Urlaub vom Frieden - Ein Film von Amin Hak-Hagir

urlaub vom frieden
TOPKINO, 14.12.2009, 19 Uhr

URLAUB VOM FRIEDEN
Amin Hak-Hagir, A 2007, dt. OV, Beta SP, 55 min.

KAMERA, SCHNITT Armin Koch REGIEASSISTENZ Jaquline Schmidt TONMISCHUNG Herbert Kopitar SOUNDDESIGN Pascal Holper PRODUKTION Luland

Er ist eigentlich ein relativ hagerer, eher unauffälliger Typ. Doch wenn er mit seiner Tarnmontur so dasitzt, eine dunkle Sonnenbrille aufsetzt und anfängt über seine Kriegserlebnisse zu berichten, dann kann man es kaum vermeiden, ihm aufmerksam zuzuhören. 1993 ist Helmut R. 23 Jahre alt. 5 Jahre war er zuvor beim Bundesheer, bevor er beschließt, mit Kumpels freiwillig in den Jugoslawienkrieg zu ziehen und an der Seite der Kroaten als Söldner zu kämpfen. In URLAUB VOM FRIEDEN schildert er seine Beweggründe für diesen Entschluss sowie die chronologische Abfolge der Geschehnisse, die ihm in diesem Zeitraum widerfahren sind. (Weiterlesen...)

Im Anschluss an die Vorstellung am Montag 14.12. Podiumsdiskussion mit

Vedran Dzihic (Politologe, Universität Wien)
Adelheid Wölfl (Der Standard)
Vertreter des Österreichischen Bundesheers (angefragt)
Amin Hak‐Hagir (Regisseur "Urlaub vom Frieden")
Moderator: Siegfried Wöber (Austrian Helsinki Association)

Danach Premierenfeier in der Bar. Der Abend wird gehosted von der Austrian Helsinki Association for Human Rights and International Dialogue und Luland‐Film.


|

SUPER ART MARKET

Exklusiver KINOSTART: Ein "Must-See" für alle Kunstinteressierten!

super art market top kino

SUPER ART MARKET
Zoran Solomun, D 2009, OmU, Beta SP, 88 min.

DREHBUCH: Zoran Solomun KAMERA: Lorenz Haarmann, Ralf Schlotter TON: Christoph Waury, Huang Xun MUSIK: Milimir Draskovic

Noch nie wurde mit zeitgenössischer Kunst so viel Geld verdient wie in den Jahren 2002 bis 2008. Einzelne Werke waren so teuer wie eine Boeing. Auf den vielen Kunstmessen der Welt - in Miami, Basel, Berlin, London, New York - war in dieser Zeit der Hunger nach moderner Kunst unstillbar.

Ein neuer Geldadel eroberte den Kunstmarkt. Sie fingen an mit Bildern und Skulpturen zu spekulieren, wie sie es auch mit Aktien taten. Die Künstler profitierten davon. Das Bild des hungernden Künstlers und Rebell verschwand. Die wirklichen Protagonisten dieser Entwicklung sind nicht Investoren oder Künstler, sondern die Galeristen, die Art-Dealer. Sie „erschaffen" die Künstler und entscheiden an wen sie deren Werke verkaufen wollen. „Super Art Market" stellt fünf erfolgreiche und aufstrebende Galeristen in sein Zentrum: Leo König aus USA, Judy Lybke aus Deutschland, Lorenz Helbling aus China, Mihai Pop aus Rumänien und Laura Bartlett aus England.

14.08.2009, 20 Uhr im TOP KINO, Rahlgasse 1 (Ecke Theobaldgasse), 1060 Wien

|

"RIZE" von David LChapelle

David LaChapelles Film "RIZE" (USA, 2005) im Freiluftkino in Macondo in Wien am Freitag, 15.5. um 20:00 Uhr, kostenlos.

Was David La Chapelle virtuos geschnittene und gedrehte Dokumentation über die Leinwand hinaus erfahrbar macht, ist die in Energie umgewandelte Wut, die in ‚Krumping’ enthalten ist. Entstanden als Reaktion auf die Rassenunruhen im Zusammenhang mit der Ermordung Rodney Kings durch die Polizei von Los Angeles 1992, greift der Tanz auf alte afrikanische Stammesriten zurück, um sie mit modernster, atemberaubender Athletik zu kombinieren. (...) Dem Regisseur selbst gehört das Schlusswort, sein persönliches Resümee: „Ich musste diesen Film machen, genauso wie ihr tanzen müsst. Man macht es nicht für einen Preis, man macht es, weil es sich richtig anfühlt."


Vorgeschmack? HIER klicken!
rize movie trailer la chapelle

|