Stefan Heyne: The Noise
21/08/2009 15:35
| fotostrada | Kneifen Sie die Augen zu,
blicken Sie durch Rauch, unschärfen Sie Ihren Blick
mit tränenverhangenen Augen, seien Sie müde in der
Früh: dann erkennen Sie diese Bilder. Verschwommen,
unscharf, schemenhaft. Die Fotos vom Berliner
Fotografen (und Bühnenbildner!)
Stefan Heyne lassen
die Objekte nur vage erscheinen, man erahnt mehr
als man sieht. Sehen Sie die Yacht? Erkennen Sie
die Lampe? Spüren Sie die Linien? Trübe und müde
Farben, hier darf man traurig sein, sich ausrasten.
Endlich Stille nach dem Lärm der Bilder - "The
Noise is silent?"
Die Ruhe ist eingekehrt. Die Unschärfe des Objekts schärft meinen Blick auf Farbnuancen, auf die Details und auf das Eventuelle. Vielleicht ist es... Oder auch nicht.
Ein rascher, unsteter Blick geht bei diesen Bildern gar nicht, und ich weiß nicht, was sie "bedeuten", doch sie gefallen mir. Diese Bilder sind Ahnungen, Empfindungen, Versprechen von Reisen und Träumen. Nichts Genaues, nur Vages, nichts Präzises, so wie das Leben eben ist.
Und endlich kehrt Ruhe ein. Schöne Bilder. Danke.
YACHT, 2005, C-PRINT on ALU-DIBOND, ED. of 3, 90 x 60cm
(Das sagen die Anderen, z.B.
wikipedia.de)
Stefan Heyne - (* 19. Juli 1965 in Brandenburg) ist bildender Künstler und Bühnenbildner. Er studierte von 1987 bis 1992 an der Kunsthochschule Berlin bei Volker Pfüller, von 1992 bis 1993 als Meisterschüler. Heyne lebt und arbeitet in Berlin. Er stellt mit seinen Arbeiten Fotografie als objektives Abbild von Wirklichkeit in Frage.
Seine Fotografien werfen Fragen nach dem Verhältnis von Optik und Rezeptionspsychologie, dem Erlernen von Lesbarkeit, dem Verhältnis zwischen Malerei und Fotografie – kurz: nach der Wahrnehmung des Bildes auf. Er setzt Unschärfe als Gestaltungsmittel ein und hinterfragt damit die Objekte seiner Bildproduktion. So wird die klassische Trennung der Raumparameter in Vorder- und Hintergrund aufgehoben, dem Betrachter die gewohnten Wahrnehmungsmechanismen entzogen.
www.stefan-heyne.de
www.tatorte.com
Die Ruhe ist eingekehrt. Die Unschärfe des Objekts schärft meinen Blick auf Farbnuancen, auf die Details und auf das Eventuelle. Vielleicht ist es... Oder auch nicht.
Ein rascher, unsteter Blick geht bei diesen Bildern gar nicht, und ich weiß nicht, was sie "bedeuten", doch sie gefallen mir. Diese Bilder sind Ahnungen, Empfindungen, Versprechen von Reisen und Träumen. Nichts Genaues, nur Vages, nichts Präzises, so wie das Leben eben ist.
Und endlich kehrt Ruhe ein. Schöne Bilder. Danke.
YACHT, 2005, C-PRINT on ALU-DIBOND, ED. of 3, 90 x 60cm

Stefan Heyne - (* 19. Juli 1965 in Brandenburg) ist bildender Künstler und Bühnenbildner. Er studierte von 1987 bis 1992 an der Kunsthochschule Berlin bei Volker Pfüller, von 1992 bis 1993 als Meisterschüler. Heyne lebt und arbeitet in Berlin. Er stellt mit seinen Arbeiten Fotografie als objektives Abbild von Wirklichkeit in Frage.
Seine Fotografien werfen Fragen nach dem Verhältnis von Optik und Rezeptionspsychologie, dem Erlernen von Lesbarkeit, dem Verhältnis zwischen Malerei und Fotografie – kurz: nach der Wahrnehmung des Bildes auf. Er setzt Unschärfe als Gestaltungsmittel ein und hinterfragt damit die Objekte seiner Bildproduktion. So wird die klassische Trennung der Raumparameter in Vorder- und Hintergrund aufgehoben, dem Betrachter die gewohnten Wahrnehmungsmechanismen entzogen.
www.stefan-heyne.de
www.tatorte.com
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