Robert Zahornicky sowie die Gruppenausstellung „Traces“. Fotografien des Tschechen Ladislav Berka aus den frühen 1930er Jahren zeigt die Galerie Johannes Faber, während die Fotogalerie Wien heimische und internationale Positionen der Jetztzeit zum Thema „Konstruierte Wirklichkeiten“ ausstellt. Die Albertina präsentiert historische Gletscherfotografien, denen zeitgenössische Arbeiten etwa von Olafur Eliasson oder Walter Niedermayr gegenüber gestellt werden.
Der Monat der Fotografie wird als Biennale betrieben und maßgeblich von der Stadt Wien gefördert. Eröffnet wird das Festival am 30.10.2008 um 19 Uhr im Museum auf Abruf (MUSA) mit „Mutations II“, einer Gemeinschaftsausstellung der sieben europäischen Partnerstädte. Die Kuratoren aus Berlin, Bratislava, Luxemburg, Moskau, Paris, Rom und Wien legen diesmal den Schwerpunkt auf das Spannungsverhältnis zwischen Fotografie und Video.
Das MUSA wird darüber hinaus Schauplatz zahlreicher Begleitveranstaltungen sein. Geplant sind Podiumsdiskussionen, temporäre Videoprojektionen und erstmals auch ein Portfolio Reading, in dessen Rahmen sich Fotokünstler der Beurteilung internationaler und österreichischer Experten stellen können. Außerdem werden „fotografische Spaziergänge“ sowie Busfahrten zum Monat der Fotografie in Bratislava angeboten.
Happy Birthday, Christiane Hörbiger!
Bilder ohne Worte... Eine wirklich witzige Serie ist diese der Süddeutschen Zeitung:
"Sagen Sie jetzt nichts!"
Frage: Vor zwei Jahren sah man Sie in dezenten Sexszenen im TV-Film Mathilde liebt.
Wird Sex im Alter besser, Frau Hörbiger?
Antwort:
Fotos: Peter Rigaud/Shotview
Prominenten wird eine Frage gestellt, sie dürfen aber nichts antworten - außer mit ihrer Gestik und Mimik - und dabei werden sie fotografiert. Stets von unterschiedlichen Fotografen; diesmal ist es der in Wien lebende Fotograf Peter Rigaud.
Herrlich lustige, interessante und manchmal auch unkonventionelle Bilder ergeben sich und wir sehen die Stars einmal abseits ihrer sonst so "sonnigen Schokoladeseite"...
Jetzt auch als Buch erhältlich: "Sagen Sie jetzt nichts - Interviews ganz ohne Worte".
Klicken Sie HIER für weitere Details.
1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts

© Jim Rakete:
Jürgen Vogel
Stars wie Nathalie Portmann, Jürgen Vogel oder Mario Adorf fotografierte Jim Rakete für sein Buch- und Ausstellungsprojekt "Vertraute Fremde" - ohne Effekte oder digitale Nachbearbeitung. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun seine Werke.
Jim Rakete - 1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts - bis 4. Januar 2009
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, D - 60596 Frankfurt am Main
Für die Ausstellung wurden Fotografien ausgewählt, die für ihn ein Wiedersehen mit Legenden oder erste Begegnungen mit den aktuellen Shooting-Stars der Filmbranche bedeuteten. Die meisten Bilder stammen aus dem Jahr 2007. In der begleitenden Veranstaltungsreihe werden Freunde und Weggefährten als Gäste erwartet, darunter die Schauspieler Klaus Hoffmann und Ulrich Matthes, die Regisseurin Claudia Müller sowie der Jazz-Musiker Till Brönner.
1/8 Sekunde lang dauert die Verschlusszeit, die eine Linhof-Plattenkamera benötigt, um das Abbild des Abgelichteten auf der Silberplatte zu fixieren. Dazu benötigt es neben Balgen, Drahtauslöser und Mattscheibe vor allem Ruhe und eine gewisse Form der Stasis. In Zeiten der Digitalfotografie erscheint diese verhältnismäßig lange Belichtungsdauer als eine kleine Ewigkeit, doch ermöglicht sie einen geduldigeren Blick auf die Dinge, die sich vor dem Objektiv abspielen und schafft eine nahezu ungewohnt gewordene Echtheit und Plastizität. Jim Rakete hat diese fast schon antiquierte Methode angewandt, um Protagonisten des öffentlichen Lebens in Deutschland einen Augenblick lang inne halten und sich in einer eher ungewohnten Weise festhalten zu lassen.
Tolles Begleitprogramm am 25.10., 14.11. und am 20.12.2008!
Traumfrauen... Eine Reise wert?
Noch bis 9. November kann man sie in den Deichtorhallen Hamburg sehen - die Traumfrauen.
50 Starfotografen zeigen ihre Vision von Schönheit.
Um das Thema Schönheit kreist die Ausstellung „Traumfrauen“, die als erste Station im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg gezeigt wird. 50 internationale Top-Fotografen wie Peter Lindbergh, Sheila Metzner, Bettina Rheims und Albert Watson waren aufgefordert, neben eigenen Fotografien jeweils ein Statement der persönlichen Ansicht von zeitgenössischer Schönheit einzubringen. Entgegen der Vermutung, es ginge sicher nur um junge Mädchen mit Größe 34 oder Stars wie Angelina Jolie, präsentieren die Künstler einen komplexen Kosmos unterschiedlichster Typen und Altersstufen.
Linkes Bild: © Miles Aldridge: Home Works, Vogue Italia, 2008. Rechtes Bild: © Albert Watson
NoBody´s Perfect: Niko von Glasow
NoBody's Perfect dokumentiert Niko von Glasows Suche nach elf Menschen, die - wie er selbst - im Mutterleib durch das verheerende Medikament Contergan geschädigt wurden und bereit sind, sich als Erwachsene für einen Kalender fotografieren zu lassen. Und das nackt - damit die, die alltäglich verstohlene Blicke auf die "Contis" werfen, mal ganz in Ruhe hinschauen können. Schwarzer Humor und ohne den Anspruch, politisch korrekt zu sein, werden hier 12 Persönlichkeiten porträtiert, die mit Neugier, mit Enthusiasmus oder mit Schrecken auf das Projekt reagieren. Die Ergebnisse der anfangs angstbesetzten Fotoshootings erlauben den Porträtierten schließlich ganz neue Blicke auf sich selbst.
Ich bin ein Filmemacher, der kurze Arme hat, verursacht durch die Droge Contergan. Wer mich zum ersten Mal sieht oder trifft, reagiert darauf, wie ich aussehe. Wenn sie auch nichts sagen: Sie starren oder sie schauen weg. Sie zeigen, dass sie sich unsicher fühlen in meiner Gegenwart. Ich kann es ihnen kaum verdenken. Ich fühle mich ja selber sehr unsicher. Ich habe mich mein Leben lang unwohl gefühlt bei dem Gedanken an meine Behinderung und versucht, sie zu ignorieren und mich nicht der Wahrheit zu stellen. Vielen Behinderten fällt es schwer, das angeekelte, verwirrte oder mitleidige Starren ihrer Mitmenschen in der Öffentlichkeit zu ertragen. Die Gesellschaft muss sich an unseren Anblick gewöhnen und davon wegkommen, uns wie Wesen von einem anderen Planeten zu sehen. Natürlich sehen wir anders aus, aber man kann darüber hinaus schauen. Ich sehe einen Weg, der dahin führen kann. (Niko von Glasow)
Schauen Sie sich den Trailer an, der ist umwerfend - komisch!
(Voraussichtlich wird der Film leider nicht nach Österreich kommen...)
Ingmar Bergman im Bild

Der schwedische Meisterregisseur Ingmar Bergman hat nie einen Nobelpreis in Empfang nehmen können, steht aber gut ein Jahr nach seinem Tod im Zentrum einer Ausstellung im Stockholmer Nobelmuseum.
Unter dem Titel «Bergman im Bild - Nobelpreisträger finden einen Regisseur» präsentiert das Museum den im Juli 2007 mit 89 Jahren gestorbenen Schweden als Regisseur von fünf Theaterstücken, deren Autoren den Literaturnobelpreis bekommen haben.
«Wir haben der Ausstellung diesen etwas speziellen Aufhänger gegeben, weil es bei uns nun mal um die Nobelpreise geht», sagt Karin Jonsson von dem verhältnismäßig kleinen, aber populären Nobelmuseum in Stockholms altem Börsenhaus. Zu sehen sind unter anderem Fotos von Bergmans Theaterarbeit mit den Stücken «Caligula» von Albert Camus (Nobelpreis 1957), «Sechs Personen suchen einen Autor» von Luigi Pirandello (1934), «Eines langen Tages Reise in die Nacht» von Eugene O'Neill (1936), «Der sein Leben noch einmal leben konnte» von Pär Lagerkvist (1951) und «Drei Messer von Wei» von Harry Martinson (1974).
Als wichtigster Auslöser für die Bergman-Ausstellung gilt die gleichzeitige Veröffentlichung eines sechs Kilo schweren Mammut- Bildbandes über den Regisseur unter dem Titel «Regie Bergman» («Bergman Archives»). Es ist dies das größte je veröffentlichte Buch über Bergman und beinhaltet zum Teil auch unveröffentliches Material (erhätlich im Taschen Verlag).
Die Bergman-Ausstellung im Nobelmuseum läuft bis zum 18. Januar 2009. (Quelle: Thomas Borchert, dpa, Der Westen)
Mozarthaus | Erich Lessing | Herbert von Karajan
Mit einer prominent besetzten Eröffnungsveranstaltung eröffnet das Mozarthaus Vienna sein Sonderausstellungsprogramm dieses Herbstes: Am Donnerstag, dem 2. Oktober 2008, um 19.30 Uhr werden im Veranstaltungssaal des Mozarthauses Vienna unter der Leitung von Heinz Sichrovsky Künstlerpersönlichkeiten über ihre Arbeit und ihre Begegnungen mit Herbert von Karajan berichten. Anlass ist die Eröffnung der Ausstellung "Herbert von Karajan - gesehen von Erich Lessing", die von 3. Oktober 2008 bis 6. Jänner 2009 im Veranstaltungssaal des Mozarthauses Vienna zu sehen ist. Dabei wird eine Auswahl von Arbeiten präsentiert, die der Magnum-Fotograf Erich Lessing 1957 für das US-Magazin "Esquire" schuf, und die in dieser Art in Wien noch nie zu sehen waren. Die Aufnahmen zeigen den Dirigenten bei Konzerten und Probenarbeiten und werfen einen einmaligen Blick auf Herbert von Karajan, eine der faszinierendsten Persönlichkeiten im Musikleben des 20. Jahrhunderts.
Am 2. Oktober um 19.30 Uhr sprechen unter anderen
o Kammersängerin Christa Ludwig
o Prof. Walter Barylli, Altvorstand und Konzertmeister der Wiener Philharmoniker
o Dr. Gernot Friedel, Regisseur
o Prof. Dr. Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker
o Kammerschauspieler Helmuth Lohner
o Dr. Georg Springer, Geschäftsführer der Bundestheater-Holding
Karten sind ab sofort unter: (01) 512 17 91 oder unter ticket@mozarthausvienna.at erhältlich
Karl Lagerfeld fotografiert für Rosenthal
Die Münchner Agentur Code64 hat die aktuelle Kampagne für den Porzellanhersteller Rosenthal online in Szene gesetzt. Den Auftritt dominieren von Stardesigner Karl Lagerfeld abgelichtete Bilder. Die in schwarz-weiß gehaltenen Fotos sind unter www.rosenthal-ego.de zu sehen. Im Mittelpunkt steht das männliche Topmodel Brad Kroenig, der das hochwertige Porzellan aus einer ungewöhnlichen Perspektive präsentiert. Code64 hat den hinterlegten Sound eigens für den Online-Auftritt komponiert. Mit der exclusiven Selection "EGO" zeichnet Lagerfeld sein ganz persönliches Bild von Rosenthal - und das im Sinne des Wortes: von der Produktauswahl über die Fotografie bis hin zu künstlerischen Gestaltung der Kampagne.
Zitat Karl Lagerfeld: "Mit der Wahl eines männlichen Models wollte ich mit dem einem Tafelservice aus Porzellan und Kristall anhaftenden Klischee der 'Verbürgerlichung' spielen. Scheint doch der Mann das Gegenteil der Zerbrechlichkeit, Verletzlichkeit dieser kostbaren Materialien zu verkörpern, doch vielleicht ist das ja nur eine herrliche Illusion."
Genießt die Bilder, Mädels ;-)
Mario Testino: "Schönheit langweilt mich"
Auf rund 90 großformatigen Seiten präsentiert das Portfolio Testinos Aufnahmen aus den letzten Jahren. Eindrucksvoll lässt sich an diesen Werken der Wandlungsprozess erkennen, den der Fotograf vollzog. Was er früher als schön bezeichnete, findet er heute oberflächlich; Schönheit langweilt ihn. In seinen aktuellen Werken versucht er, die Oberfläche zu durchbrechen. So präsentiert er die Models nicht mehr gebräunt, sondern mit weißer Haut und dunkel geschminkten Augen. Sein Anspruch ist es, die Menschen, die er fotografiert dazu zu bringen, ihm etwas zu geben, was sie niemandem sonst überlassen würden. Die Essenz eines guten Bildes stellt für ihn jener Moment dar, in dem ein Gesicht Verletzbarkeit zeigt.
Im Jahr 2007 erschien sein opulenter Bildband "Let me in", der dokumentiert, wie Testino ein Teil der Glamour-Kultur wurde. Leider, so beklagt sich Testino, seien die Menschen heute immer weniger in der Lage, ein gutes Bild als solches zu erkennen. (Quelle: Presseportal.de)
Gallery Anzenberger zeigt Ferdinand Schmutzer
© Ferdinand Schmutzer
linkes Bild: Josef Kainz (1858-1910), Schauspieler am Wiener Burgtheater, 1906,
rechtes Bild: Sigmund Freud 1926
Die Gallery Anzenberger lädt zur Eröffnung der Ausstellung und zur Buchpräsentation "FERDINAND SCHMUTZER - Das fotografische Werk 1894-1928" am 24. September 2008,
19 Uhr, in die Zeinlhofergasse 7, 1050 Wien, ein.
Kuratoren. Regina Maria Anzenberger und Uwe Schögl, einleitende Worte: Anna Hanreich (Kunsthostorikerin)
Dauer der Ausstellung 25. September 2008 bis 31. Jänner 2009, 10-18 Uhr.
Börsencrash läßt auch die Kunstszene zittern...
Photographer: Simon Dawson/Bloomberg News
Am 18. September berichtete Bloomberg.com, daß der große Crash des Bankinstituts "Lehman Brothers" und "Merrill Lynch" auch die Kunstszene völlig erschüttern wird. Lehman Brothers Holding Inc. besitzt mehr als 3.500 Kunstwerke, darunter zahlreiche Fotografien der derzeit höchstdotierter Fotokünstler wie Andreas Gursky, Jasper Johns und Takashi Murakami. Kunstkäufe wurden vorfinanziert und Kunstwerke hochrangig belehnt. Wer finanziell unbelastete Kunstwerke besitzt, ist als Kunde immerhin besser davon gekommen als wer sein Geld in Fonds angelegt hat.
Was mit all diesen Werken geschehen wird, steht noch nicht fest, da Lehman außerdem im Jahr 2003 eine Sammlung mit 900 Werken des Anlageberaters Neuberger Berman beim Kauf des Unternehmens erwarb. Nun stellt sich die Frage, was mit dieser wertvollen Sammlungen bei einem Firmenverkauf geschehen wird. Bei welchen Auktionshäusern werden die Kunstwerke auftauchen? Zu welchem Preis? Was geschieht nun am Kunstmarkt?
Der Kollaps an der Börse wird weltweit auch die Museen einschneidend beeinflussen: Alle diese Museen wurden finanziell unterstützt (Auszug aus der Liste)!
Museum of Modern Art, the Guggenheim Museum, the Norton Museum of Art in West Palm Beach, Fla., the Bruce Museum in Greenwich, Conn., the Metropolitan Museum of Art, (...), the International Center of Photography, (...), the New Museum of Contemporary Art, (...) the Neuberger Museum of Art in Purchase, (...), the National Gallery, the Tate Modern, the Tate Britain, the Städel Museum in Frankfurt; the Musée du Louvre in Paris; and the Mori Art Museum in Tokyo.
Liest sich wie das Who Is Who der Kunstwelt...
Die Schweiz ist sexy...

Pierre Molinier. Autoportrait avec objet fétiche, chaman, 1968. (Selbstportrait mit schamanistischem Fetisch). Silbergelatine-Abzug, 24 x 18 cm. Privatsammlung.
© Pro Litteris, Zürich
Fotografische Begierde und fotografierte Sexualität - Darkside im Fotomuseum Winterthur
Fotografie ist für die Sexualität und ihre Fantasien ein zentrales visuelles Instrument: als Dokument, als Stimulation, als Machtmittel und als künstlerische Gestaltungsform. Fotografie zeigt und stilisiert Lust und Leidenschaft, Voyeurismus und Selbstdarstellung, sexuelle Macht und Konsum. (...) Darkside wird sich u.a. den Fotografien vom idealen, natürlichen und grotesken Körper widmen, wird Sexualität als Teil der Existenz verstehen, fotografierte Sexualpraktiken, Begierden und Fantasmen vorstellen, Sexualität im Surrealismus diskutieren, (...)
Mit Werken von rund 150 FotografInnen, u.a. von Brassaï, Bill Brandt, Hans Bellmer, Man Ray, Pierre Molinier, Germaine Krull, František Drtikol, Claude Cahun, von Christer Strömholm, Anders Petersen, Ed van der Elsken, Walter Chappell, Peter Hujar, Robert Mapplethorpe, Andy Warhol, Nan Goldin, Valie Export, Carolee Schneemann, Urs Lüthi, Jürgen Klauke, Hannah Villiger, von Nobuyoshi Araki, Daido Moriyama, Noritoshi Hirakawa, Arno Nollen, Paul Armand Gette u.v.a.
Kurator: Urs Stahel. Zur Ausstellung erscheint ein Buch im Steidl Verlag. Die Ausstellung wird noch bis 16. November gezeigt!
Die lange Nacht der Museen

Alle Events gibt´s hier auf der offiziellen Seite der "Langen Nacht der Museen", meine Zusammenstellung an Fotoausstellungen (in Wien!) gibt´s hier. (Falls Sie eine FOTOAusstellung im Rahmen der "Langen Nacht" vermissen, teilen Sie es mir bitte mit!)
ÖSTERREICHISCHES PHARMA- UND DROGISTENMUSEUM
(...) Darunter befinden sich wertvolle Kräuterbücher, Geräte, Herbarien und Drogensammlungen, eine homöopathische Reiseapotheke, Kuriositäten, sowie Schaustücke und Bücher aus den Bereichen Fotografie und Chemie. Es findet hier ein QUIZ zum Thema Fotografie statt!
BANK AUSTRIA KUNSTFORUM: Fotografis. collection reloaded
Fünf prominente Fotograf/innen aus Mode, Werbung, Kunst, Medien und Architektur führen dialogisch durch die Ausstellung: Kurt-Michael Westermann (18.00-19.00 Uhr), Claudio Alessandri (19.00-20.00 Uhr), Elfi Semotan (20.00-21.00 Uhr), Nikolaus Similache (21.00-22.00 Uhr), Theres Cassini (22.00-23.00 Uhr)
MOYA - MUSEUM OF YOUNG ART EUROPE: "7parallel7 - Rumänien-Österreich"
14 junge Künstler/innen aus Rumänien und Österreich. Zur ORF-Langen Nacht der Museen werden Künstler/innen anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.
WESTLICHT. SCHAUPLATZ FÜR FOTOGRAFIE: Franz Goess. 40 Jahre Prager Frühling
Die zeitliche Disposition der Ausstellungsstücke beginnt mit Impressionen zum Liberalisierungsprogramm der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei und endet mit den Bildern der Okkupation. Präsentiert werden auch zeitgenössische Plakate, in denen sich der gewaltlose Widerstand der künstlerisch tätigen Tschechoslowaken verdichtet.
ÖSTERREICHISCHES MUSEUM FÜR VOLKSKUNDE: Sonderausstellung: "Places of worship - Interreligiöse Gebetsräume auf Flughäfen"
Die Fotos des Künstlers Andreas Duscha beschäftigen sich mit interreligiösen Gebetsräumen auf internationalen Flughäfen. Seine Fotografien zeigen Räume, die ein Angebot zur friedlichen Koexistenz aller Religionen der Welt darstellen.
UNTERES BELVEDERE/ORANGERIE: Arnulf Rainer / Dieter Roth
Gemeinschaftswerke der Künstler Arnulf Rainer und Dieter Roth aus den Jahren 1972 bis 1979, die sich über die Medien Fotografie, Malerei, Grafik und Video erstrecken.
BEZIRKSMUSEUM JOSEFSTADT: Sascha Manówicz
Der bekannte Wiener Fotograf, auch im Ausland wohlbekannt, zeigt in einer Sonderausstellung seine Werke, die sich intensiv mit Künstlerporträts auseinandersetzen.
SIGMUND FREUD MUSEUM: Sonderausstellung: "Ferdinand Schmutzer: Freud und seine Zeit im Porträt"
Eine Auswahl aus dem Werk des Radierers Ferdinand Schmutzer (1870-1928), der im frühen 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten Porträtkünstlern Wiens zählte, liefert einen Einblick in das Wiener Kultur- und Geistesleben der Jahrhundertwende.
HEERESGESCHICHTLICHES MUSEUM: Historische Photographie & Münzprägen
Edle Kleider aus feinsten Stoffen warten auf mutige Zeitreisende.
UNGARISCHES KULTURINSTITUT - COLLEGIUM HUNGARICUM: Jenseits des Exotischen. Zeitgenössische Roma-Kunst aus Ungarn
Das Ungarische Kulturinstitut präsentiert Bilder, Skulpturen und Fotografien von Roma-Künstler/innen - unter einem ungewohnten Aspekt.
EISENBAHNMUSEUM STRASSHOF "DAS HEIZHAUS" UND DAMPF-NOSTALGIEZUG: Nachtfototermin (ab 20.45 Uhr) mit den Dampfloks.
VOLKSBILDUNGSHAUS WIENER URANIA: "Fotoandmore" und Live-Bodypainting
Robert Johne "fotoandmore" in bemerkenswerter Kombination mit Birgit Linkes Live-Bodypainting.
Sonntag, 28. September: Tag der Fotografie
Vom Schnappschuss bis zur Fotokunst – die technische Möglichkeit, den Augenblick bildlich festzuhalten, hat seit der Erfindung der Lochkamera nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Der EinsPlus-Schwerpunkt am 28. September setzt deshalb seinen Fokus auf die vielfältige "Welt der Fotografie".
Von den großen Künstlern wie Peter Lindbergh oder den professionellen Fotografen der berühmten Magnum-Fotoagentur über erfolgreiche Tierfotografen bis zu Flugzeug-"Spottern": Der Schwerpunkt zeigt Ihnen die ganze Bandbreite der interessanten und abwechslungsreichen Beschäftigung mit Fotos. Um 16 Uhr geht´s los - viel Spaß beim Schauen!
Große Europäische Fotografen, 16:00 Uhr - Peter Lindbergh
Bitte recht sexy, 16:25 Uhr, Ralf Ertmann und der Photoworkshop mit Models
Der Pferdefotograf, 16:40 Uhr, Bernd Eylers, "Bitte recht störrisch!"
Auf der Suche nach dem Königsgeparden, 17:00 Uhr, Benny Rebel, Tierfotograf
Jagd an der Startbahn, 18:00 Uhr, Christoph Rogosz reist weite Strecken, um Flugzeuge zu fotografieren
Magnum Photos - ein Mythos verändert sich, 18:30 Uhr
Und wenn Sie dann noch immer nicht genug haben: Schnell umschalten auf ARTE, hier ist ab 20:15 Uhr ein Porträt über den Fotografen Edward Weston (1886-1958). Er war immer in Bewegung und stets auf der Suche nach neuen Momenten und Bildern. Er entdeckte Schönheit und Abstraktion dort, wo sie noch niemand gesehen hatte. Und immer wieder fotografierte er Akte. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien wurden zu Ikonen der Moderne und haben ganze Fotografen-Generationen geprägt. .
Danke für diese Film-Foto-Hinweise an Alfons Stockinger, Picturedesk.com.
Flowers für Kate - Video von Nick Knight
(Klicken Sie auf das Bild und das Video startet)
Der Brite Nick Knight zählt zu den bedeutendsten Modefotografen der Welt und hat bereits Kampagnen für Christian Dior, Swarovski und Calvin Klein gestaltet. Er hat einen innovativen Kurzfilm mit dem Titel ‚Bloom‘ gedreht und die Fotos in diesem Film, in dem mit Kate Moss mitwirkt, entstanden mit 30 Canon EOS 5D, die alle auf einer runden Spezialkonstruktion befestigt waren. Jede Kamera war mit einem Canon Objektiv EF 24-105mm ausgestattet.
Die von dem renommierten Unternehmen Glassworks gefertigte Konstruktion mit einem Durchmesser von sechs Metern ermöglichte Knight die Anwendung des so genannten ‚Time-Slice-Verfahrens‘: Alle 30 Kameras waren zentral auf das Motiv gerichtet und wurden gleichzeitig ausgelöst. Anschließend wurden die Bilder sortiert, bearbeitet und mit verschiedenen abstrakten Blumenmotiven kombiniert. Der Soundtrack des Films besteht aus der Rezitation eines Gedichtes, das speziell für diesen Anlass vom Londoner Lyriker Roddy Lumsden verfasst und von Kate Moss gelesen wurde.
„Mit diesem Shooting wollte ich einen neuen Weg kreieren, um aktuelle Mode der Saison zu präsentieren”, erklärte Nick Knight. „Viele Kleidungsstücke hatten einen stark floralen Charakter, und das lieferte die Inspiration für diesen Film. Er ist sehr abstrakt, vermittelt aber dennoch einen sehr organischen Eindruck.”
Sascha Manówicz: ZeitZonen

Mit nachdrücklich wirkenden Arbeiten in Farbe und in Schwarz/Weiß deckt der Wiener Lichtbildner Sascha Manowicz das breite Spektrum der künstlerischen Fotografie ab.
Museumsleiterin Dr. Elfriede-Maria Faber begrüßt die Besucher der Vernissage. Aufnahmen prominenter Zeitgenossen sind in dieser Schau ebenso vertreten wie Bilder von Mitmenschen, die nicht im Rampenlicht stehen. Vorwiegend stellt der Kreative Farbaufnahmen aus, mit Schwarz/Weiß-Fotos wird die Kollektion optimal abgerundet.
Der im Jahre 1941 in Wien geborene Kreative hält konsequent an der traditionellen Analog-Technik fest. Nur ein kleiner Auszug aus dem reichhaltigen Archiv des Künstlers ist jetzt zu bewundern. Die meisten ausgestellten Fotos entstanden während der letzten 10 Jahre. Vom Film-Star Dennis Hopper bis zu den Autoren Bodo Hell plus Christoph Ransmayr und dem Bildhauer Alfred Hrdlicka erstreckt sich die Palette ausdrucksvoller Porträts im Bezirksmuseum der Josefstadt.
New Photography 2008 im MOMA in New York
New Photography is the annual fall showcase of significant recent work in photography. This year's exhibition features the work of Josephine Meckseper (German, b. 1964) and Mikhael Subotzky (South African, b. 1981).
"In her photographs and signature vitrine displays, Meckseper explores the media's strategy of mixing political news and advertising content. Her installation includes a selection of life-size photographs of models dressed in vintage lingerie from the 1950s, from her 2006 Blow-Up series. Also included is Quelle International (2008), a new group of pictures culled from a mail-order catalogue popular in Germany in the 1970s that have been printed on reflective Mylar. In both series the artist uses the semantic codes of advertising to address issues of power and consumerism.
Subotzky's recent body of photographic work, Beaufort West (2006-2008), portrays a small desert town in South Africa's Western Cape blighted by unemployment, rampant crime, domestic violence, poverty, and segregation. The artist was drawn to this subject by the local jail, which is strangely situated in the center of the town, in a traffic circle at the intersection of the main highway between Johannesburg and Cape Town. His photographs of Beaufort West's various populations—inmates, outcasts, families, residents, and passersby—formulate a stirring vision of South Africa's strained post-apartheid condition."
Lore Heuermann: Auf der Höhe der Zeit

Heuermann schreibt nicht mit ihrem ganzen Körper wie Performerinnen, sie nützt ihn nicht zur theatralischen Abreaktion oder Demonstration, nicht einmal für intervenierende Handlungen, sondern sie zeichnet seit Beginn der Neunzigerjahre nach Tänzen, vorzugsweise Ausdruckstanz. Dabei hält sie sich immer im Hintergrund der Tanzperformance an einem Tisch oder auch nur Zeichenpult auf und allein die Bewegung der Hand ist ihr wesentlich, darauf richtet sie die Kamera, falls sie ihre Intervention überhaupt dokumentiert.
(Text von Brigitte Borchhardt-Birbaumer)
Eröffnung am 09. 09. 2008, 19 uhr, im Künstlerhaus, 1010 Wien, Karlsplatz 5
Die Ausstellung ist bis 21. 09. 2008 zu sehen.
Hybrid Beings: Sue Sellinger Fotografie & Animation

HYBRID BEINGS - Ein Projekt von Sue Sellinger.
Das Projekt ist ein kritischer Prozess der Auseinandersetzung mit bildgebenden und manipulativen Verfahren. Ausgehend von einer Serie analoger Portraits realer Personen, entsteht eine Serie von digital konstruierten Gesichtern, welche als „Gläserne Körper“ in Form von transparenten Bildern - weiterführend auch in einer surreal wirkenden Videoanimation - neuartige Gestalten annehmen. Lediglich ein einziges, digital optimiertes Portrait dient als Vorlage, das „Master-Face“. Portraitiert werden Personen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Hautfarbe.
(...) Die Darstellung des menschlichen Körpers, im weitesten Sinne, ist davon massiv beeinflusst und schafft die Ausgangsbasis für das Projekt. Es ist der Versuch, die Grenzen der realen, ästhetischer Qualität zu überschreiten und die ästhetischen Dimensionen der menschlichen Abbildung zu erweiterten.
Eröffnung: 18. September 2008, 19 - 21 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. September – 31. Oktober 2008 in der Galerie Strickner, 1060 Wien, Fillgradergasse 2/7
Wein und Symbolismus - Paul Landl
© Paul Landl, Roter Schmetterling
„Wein & Symbolismus“ von Paul Landl, Photographer
Vernissage am 4.September 2008 – 19:00 Uhr beim Galerieheuriger Plos, Hauptstraße 161,
2500 Weinort Sooß
Paul Landl sagt: "Die Bilder sollen meinen Hang zum Monumentalismus und zu einer gewissen Ästhetik unterstreichen. Das Gleichgewicht zwischen Farbe und Form bezw. Fülle und Leer spielt deswegen eine wesentliche Rolle. (...) Ich füge zusammen, was meiner Ansicht zusammen gehört."
(Einladung zum Downloaden als pdf hier)
LIEBE ist... fotogalerie wien zeigt es
Der musikalische Appetizer zur Ausstellung - TAKE MY HEART - Soko (www.youtube.com)
Der diesjährige Schwerpunkt der FOTOGALERIE WIEN umkreist einen der existenziellsten Aspekte unseres Lebens: die LIEBE.
Eröffnung: Montag, 1. September 2008 um 19:00 Uhr. Einleitende Worte: Ruth Horak
LIEBE - Ist – was und wie ist diese Liebe, auf die man sich einlässt und die man leben möchte?
11 KünstlerInnen untersuchen, durchleuchten, umkreisen diesen Ist-Zustand und vereinen in der Ausstellung die unterschiedlichsten Facetten dieses schönen und zugleich schwierigen Themas: Die Ode an das pralle Glück, die Suche nach der Zartheit respektvoller Liebe in Berührungen, die Vertrautheit in lustvoll gelebten Sexualitäten, die Angst vor dem Versagen, die inneren Zerreißproben,...
Die Liebe ist einzigartig und immer anders. Sie passt sich keinen Normen an. So ist jede Position ein individuelles Liebesgedicht über den Mut der Hingabe.
Happy Birthday, Henri Cartier-Bresson!
Zum 100. Geburtstag von Henri Cartier-Bresson (1908–2004) am 22. August erscheint eine Box mit Filmen von und über den berühmten französischen Fotografen, Regisseur, Schauspieler, Zeichner, Maler und Mitbegründer der Fotoagentur Magnum Photos.
Nach einem Studium der Malerei in Paris von 1922 bis 1928 widmete sich Cartier-Bresson ab 1930 der Fotografie. Als Regieassistent von Jean Renoir lernte er das Handwerk des Filmemachens und drehte im Spanischen Bürgerkrieg erste Filme. Er entkam im Zweiten Weltkrieg zweimal aus deutscher Kriegsgefangenschaft und fotografierte die Befreiung von Paris. Seine 1952 aufgestellte Theorie der Fotografie des »moment décisif«, des entscheidenden Augenblicks, illustrierte er schon frühzeitig in seinen Kriegsreportagen.
Beim Fotografieren legte er großen Wert auf eine möglichst perfekte Bildkomposition. 1955 stellte er als erster Fotograf im Pariser Louvre aus. Als lebende Legende beendet Cartier-Bresson 1972 das professionelle Fotografieren und widmete sich in seinen letzten Jahrzehnten wieder verstärkt der Malerei.
Ab sofort können Sie diese DVD Box mit 11 Filmen von und über Cartier-Bresson bei absolut MEDIEN bestellen!
Literatur und Fotografie - Günter Grass

© Steidl Verlag, Göttingen
Das neue Buch des Nobelträgers Günter Grass heißt "Die Box. Dunkelkammergeschichten".
Die Box ist immer dabei, wenn die Kinder über ihren Vater plaudern. Es ist eine Kastenkamera der Firma Agfa, die Anfang der dreißiger Jahre auf den Markt gekommen war. Ihre Besitzerin stammt aus Masuren, heißt "Mariechen" und erzählt - oder besser: jemand erzählt nach ihrem Tod, was sie einst erzählte - gleich auf den ersten Seiten, wie sie und ihr Mann, der Fotograf Hans, in Berlin ausgebombt wurden und vom Fotoatelier nichts übrigblieb: "Das ganze Archiv verschmurgelt. Die Lampen nur noch Schrott. Nur die Box blieb übrig, weiß nicht, warum."
Das Buch "Die Box. Dunkelkammergeschichten" (Steidl Verlag, Göttingen 2008. 217 Seiten, 10 Abb., 18,- Euro) erscheint am 29. August 2008.
Lesen Sie hier schon vorab eine Rezension in der STUTTGARTER ZEITUNG online.
Helena Blomqvist - Angelika Knäpper Gallery Stockholm
© Helena Blomqvist; Morning procession
Die Trauerprozession, die hier mühselig durch den Schnee stapft und dunkle, altmodische Kleidung trägt, hat einen langen Weg hinter sich. Der Weg scheint noch weit zu sein und viele Trauergäste haben sich angeschlossen. Sogar die Bäume am Wegesrand wirken feindlich und auf Distanz. Beim zweiten Hinsehen merke ich es: das sind keine Menschen, die hier um einen Freund trauern, sondern Affen, die ihresgleichen auf seinen letzten Weg begleiten...
In der Ausstellung "The Last Golden Frog" zeigt die Künstlerin Helena Blomqvist diese verwirrenden Bilder über Angst, Trauer, Gefühle, Träume,. das Übernatürliche... Immer nachdenklich, immer mit einem Augenzwinkern. Affen nehmen in ihren BIldern den Platz der Menschen ein, jedoch nicht als eine diese beherrschende Spezies, sondern sehr menschlich, sehr einfühlsam, sehr beobachtend.
Ab 30. August bis 28. September 2008 in der Angelika Knäpper Gallery in Stockholm.
fotoK-Lehrgang: Informationsabende
Im Mittelpunkt des Lehrgangs steht die Anwendung von Fotografie als künstlerisches Medium. Den StudentInnen wird im Rahmen der Ausbildung ein Umfeld geboten, das eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Medium ermöglicht und die Produktion und Veröffentlichung von individuellen künstlerischen Arbeiten zum Ziel hat. Der Lehrgang versteht sich als Basis für eine professionelle Laufbahn als (Foto-)KünstlerIn.
Die Zielgruppe sind Personen, die eine grundlegende Ausbildung im Bereich künstlerischer Fotografie suchen und an Künstler, die sich im Bereich Fotografie weiterentwickeln wollen. Durch eine sehr flexible Infrastruktur ist es möglich, den Lehrgang auch neben einem Beruf oder einem Studium zu absolvieren.
Infoabende: Montag, 1.9.2008, 18-20h und Montag, 22.9.2008, 18-20h
im fotoK, Grangasse 5, 1150 Wien
Am 06. Oktober 2008 startet wieder ein neuer Jahrgang des dreijährigen Jahrgangs für Fotografie. Zu diesem gibt es an den beiden Abenden eine Informationsveranstaltung, die sich an interessierte Personen wendet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Lehrgang unter: www.fotok.at
Oskar Barnack Preis geht an Lucia Nimcova

GEWINNERIN des LEICA Oskar Barnack Preises 2008: Lucia Nimcova mit ihrem Fotoprojekt „Unofficial“
Die Fotografin Lucia Nimcova wurde für ihr Fotoprojekt „Unofficial" mit dem Leica Oskar Barnack Preis 2008 ausgezeichnet. Die Aufnahmen der Gewinnerserie sind 2007 in der Slowakei entstanden. Am Beispiel ihrer Heimatstadt dokumentiert die Fotografin den Zeitstillstand, der dort nach dem Fall des kommunistischen Systems vorzuherrschen scheint. Denn auch Jahre später wirken Orte und Menschen unverändert, fast so als wäre die Zeit unbemerkt an ihnen vorbeigezogen, ohne Spuren zu hinterlassen.
Liebevoll porträtiert Lucia Nimcova die Menschen ihrer Heimatstadt Hummené, zeigt den Wandel vom Kommunismus in ein anderes Zeitalter. Immer mit einem Augenzwinkern, immer mit dem Herzen und dem Kopf dabei.
Musik zum Sehen: Nancy Horowitz "music stars II"
Nancy Horowitz, in Montevideo, Uruguay geboren, hat Musik und Architektur studiert, und lebt heute als Musikerin, Photographin und Graphikerin in Wien (Bratsche, Wiener Kammerphilharmonie).
Ihre neueste Ausstellung "music stars II" ist ab 11. August im Restaurant ARCO (essen & mehr) im 3. Bezirk, in der Marokkanergasse 3, zu sehen. Die witzigen und erfrischenden Bilder der MusikerInnen zeigen einerseits die Liebe zur Photographie und andererseits auch ein heiteres Verständnis und Kenntnis der Musik.
Richard Edlund in der LEICA Galerie Salzburg

Female Trouble - FrauenPower in der Pinakothek
© Sophie Calle: „Days Under the Sign of B, C & W“, 1998
Wirklich ein süßes Bild: Die Blondine auf dem Bett sitzend und rund um sie die süße Katze, das Eichhörnchen und das Reh, der Fuchs, Harmonie pur! Aber, alle Tiere sind tot! Ausgestopft!
Die skurrile Szenerie ist das Werk der Künstlerin Sophie Calle, die mit ihren Fotografien Klischees weiblicher Repräsentation aufgreift und entfremdet. Ihr Foto ist eines von 180 Kunstwerken, die derzeit in der Münchner Pinakothek der Moderne in der Ausstellung „Female Trouble – Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen in Fotografie und Videokunst“ zu sehen sind. Noch bis 26. Oktober 2008 kann man die Bilder und die Videoinszenierungen von zeitgenössischen Künstlerinnen wie Cindy Sherman, Sarah Lucas, Pipilotti Rist oder Monica Bonvicini sehen, die das Bild des Weiblichen untersuchen.
Pinakothek der Moderne in München.
I want to be seen as a human, not just a sex worker
A photography and self advocacy project for female sex workers in East London.
© Tania, 42
Seit dem 15. Juli 2008 ist eine sehr interessante Photoausstellung im Baltic Restaurant in London zu sehen: 8 Monate lang fotografierten Prostituierte ihr Leben, ihr Umfeld. "Change the Picture" ist eine Kooperation von Photovoice und U-Turn und will die Prostituierten aus ihrer Isolation herausholen, mit dem einfachen Mittel der Fotografie. Sie lernten rasch, mit den Kameras umzugehen und hatten so erstmals die Chance, sich so zu zeigen, wie sie gesehen werden wollen. Lesen Sie hier weiter! Hier sehen Sie die Bilder der Ausstellung.
ARTRMX Cologne Vol.01
ARTRMX COLOGNE VOL.01
KÖLNS OFF-SHOW FÜR JUNGE KUNST: Mit ARTRMX COLOGNE VOL.01 startet vom 22. bis zum 31. August 2008 Kölns neues, themenbezogenes Kunstfestival, das im zweijährlichen Turnus zeitgenössische Kunst in einem ungewöhnlichen Rahmen präsentiert. Zur Beteiligung an der Debütveranstaltung bewarben sich etwa 380 Künstler aus aller Welt zum Jahresthema „WHERE IS MY MIND?“. Mit ihren Arbeiten oder Serien nehmen sie Stellung zu den Fragen: Wo stehe ich als Individuum? Welche Entdeckungen, Einsichten und Enthüllungen sind mir präsent? Wo trügt schöner Schein das wahre Sein? Und welche Illusion ist es dennoch wert, auf sie hereinzufallen?
Die Jury wählte 52 Künstler aus, die ihre Arbeiten im August in Ladenlokalen, leer stehenden Gebäuden und anderen Off-Spaces über ganz Köln verteilt präsentieren. Zusätzlich stellt der artrmx e.V. ein Rahmenprogramm zusammen mit Vernissage- und Finissage-Party sowie Mediengesprächen. Alle Infos finden Sie HIER.







