william eggleston in münchen

haus der kunst münchen

william eggleston. democratic camera
fotografie & video 1961–2008


> 17 mai 09

„i had this notion of what i called a democratic way of looking around: that nothing was more important or less important." william eggleston


der amerikanische künstler william eggleston (*1939, memphis, usa) gilt als einer der stilbildenden fotografen des 20. jahrhunderts. die umfangreiche retrospektive folgt seiner künstlerischen entwicklung von den frühen schwarzweiß-bildern und dem bahnbrechenden übergang zur farbfotografie bis hin zur gegenwart. die frühen aufnahmen william egglestons entstanden in schwarz-weiß – raue, skizzenartige fotografien, die den eindruck erwecken, als lege der künstler den bildausschnitt nur grob fest und beziehe das unkalkulierbare und zufällige bewusst in seine bildfindung ein.

mehr infos hier!

haus der kunst, prinzregentenstrasse 1, 80538 münchen
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William Eggleston im Fernsehen

Und noch ein Fernsehtipp, falls das Wochenende nichts Anderes bietet ... ;-)

Der amerikanische Fotograf William Eggleston (1939) gilt als Wegbereiter der modernen, künstlerischen Farbfotografie. Seine Aufnahmen zeigen meist unspektakuläre, banale Motive aus dem amerikanischen Alltagsleben, die er in der Regel in der Umgebung seiner Heimat Memphis, Tennessee und Mississippi aufgenommen hat. Eggleston sagt, dass er "demokratisch" fotografiere und meint damit, dass er alle Motive, egal ob Mensch, Landschaft oder Gegenstand, gleichwertig betrachte. In der formalen Komposition wirken seine Bilder oft amateurhaft, als wären sie zufällig entstanden.

william eggleston
William Eggleston © Eggleston Artistic Trust
Greenwood, Mississippi (Detail), 1973. Dye transfer print. 40,5 x 50,6 cm. Whitney Museum of American Art, New York. gift of Anne and Joel Ehrenkranz Courtesy Cheim & Read, New York

bayerisches fernsehen eggleston Sonntag, 1. März, 12:45 Uhr
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TV-Tipp fürs Weekend...

Die wunderbare Welt des Albert Kahn Der französische Bankier Albert Kahn beauftragte Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Fotografen, untergehende Kulturen und Lebensweisen in Europa, Afrika, Amerika und Asien im Bild festzuhalten. Ein von ihm begründetes Archiv umfasst mehr als hundert Stunden Filmmaterial und über 72.000 Farbfotografien. Die BBC-Dokumentationsreihe "Die wunderbare Welt des Albert Kahn" wirft einen Blick auf die weltgrößte Sammlung aus den Anfangsjahren der Fotografie.

arte tv

Freitag, 27.2 um 19 Uhr: Frankreich unter Feuer
Montag, 2.3 um 19 Uhr: Friedensrausch in Paris
Dienstag, 3.3 um 19 Uhr: Die Geburt neuer Nationen
Mittwoch, 4.3 um 19 Uhr: Expeditionen nach Fernost
albert kahn arte tv


Kap Martin, Frankreich: Die japanische Prinzessin Kitashirakawa, eine Freundin Kahns, sitzt am Klavier im Hause Albert Kahn in Südfrankreich. Bildrechte: ARTE F / © Copyright Musée Albert-Kahn

www.arte-tv.com - hier sind die Infos dazu!

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Firefox macht´s wieder gut...

www.fokussiert.com bringt diese Meldung aus der wundervollen Welt der Technik:

Bild 9

Das Problem: Ihr habt wunderbare Bilder bearbeitet, die Ihr nun ins Netz stellt, damit andere daran teilhaben können. Oder Ihr habt das Bild bei fokussiert.com zur Beurteilung eingereicht. Die anderen draußen an ihren Monitoren mit ihren verschiedenen Betriebssystemen und Browsern finden die Bilder jedoch gar nicht toll. Sie erscheinen ihnen vielleicht flau, zu hell, zu dunkel oder die Farben sind seltsam verschoben.

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Sonntag mit Freunden im Wien Museum

wien museum sonntag mit freunden

50 Wiener Persönlichkeiten führen durch das Wien Museum

Gäste führen Gäste: Ganz persönlich gestaltete Rundgänge durch die Dauerausstellung des vor genau 50 Jahren eröffneten Museums am Karlsplatz. Präsentiert werden subjektiv ausgewählte Highlights der außergewöhnlichen Sammlung ebenso wie Raritäten ergänzt mit Geschichten, Assoziationen und Kommentaren. Mit Überraschungen ist zu rechnen (u.a. mit Lotte Tobisch-Labotyn, Barbara Coudenhove-Kalergi, Miguel Herz-Kastranek, Freda Meisner-Blau, Heinz Holecek, Tex Rubinowitz, Andreas Mailath-Pokorny, Jan Tabor, Oliver Rathkolb, Peter Marboe u.v.m).

Mit seiner faszinierenden Mischung von Kunstwerken und historischen Objekten zur Geschichte Wiens hat das Museum in der Wiener Museumslandschaft eine besondere Stellung.

Diesen Sonntag ist folgendes Programm:

11h: Kurt Scholz - Stadtschulratspräsident i.R.
12h: Adolf Holl - Theologe und Autor
15h: Hans Ruscher - Journalist und Autor
16h: Rudi Schmutz - Kunstliebhaber und Sammler
17h: Anton Holzer - Fotohistoriker, Kulturwissenschaflter


Der Zyklus "Sonntag mit Freunden" ist Teil des Jubiläumsprogramms 2009 des Wien Museums.

HIER können Sie das Programm als pdf downloaden!
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Happy birthday, Photonews!

photonews

www.bildwerk3.de gratuliert dem deutschen Photomagazin PHOTONEWS zum 20. Geburtstag!

Im Interview mit Denis Brudna von Photonews erfährt man, wie und warum dieses Magazin gegründet wurde und weshalb es noch immer am Markt ist. Lesen Sie mehr...

bildwerk / Marko Radloff: Welche Zielgruppe hatten Sie von Anfang an im Blick – und mit welchen Werbekunden rechnen Sie heute? Photonews / Denis Brudna: Es ist ja eben das Spannende an der Fotografie, dass es hier so viele Arbeitsfelder gibt, die sich zum Teil gegenseitig anregen und befruchten können. Zu unseren Lesern gehören engagierte Amateure ebenso wie Profifotografen, Fotostudenten und ihre Professoren sowie Galeristen, Kuratoren, Redakteure und Art Buyer - aber auch einfach Menschen, die sich für Fotografie interessieren, diese mitunter sammeln und sich informieren möchten.

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Cindy Sherman in Berlin

Sprüth Magers Berlin freut sich, zum ersten Mal seit dem Jahr 2004 eine Ausstellung mit neuen Arbeiten von Cindy Sherman in Europa präsentieren zu dürfen. Die vierzehn Farbfotografien setzen Shermans langjährige Untersuchung der Konzepte „Geschlecht“, „Schönheit“ und „Selbstgestaltung“ fort und lassen als neue Leitmotive die Darstellung von Lebenserfahrungen und des Alterns erkennen. Sherman fungiert schon seit über 30 Jahren als ihr eigenes Modell und hat dabei eine außergewöhnliche Beziehung zu Kamera und Publikum aufgebaut. Sie nimmt sich selbst in verschiedensten Verkleidungen und in der Rolle unterschiedlicher Charaktere auf, die erschreckend oder amüsant, geschmacklos oder wehmütig wirken. Die außergewöhnliche Darstellerin ist in der Lage, subtile Veränderungen ihrer Mimik und ihres Körpers mit der Kamera einzufangen, und ist durch geschicktes Anpassen ihrer Gesichtszüge und Manipulation der Umgebung für den Betrachter nicht mehr erkennbar.

Kommen Sie mit auf die Vernissage -
der berliner kunstkontakter - the active ART TV - hat gefilmt... (Klicken Sie aufs Bild)
cindy sherman sprüth magers berlin
Noch bis 10. April zu sehen:
Sprüth Magers - Berlin, Oranienburger Straße 18, 10178 Berlin
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Watch out, Watchmen! Clay Eno fotografiert...

clay eno watchmen





Matthew Frewer as Moloch, from photographer Clay Enos's book "Watchmen Portraits."


(WATCHMEN and all related characters and elements are trademarks of DC Comics © 2009. All Rights Reserved.)







"Watchmen" ist ein 1986/87 erschienener Comic von Alan Moore (Text) und Dave Gibbons (Zeichnungen). Er erschien zuerst bei DC Comics als 12-teilige Serie und wurde nicht nur im Comic-Bereich mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Regie führt nun beim Film Zack Snyder ("300", "Dawn Of The Dead").

Clay Eno erhielt die Chance, bei den Dreharbeiten des Films "Watchmen" dabei zu sein. Düster in schwarz/weiß, erinnern die Porträts der Darsteller an die Bilder von Richard Avedon, einem der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Nun ist zum Filmstart am 5. März (in den USA und Deutschland) ein Buch dieser Still-Fotografien entstanden...

Sehen Sie sich ruhig auch den Trailer des Films an... http://watchmenmovie.warnerbros.com/

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Podiumsdiskussion im Westlicht

westlicht schauplatz für fotografie westlicht

Im Rahmen der Ausstellung Der chirurgische Blick veranstaltet West.Licht - Schauplatz für Fotografie am Montag, 02. 03.09 um 19h eine Podiumsdiskussion.
Thematischer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Fotografie des Wiener Aktionismus aus heutiger Sicht. Bereits um 1962 begannen Günter Brus, Hermann Nitsch, Otto Muehl und etwas später auch Rudolf Schwarzkogler mit der Aufzeichnung ihrer Aktionen durch die Optik der Kamera. Dabei entwickelte sich vor allem mit dem Pressefotografen Ludwig Hoffenreich eine bis in die frühen 1970-er Jahre andauernde Zusammenarbeit. Der distanzierte Blick des Fotografen auf die radikalen Bildprozesse und seine Bereitschaft die gestalterischen Anweisungen der Künstler umzusetzen, kam deren Absichten entgegen. Über die Fotografie sollte die sich zwischen 1964 und 1966 in den Aktionen experimentell entwickelnde Bildsprache des Aktionismus detailliert festgehalten und analysierbar gemacht werden.

Podium:
Dr. Hubert Klocker (Kurator)
Heinz Cibulka (Fotograf)
Univ.-Prof. Dr. phil. Peter Gorsen (Kunsthistoriker)
Dr. Kurt Kaindl (Medienwissenschaftler, Fotograf)
Philipp Konzett (Galerist und Sammler)

West.Licht - Schauplatz für Fotografie - Westbahnstraße 40, 1070 Wien
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Retrospektive von Steve McCurry

steve mccurry magnum photos
© Steve McCurry/Magnum Photos

Weltweit erste Retrospektive des Magnum-Fotografen Steve McCurry

Steve McCurry aus den USA ist einer der besten und bekanntesten Fotografen unserer Zeit. Seit 1986 ist McCurry Mitglied der Agentur Magnum Photos.

Seine Dokumentation der sowjetischen Invasion in Afghanistan 1979 brachte ihm die begehrte Robert-Capa-Goldmedaille ein. Die Verbundenheit mit dieser Thematik machte ihn schließlich weltbekannt: Sein Foto des afghanischen Flüchtlingsmädchens in einem pakistanischen Lager mit den unglaublich grünen Augen, das keinen Betrachter kalt läßt, kam auf den Titel von National Geographic und wurde auf der ganzen Welt unzählige Male gedruckt. Sechs Mal gewann Steve McCurry Preise beim World Press Photo Award. Zahlreiche Bildbände belegen das herausragende Können McCurrys. Mehr Infos darüber finden Sie hier!

stadtmuseum schleswig


Stadtmuseum Schleswig
Friedrichstraße 9-11, 24837 Schleswig (ziemlich hoch im Norden Deutschlands;-)
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Pierce Brosnan spielt Robert Capa

Endlich werden sich die Mädels auch für Fotografie interessieren ;-)

pierce brosnan greg gorman robert capa
© Greg Gorman, Pierce Brosnan. Rechts im Bild: Robert Capa himself

Wie hollywoodreporter.com gestern meldete, entwickelt der irische Schauspieler Pierce Brosnan mit seiner Produktionsfirma Irish Dream Time eine Story über den berühmten ungarischen Fotografen Robert Capa. Der Regisseur Paul McGuigan soll bereits erste Verhandlungen mit MGM geführt haben.

Danke, endlich!
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Counter-Terrorism Act 2008

gulli.com (Annika Kremer) meldet dies aus Großbritannien:

british police
© abc news
Die ohnehin schon schwierige Situation für Amateur- und Profifotografen in Großbritannien wird sich voraussichtlich seit dem 16. Februar noch einmal weiter verschärfen. Es tritt nämlich eine neue Antiterror-Gesetzgebung in Kraft, die das Fotografieren von Polizisten, Geheimagenten und Mitgliedern der Streitkräfte zu einer rechtlich zweifelhaften Angelegenheit macht.

Am 16. Februar ist der sogenannte Counter-Terrorism Act 2008 in Kraft getreten. Dieser stellt eine Ergänzung zum bereits seit längerem geltenden Terrorism Act 2000 dar und hält in einigen Punkten, so auch im Bereich Fotografie, noch einmal strengere Regeln bereit.

Sektion 76 des neuen Gesetzes besagt,

dass es verboten ist, "Informationen über [Angehörige derartiger Berufe] zu beschaffen, die ihrer Art nach wahrscheinlich nützlich für die Durchführung oder Planung terroristischer Akte ist, oder dies zu versuchen".

Ein Verstoß gegen Sektion 76 kann mit einer Geldstrafe sowie einer bis zu zehnjährigen Haftstrafe geahndet werden. Unter diese Regel fallen nach Ansicht vieler Beobachter wie Fotografen und Journalisten auch Fotos entsprechender Personen - zumindest könnte das Gesetz von der Polizei so ausgelegt werden. Eine Ausnahme für die Presseberichterstattung ist nicht vorgesehen.

Die betroffenen Berufsgruppen befürchten einen Missbrauch dieser Regel durch die Polizei. Bereits die bisherige Gesetzgebung wurde von der Polizei oft dazu genutzt, eine Berichterstattung über kontroverse Situationen zu verhindern, und führte außerdem zu zahlreichen falschen Verdächtigungen. Das könnte sich mit dem Counter-Terrorism Act 2008 noch verschärfen.
Lesen Sie auch den Eintrag dazu im "British Journal Of Photography".
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Galerie Johannes Faber

Schnell, schnell: Nur noch bis 21. Februar zu sehen:
Masterpieces of Photography 1850 - 1970

Galerie Johannes Faber, Dorotheergasse 12, 1010 Wien

manuel alvarez bravo galerie faber


artist MANUEL ALVAREZ BRAVO
biography Mexican, 1902-2002
title Portrait of the Eternal
date Mexico 1935
technique Vintage silver print
size 24,3 x 19,3 cm (9,5 x 7,5 ")
description Signed, titled, dated verso
Inscribed by Artist verso
provenance Ex. Coll. Thomas Walther, NYC






Lesen Sie im artmagazine.cc den kompletten Artikel über die Wiener Galerie Faber:

Dass eine Galerie den Platz eines Museums einnehmen muss ist ein Versäumnis der Öffentlichkeit. Diese beginnt zwar zaghaft sich für Fotografie zu interessieren, es gibt aber nach wie vor kein eigenes Fotomuseum in Wien. Bis ein solches eröffnet wird, falls es jemals eröffnet wird, ist ein Besuch in der Galerie Faber an ihrem neuen, prominenten Standort sehr zu empfehlen.Wolfgang Pichler


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Infinity Awards werden vergeben

pdnonline.com meldet: ICP (International Center Of Photography) Annual Infinity Awards were inaugurated in 1985 to bring public attention to outstanding achievements in photography by honoring individuals with distinguished careers in the field and by identifying future luminaries.

infinity award new york

Heuer werden diese Awards am 12. Mai in New York verliehen. Diese FotografInnen sind die Gewinner:

Lifetime Achievement
Annie Leibovitz, New York City

Cornell Capa Award
Letizia Battaglia, Palermo, Sicily

ICP Trustees Award
Gayle G. Greenhill, New York City

Young Photographer
Lieko Shiga, Tokyo, Japan

Publication
Desert Cities, Aglaia Konrad, Brussels, Belgium

Writing
Aveek Sen, Calcutta, India

Art
Rinko Kawauchi, Tokyo, Japan

Photojournalism
Geert van Kesteren, Baghdad Calling, Amsterdam, The Netherlands

Applied/Fashion/Advertising Photography
Tim Walker, London, England
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Italiener fotografiert Essen auf Polaroid!

fernando zanetti

Wenn Italiener auf Polaroid fotografieren, dann ist es wunderbare Food-Photography.. HIER ist ein interessantes Projekt des italienischen Fotografen Fernando Zanetti.

Schauen und genießen! (Wer italienisch kann, kann hier ein wenig über Zanetti nachlesen)
Quelle: www.photographers.it
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Annie kommt - nach Berlin!

annie leibovitz
© Annie Leibovitz

C/O Berlin präsentiert „A Photographer’s Life” erstmals und als einzige Station in Deutschland. Die Ausstellung umfasst insgesamt 200 teils großflächige, monochrome Landschaftsaufnahmen, teils private Familienfotos und kleinformatige Schwarz-Weiß-Porträts.

Familienalbum, Werkschau und persönliches Tagebuch – die Fotos von Annie Leibovitz aus ihrem Privatleben und professionelle Arbeiten fügen sich nahtlos zu einer Chronik der Ereignisse, der offiziellen Aufträge und privaten Geschichten der letzten fünfzehn Jahre.

Mit Bildern von gemeinsamen Reisen nach Sarajewo, Venedig, Berlin, Kyoto oder Kairo ehrt Leibovitz ihre Familie und enge Freunde. Ihren Eltern und der von Jahr zu Jahr wachsenden Verwandtschaft sind zahlreiche Sequenzen von Familienfesten und Ausflügen ans Meer gewidmet. Bewegende Bilder vom Tod des Vaters stehen Aufnahmen von der Geburt ihrer drei Töchter gegenüber.

Annie Leibovitz . A Photographer’s Life . 1990 - 2005
Eröffnung 20.02.08 . 19 Uhr, 21.02. bis 24.05.09
C/O Berlin, Postfuhramt, Oranienburger Straße/Tucholskystraße, 10117 Berlin

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Aus alter Kunst werden neue Bilder!

fontainbleau christian fries

Linkes Bild: Schule von Fontainbleau: "Gabrielle d'Estrées und eine ihrer Schwestern", 1595
Rechtes Bild: Die Interpretation mit der Schwangerschaft trifft auf das nachgestellte Bild wohl nicht zu. Aber auch darum geht es bei dem Projekt: Um die ironische Brechung "ernster" Kunst.

Quelle: diepresse.com - Ganzen Artikel lesen! Alle Bilder ansehen!

Sie sind jung, erfrischend respektlos und unglaublich kreativ: eine Handvoll angehender Mediendesigner nimmt altehrwürdige Meisterwerke der Kunstgeschichte als Vorlage und stellt diese (fast) detailgetreu fotografisch nach. Mit kleinen amüsanten Verfremdungen versehen, stellen sie ihre Kompositionen den Originalen gegenüber. Als Ergebnis entstehen humorvolle Blicke auf die alten Meister, die den Betrachter zu genauem Beobachten und Vergleichen verführen. HIER kann man das BUCH kaufen!

Christian Fries ist Professor für Mediendesign an der Fachhochschule Furtwangen. Nach acht Jahren in der Werbung als Art Director, Creativ Director und Geschäftsführer war er Dozent an Medienakademien in Hamburg und Schulleiter der Mediadesign Akademie in Düsseldorf sowie Fachbereichsleiter an der Freien HS für Gestaltung Metzingen.
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World Press Photo Award 2009

worl press photo award
© Anthony Suau, USA, for Time.
US Economy in Crisis: Following eviction, Detective Robert Kole must ensure residents have moved out of their home, Cleveland, Ohio, 26 March (Inspektor Robert Kole kontrolliert nach der Vertreibung der Bewohner aus ihrem Haus, ob sie auch wirklich ausgezogen sind...)

Der Sieger der 52. World Press Awards ist gekürt - Anthony Suaus schwarz/weiß Bild wird von der internationalen Jury als bestes Pressebild 2008 gewählt.

Lesen Sie HIER mehr... (Quelle: www.kleinezeitung.at)

http://www.worldpressphoto.org/

Ab 30. Oktober 2009 ist die Ausstellung wieder in Wien zu sehen! (
www.westlicht.com)
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All das ganze Technikgeschwafel...

Analog, Digital, Pixel, Film, Technik, Kameras, Objektive, Speicherkarten, RAW, .jpg, 2:3, Dunkelkammer, Vergrößerungen, Prints, Down- und Uploads, Schwafel, Schwafel.. Es geht doch nur ums Sehen beim Fotografieren, oder?

Technik ist wurscht - wie man an diesen Fotos des Fotografen Rocco Shawn SIEHT.
rocco shawn

Hauptberuflich ist er Fotograf beim North Carolina News & Observer in Raleigh, USA. Daneben fotografiert er auch gerne - und zwar mit seinem Handy. Es braucht also nicht viel an Technik, um so tolle Bilder zu machen.

Das hier ist sein Blog.

HIER erklärt er seine Motive pdnonline.com.

Danke, Rocco! ;-)
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Super Idee - Bilder zum Hören!

edward steichen

© Edward Steichen

Model Marion Morehouse and unidentified model wearing dresses by Vionnet, 1930
Courtesy Condé Nast Archive, New York © Condé Nast Publications


Es gibt diese wunderbare Ausstellung über den Glamour-Fotografen der 30-er Jahre Edward Steichen im "International Center of Photography" in New York.

Noch bis 3. Mai 2009 ist sie zu sehen.



HÖREN kann man sie aber auch hier!
pdnpulse.com gibt diesen Tipp weiter: Ein Podcast - der weltweit erste in dieser Art - von C-Monster.net führt durch die Ausstellung! (Unbedingt downloaden, Martini in Griffweite stellen und zuhören!)

To address this terrible oversight, I recently teamed up with Paris Bureau Chieftess Yvonne Connasse to create the very first C-Monster Pot-Cast: a 30-minute audio guide to the Steichen show that you can download and listen to as you tour the exhibit. We not only provide plenty of important background on Steichen and his time, but give you the dish on who was sleeping with who.


Die beiden hatten offensichtlich beim Machen des Pot-Casts sehr, sehr viel Spaß.. ;-)

DISCLAIMER: A lot of martinis were harmed in the making of this Pot-Cast.

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Dinge aus alten Filmdosen

Valentinstagsgeschenktipp?!
Noch so ein Vorteil der analogen Fotografie - FILMDOSEN!
Und aus diesen kann man lustige Sachen basteln...

feature1-1

Hier erklärt www.photojojo.com, wie´s geht. Viel Spaß beim Basteln.. ;-)

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Camera Work Berlin präsentiert

camera work berlin präsentiert noch bis 28. 02. 2009
Esther Haase / Susanne Schapowalow

esther haase

Die Ausstellung mit Aufnahmen der jungen Photographin Esther Haase ist dem Tangotanz gewidmet. (Siehe linkes Bild).

Die leidenschaftlichen Aufnahmen sind auf Kuba und in Argentinien entstanden.

Esther Haases lebhafte Photographien spiegeln die Dynamik des Tanzes wieder.



Schapowalow


(Rechtes Bild):

Auf den Trümmern:

Zusammen mit dem Orchester Kurt Edelhagen spielte Fred Bunge im Nachkriegsdeutschland eine europäische Variante des "Progressive Jazz".





Demgegenüber bieten uns die noch nie zuvor in voller Vergrößerung ausgestellten 40 Porträtaufnahmen der 87 jährigen Photographin Susanne Schapowalow einen faszinierenden Einblick in die Zeit, als der Rock n’ Roll noch Jazz hieß und dieser noch eine weltweite Bewegung war. Mit einer Nähe zum Künstler, die heutzutage undenkbar ist, zeigen die Porträtaufnahmen berühmte Jazzmusiker wie Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Nina Simone, Miles Davies oder Quincy Jones, dessen Band sie zwei Monate auf Tournee durch Europa begleitete. Ihre teils sehr innige Freundschaft zu den Porträtierten wie Duke Ellington oder Chet Baker, ermöglichten ihr die Wiedergabe der einzigartigen Konzertatmosphäre, aber auch einen außergewöhnlich intimen Blick hinter die Bühne und somit in das Privatleben der Musiker.

LESEN Sie das Interview bei einestages.de!
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Gute Aussichten in Hamburg

Wie in den ersten vier Jahren bietet "gute aussichten 2008/2009" eine einzigartige und stilistisch breit gefächerte Zusammenschau dessen, was in den letzten 12 Monaten an junger Fotografie in Deutschland entstanden ist. Die einzelnen Bildserien zeichnen sich durch sehr unterschiedliche ästhestische, formale und konzeptionelle Ansätze aus und gewähren einen Einblick in jene Themen, mit denen sich junge Künstler auseinandersetzen.

gute aussichten haus der photographie hamburg



Haus der Photographie
Deichtorhallen Hamburg GmbH
Deichtorstr. 1-2
D-20095 Hamburg

"gute aussichten 2008/2009" im Haus der Photographie, Hamburg




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Bahman Jalali Retrospektive: 40 Jahre Iran

camera austria

Bahman Jalali (geb. Teheran, 1944) ist der führende Vertreter der zeitgenössischen Fotografie im Iran. Sein in den vergangenen 40 Jahren entstandenes exemplarisches fotografisches Werk ist allerdings aufgrund der besonderen Umstände, unter denen es geschaffen wurde, und gewisser sowohl mit der Biografie der Künstlers als auch mit der neueren Geschichte seines Landes zusammenhängender Ausstellungsbeschränkungen immer noch wenig bekannt.
Die presse.com weiß mehr über die Ausstellung...

Noch bis 13. April 2009
CAMERA AUSTRIA, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
bahman jalali
Im Bild: Bahman Jalali, aus der Serie: Image of Imagination, Red, 2003.
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Washington ist weit weg - der Saturn noch weiter...

saturn

Sensationelle Fotos vom Saturn - zu sehen im National Air and Space Museum in Washington!

Das größte Saturn Portrait ... aufgenommen von der Raumsonde Cassini

This grand mosaic consists of 126 images acquired in a tile-like fashion, covering one end of Saturn's rings to the other and the entire planet in between. The images were taken over the course of two hours on Oct. 6, 2004, while Cassini was approximately 6.3 million kilometers (3.9 million miles) from Saturn. Since the view seen by Cassini during this time changed very little, no re-projection or alteration of any of the images was necessary.

smithsonian national air and space museum
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Inge Morath in Linz: Fotoausstellung "Die Donau"

inge morath die donau
© Inge Morath: Die Donau

Inge Morath (* 27. Mai 1923 in Graz; † 30. Januar 2002 in New York) war eine bedeutende österreichische Fotografin. Ihre Bilder der Serie "Die Donau" sind nun an der Donau zu sehen - im Ursulinenhof in Linz.

Gezeigt werden 98 Schwarz-Weiß Fotografien, die auf mehreren Reisen entlang der Donau zwischen den 50er und 90er Jahren entstanden sind. Die Kamera schweift dabei oft in die Städte und Dörfer ab, die den Strom begleiten, zu den Menschen, Denkmälern und Ruinen.

Das Ergebnis ist eine einmalige fotografische Dokumentation über eine große Zeitspanne, über den Wechsel politischer Systeme hinweg, geografisch orientiert an diesem die Völker verbindenden Fluss.

Noch bis 25. Februar zu sehen:
Landeskulturzentrum Ursulinenhof, 4020 Linz, Landstraße 31
www.ursulinenhof.at
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masken! Fotos von Stefan Köll

Pressefoto_K____ll
© Stefan Köll
Das Thema „Masken“ berührt Stefan Köll einerseits familiär, andererseits zeigt es auch Parallelen zu seiner aktuellen beruflichen Tätigkeit als Mode- und Lifestyle-Fotograf. Der Wechsel der Identität, das Schlüpfen in eine andere Rolle, das „Verkleiden“ - all das sind unverzichtbare Elemente in dieser Branche.

masken! stefan köll. art.photography
Eröffnungspräsentation Freitag, 13. Februar 2009, 19 Uhr
Ausstellungsdauer bis 27. Februar.
C.I. Cafe Club International. Payergasse 14, 1160 Wien
presented by Galeriestudio38
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Das Forum für junge europäische Fotografie

Junge FotografInnen und KünstlerInnen präsentieren ihre Portfolios

Jeweils am letzten Wochenende im Januar findet im Fotomuseum Winterthur die „Plat(t)form“ statt, das Forum für junge europäische Fotografie. Dies ist ein einzigartiger Anlass, an dem sich jedes Jahr 42 „emerging artists“ dem Publikum und den Experten vorstellen. Junge, neue, komplexe Bildwelten werden präsentiert und öffentlich diskutiert. Das Niveau der jungen FotografInnen ist – dank einer doppelten Jurierung (Nominierung und Auswahl) – auffallend hoch.

PLAT (T) FORM im Fotomuseum Winterthur
Grüzenstrasse 44 + 45
CH-8400 Winterthur (Zürich)

Leider waren keine österreichischen FotografInnen dabei. Schade, daß es so ein Event für Portfolio Reviews in Österreich nicht gibt....
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Marilyn Monroe-Bilder werden versteigert!

© bert stern marilyn monroe
© Bert Stern, Marilyn Monroe: The Last Sitting ("I beg of you"), 1962. Chromogenic print 24 x 20 inches. Estimate: $500-700.

(Quelle: artdaily.org)

Ab heute bis zum 24. Februar werden auf dem Online Auktionsportal "ARTNET" 60 Bilder der legendären Schauspielerin Marilyn Monroe versteigert. Bilder von Fotografen wie Bert Stern, George Barris, Alfred Eisenstaedt, Ken Galente und George Zimbel gelangen zur Versteigerung. Sie zeigen den Weg der jungen, unerfahrenen Monroe bis zu ihrem "Last Sitting" im Jahr 1962, nur Wochen vor ihrem Tod.
artnet online auctions

Herausstechend ist bei dieser Auktion eben dieses Portfolio, da man bis vor kurzem noch glaubte, die Dias seien verloren gegangen, daher auch bekannt als "The Lost Sitting". Zusammen mit 6 Bilder von Marilyn als Jacqueline Kennedy wird dieses Portfolio auf ca. $ 20.000 bis $ 30.000 geschätzt.

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Shepard Fairey - Strassenkunst oder Plagiat?

barack obama shepard fairey
Linkes Bild: Shepard Fairy, rechtes Bild: © Mannie Garcia

Frank Shepard Fairey (* 15. Februar 1970 in Charleston, South Carolina) ist ein zeitgenössischer Künstler, Grafiker und Illustrator aus der Skateboard-Szene und wurde zunächst mit seiner „André the Giant Has a Posse“ Aufkleber Kampagne bekannt. Das Institute of Contemporary Art, Boston nennt ihn heute einen der bekanntesten und einflussreichsten Streetart-Künstler.

Letzte Woche wurde der Strassenkünstler Shepard Fairey wegen Plagiats eines seiner berühmtesten Bilder geklagt. Das Time-Cover der Ausgabe vom 29.12.2008 war ebenfalls ein Bild von ihm. Das 2006 entstandene Bild von Barack Obama sei eigentlich nur ein am Computer bearbeitetes Foto des Associated Press-Fotografen Mannie Garcia. (pdnpulse.com hat darüber berichtet).

"The Associated Press has determined that the photograph used in the poster is an AP photo and that its use required permission,” AP spokesperson Paul Colford said in a written statement issued February 4.


Heute wird berichtet, daß der Künstler Shepard Fairey verhaftet wurde, bevor die große Ausstellung seiner Arbeiten im "Institute of Contemporary Art in Boston" eröffnet werden sollte. Am Abend der Eröffnung plakatierte er gerade seine Graffiti-Arbeiten in den Strassen Bostons. Faireys Bilder handeln immer von Macht und Politik, und er plakatiert diese im öffentlichen Raum.

"Fairey, a 38-year-old known for his countercultural style, was arrested on two outstanding warrants and was being held at a police station, according to a police official with knowledge of the arrest who requested anonymity", according to the Boston Globe.


http://obeygiant.com/
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Endlich: Recycling at its best...

Sharad Haksar


Das richtige Geschenk für Fotografen!

Ein Objektiv als Kalender, wenn das nicht fetzt...




(Quelle: yankodesign.com):
The World’s First Camera Lens Calendar nennt der Fotograf Sharad Haksar dieses Produkt, und sollte es je wirklich produziert werden, ist es sicherlich so ein Mitbringsel "Für den, der alles hat".... ;-)





Meine Empfehlung: Schauen Sie sich unbedingt die Website des Fotografen Sharad Haksar an!
www.sharadhaksar.com/sharad-website.html

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Und noch einmal die Berlinale

co berlin




Close Up!






Für die 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin erhalten 18 junge Fotografen die Möglichkeit, jeden Tag um 16 Uhr am Roten Teppich sowie bei diversen Sonderveran­staltungen und Empfängen besondere Augenblicke, ungewöhnliche Ereignisse und große Stars der Berlinale einzufangen.

Glamourös kann Fotojournalismus sein. Hart aber auch! Wie schon zur letzten Berlinale wird C/O Berlin junge Fotografen auswählen, die eine Sonderakkreditierung erhalten und sich auf der Berlinale als professionelle Fotojournalisten ausprobieren.

Die von den jungen Künstlern eingereichten Fotos werden am Sonntag, den 15. Februar 2009, um 15 Uhr von einer Fachjury bei C/O Berlin prämiert und anschließend der Öffentlichkeit in einer Ausstellung präsentiert.

Erster Preis ist eine Canon EOS 450D plus Double Zoom, der zweite und dritte Preis sind je eine Canon Digital Ixus 85IS.

c/o Berlin, Postfuhramt, Oranienburger Straße/Tucholskystraße, 10117 Berlin

P.S. Nicht vergessen:
Annie Leibovitz´ einzige Ausstellung in Europa ist ab 21. Februar bei c/o Berlin zu sehen!!!
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Berlinale: Starporträts von Peter Brüchmann

peter brüchmann berlin
© Peter Brüchmann: Samantha Egger & Sean Connery, Drehpause zu Molly Maguires (1970)

(Quelle: openPR): Der Berliner Fotograf Peter Brüchmann öffnet pünktlich zur Berlinale seine Archive. Die Kaffeerösterei coffeemamas präsentiert ab dem 05.02.2009 unveröffentlichte s/w-Aufnahmen von Sammy Davis jr., Sean Connery, Gina Lollobrigida oder auch Brigitte Bardot.

Peter Brüchmann zeigt die Stars im Kontext ihrer Arbeitswelt und überschreitet auf der Suche nach etwas Authentischem nie die Grenzen zur privaten Lebenswelt. Er sucht es vielmehr an den öffentlichen Orten oder auch in den inszenierten Auftritten.
Mehr zu lesen...

Ausstellung: 06.02.- 31.03.2006
www.coffeemamas.de
Kaffeerösterei coffeemamas, Kurfürstendamm 72, 10709 Berlin
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Es hat sich "ausge-Scoopt"

scoopt getty images

Das Konzept des "Bürgerjournalismus" von Getty Images ging nicht auf: Scoopt muß nach ca. 2 Jahren Tätigkeit schließen. Geplant war, daß "normale" Bürger ihre Fotos an diese Microstock-Agentur schicken, und Scoopt die Bilder vertreibt. Das hat nicht geklappt... Offensichtlich werden die Plattformen wie flickr oder twitter bevorzugt, die Bilder an viele zu verbreiten (siehe das jüngste Beispiel: Boeing landet im Hudson River mitten in New York)!

Das ist zumindest die Erklärung von pdnpulse.com. Lesen Sie hier weiter...

Getty Images-owned citizen photojournalism site Scoopt is closing. The small photo agency will stop accepting new images Friday, February 6. At the end of this post is the letter Scoopt sent to members announcing the shutdown.

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Incognito auf der Party? Kein Problem...


Bild 5 Bild 6

Sie wollen auf Fotos nicht erkannt werden? Augenbalken sollen Sie verstecken, wenn Sie am falschen Ort zur falschen Zeit sind? Hier ist die Lösung für Ihre Probleme ;-)

Der Augenbalken - bekannt aus Printmedien & Fernsehen - ist nun endlich auch für uns Normalos erhältlich. Dieser schwedische (!) Online-Shop bietet diese Brillen an. Sie setzen die Brille auf, und schon sind Ihre Augen verdeckt, und keiner erkennt Sie auf den peinlichen Bildern. DAS ist doch etwas für Ihre Bilder auf facebook... ;-)))

HIER geht´s zur Infoseite von smartasaker.se...

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Mission Possible - Florian Kaps & Polaroid

florian kaps polaroid
© privat. Florian Kaps
Letztes Jahr hat Polaroid die Produktion der Sofortbilder eingestellt. Nun haben Florian Kaps und sein Partner André Bosman das alte Polaroid-Fabrikgelände in Holland gemietet und wollen wieder produzieren.

Vom Jahr 2010 an will der Wiener Florian Kaps (Foto), 39, gemeinsam mit seinem Partner André Bosman wieder Polaroid-Filme herstellen. Florian Kaps über die Faszination der Nostalgik, über Schütteln und Warten, und über die Chancen des Sofortbilds im digitalen Zeitalter. Mehr...
Quelle: www.jetzt.de, Text: Andreas Glas

www.polanoir.com/
www.polapremium.com/
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Portfolio Reviews - auch in Österreich ein Thema?

Das Wiener Unternehmen "Anikahandelt" konzentriert sich auf künstlerische Fotografie, die Realität dokumentiert. Letztes Jahr fand während des Monats der Fotografie das erste Portfolio Review statt. Heimische und internationale Kuratoren, Art Direktoren, Herausgeber, Galeristen und Festivalveranstalter waren geladen, in Form von Vieraugen-Gesprächen Feedbacks zu fotografischen Arbeiten zu geben. Siehe Review hier!
Auch auf der photokina 2008 in Köln fand natürlich ein Portfolio Review statt. Beim Verlag "Gruner + Jahr" in Hamburg finden ebenfalls Reviews für Nachwuchsfotografen großen Anklang.

Der deutsche Fotograf (und Blogger) Jörg Colberg wird selber oft als "Reviewer" zu Rate gezogen und in seinem Blog stellt er Fotografen, Magazinherausgebern und Art Direktoren nun die provokanten Fragen, wozu und wofür das Ganze. Sehr amüsant und lehrreich zu lesen!
Beispiel gefällig?
Bill Hunt:

"I have done a lot of reviewing, and it can be the longest 20 minutes or my life, and sometimes - wonderfully enough - the 20 minutes is too short and I can hardly wait to see more work later and a friendship begins." (...) DO NOT BE DEFENSIVE. Be charming. The photo world is amazingly small. Use it to your advantage. Nothing electrifies a room full of reviewers like great work. What do you think reviewers talk about at lunch? Good work and bad behavior.

Lesen Sie HIER alle Fragen & Antworten! Kommentieren erlaubt ;-)
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Der Letzte dreht das Licht ab...

Zur Meldung "Kodak entläßt bis zu 4.000 Mitarbeiter im Jahr 2009" fügt sich da natürlich Richard Nicholsons Foto-Story an. "I want to stay here always"...

richard nicholson
© Richard Nicholson: debbie sears, metro, clerkenwell

Summer 2006. Durst announces that it will no longer manufacture photographic enlargers. Sales have plummeted from a peak of 107,000 units in 1979 to just a few hundred units in recent years.Labs are closing their doors - Joe's Basement, Primary, Metro Clerkenwell, Metro Soho have all gone. Polaroid has stopped making instant film. Clients are demanding the immediate feedback of digital photography. I miss the darkroom's ambience, the physicality of dodging and burning, the shaping of the light.


Hier geht´s zu den schönen, traurigen, nostalgischen Fotos von Richard Nicholson.

Dank an die Quelle: www.photospion.de

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Kodak entläßt bis zu 4.000 Mitarbeiter

Traurig!

kodak entlässt mitarbeiter

Eastman Kodak hat in seinem vierten Finanzquartal 2008 einen heftigen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Umsätze um 24 Prozent auf jetzt 2,433 Milliarden US-Dollar. Mehr...
(Quelle: golem.de)
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Objektiv 2009

Österreichischer Preis für Pressefotografie

objektiv 2009 apa canon

Die APA - Austria Presse Agentur und Canon Österreich vergeben auch 2009 den Pressefotopreis Objektiv, um die qualitativ hochwertigsten Leistungen von Pressefotografinnen und -fotografen vor die Linse zu holen. Der mit 24.000 Euro dotierte Bewerb zeichnet die besten Arbeiten Österreichs aus, die stärkste inhaltliche Aussagekraft in Bezug zu aktuellen Ereignissen mit höchsten ästhetischen, technischen und gestalterischen Qualitätsstandards verbinden.

Ab sofort sind Pressefotografinnen und -fotografen eingeladen, ihre Arbeiten für den "Objektiv 09" einzureichen, die in einem österreichischen Medium (Print, online oder Agentur) veröffentlicht wurden. Die preisgekrönten Fotos werden von einer fachkundigen Jury in einem anonymisierten Verfahren ausgewählt. Für die Jury konnten unter anderem die Starfotografen Erich Lessing und Andreas Bitesnich, Pressefotografin Nora Schuster und Keystone-CEO Jann Jenatsch gewonnen werden.

Einsendeschluss ist der 1. März 2009. Interessierte finden die Teilnahmeunterlagen unter www.objektiv-fotopreis.at.
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DAS Lincoln-Potrait wird erstmals ausgestellt

abraham lincoln portrait

Dieses Portrait haben wir in der letzten Zeit sehr oft gesehen - Abraham Lincoln wird oft als das Vorbild des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama genannt.

Dieses berühmte Abbild aus dem Jahr 1860 ist nun erstmals öffentlich zu sehen - im Eastman House in Rochester, NY, USA. Das Originalportrait wurde von Alexander Hesler aufgenommen und das Silbergelatin Interpostive wurde von George P. Ayres hergestellt. Mehr darüber hier...

george eastman house

Außerdem zeigt das George Eastman House neben vielen interessanten Ausstellungen auch ihre Sammlungen mit mehr als 400.000 Negativen und Fotos.

Derzeit ist eine Installation des britischen Video-Künstlers Andrew Cross zu sehen, sowie Bilder von Andy Lock.
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Wünsche vom Himmel...?

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fotostrada.at wünscht eine schöne Woche.. ;-)

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