Highspeed in Slowmotion: Katharina Gruzei

Quelle: derstandard.at

katharina gruzei
Die Künstlerin beim Retuschieren einer ihrer großformatigen Fotografien in einem stillgelegten Fotolabor in Berlin

"Dass sie einmal ein Luxusmedium war," findet Katharina Gruzei (26) spannend an der Geschichte der analogen Fotografie. "Dass sie sich jetzt wieder zu einem solchen zurückentwickelt," veranlasst die junge Künstlerin regelmäßig den gemeinschaftlich genutzen Atelierplatz in der Klasse für Experimentelle Gestaltung an der Linzer Kunstuniversität zu verlassen.

Zuletzt musste sie bis nach Berlin reisen, um dort eine ihrer großformatigen Arbeiten in einem aufgelassenen Fotolabor kostengünstig zu entwickeln - in Eigenproduktion, versteht sich. Trockenschränke, Arbeitstische, nächtelange Retusche und schwere Entwicklungsapparaturen gehören also genauso zum Alltag der Fotografin wie intensive Recherchearbeit: "Ich gehe zuerst von einem Konzept aus," sagt die gebürtige Kärntnerin über ihre eigene Arbeitsmethode: "Dann eigne ich mir das jeweils passende Medium an." Meistens hat dies in irgendeiner Form mit Fotografie zu tun. Unbedingt HIER weiterlesen...
|