AES + F in der Galerie Knoll

"Ich sehe tote Menschen..." (Zitat aus "Sixth Sense")

AES+F Galerie Knoll wien


Die Knoll Galerie Wien eröffnet die Saison 2009/10 mit dem noch kaum ausgestellten, jedoch viel diskutierten Projekt „Defile“ der russischen Künstler Gruppe AES+F – Tatiana Arzamasova, Lev Evzovich, Evgeny Svyatsky und Vladimir Fridkes.

Weltweite Bekanntheit erlangten die Künstler mit den Projekten „Action Half Life“ (2004 ausgestellt in der Knoll Galerie Wien) und „Last Riot“ (2007 ausgestellt in der Knoll Galerie Wien und auf der Biennale Venedig im russischen Pavillon).

Ein Vorgeschmack auf „Defile“ bekam das Publikum in Österreich bereits im Frühling auf der Viennafair 2009. Hier wurden zwei Arbeiten aus der insgesamt siebenteiligen Serie präsentiert.


Ausstellungsdauer bis 14.11.2009
Knoll Galerie Wien, Gumpendorfer Straße 18, 1060 Wien

Lesen (& hören) Sie HIER einen Artikel auf Ö über die Künstler und die Ausstellung.
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Fotokultur in Wien: Fehlt ein Fotomuseum?

Hingehen, mitdiskutieren...

sommer_der_fotografie

Fotokultur Part I: Fehlt ein Fotomuseum in Österreich?
Paneldiskussion



KUNSTHALLE wien Museumsquartier,
14. September 2009 19:00 Uhr

Mit
Peter Coeln (Westlicht, Wien)
Rainer Iglar (Fotohof Salzburg)
Urs Stahel (Direktor Fotomuseum Winterthur)
Gerald Matt (Direktor Kunsthalle Wien)

Moderation: Sabine B. Vogel

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Roberta Lima in der Stadtgalerie Schwaz

roberta lima transgression

Roberta Lima - from transgression to transcription


Die Stadtgalerie Schwaz zeigt die erste umfassende Einzelausstellung der brasilianischen Künstlerin Roberta Lima (geb. 1974 in Manaus; lebt in Dublin). Ihr Körper ist Projektionsfläche für Performances und Aktionen, die die Hypostasierung des Körpers im 21. Jahrhundert spiegeln. In der Ausstellung zeigt sie Videoarbeiten und kommentiert mit einer großformatigen Text - und Videoinstallation ihre künstlerische Handlungspraxis.

Eröffnung Samstag, den 12.9.09, 18 Uhr (geöffnet bis 21 Uhr)
16.9. – 26.10.09
Stadtgalerie Schwaz, Palais Enzenberg, Franz-Josef-Straße 27, 6130 Schwaz / Tirol

Mehr Infos über die Ausstellung HIER!

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NOBUYOSHI ARAKI @ Galerie Johannes Faber

nobuyoshi araki eros

artist NOBUYOSHI ARAKI
biography Japanese, b. 1940
title Eros
date Tokyo 2003
technique Gelatin silver print
size 30,4x20,2 cm (12x8“)
description Signed recto
Painted by Artist
edition Unique
provenance Private Collection, Germany


galerie_faber

Dorotheergasse 12, 1010 Wien

11.09. - 20.11.2009

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Staatstipendien für künstlerische Fotografie 2010

Quelle: artmagazine.cc
artmagazine

Ausschreibung Staatstipendien für künstlerische Fotografie 2010


Das (österreichische) Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur vergibt für das Kalenderjahr 2010 fünf Staatsstipendien für künstlerische Fotografie. Die Vergabe der Stipendien erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury, vom Juryergebnis werden die Teilnehmer schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung des Juryvorschlages erfolgt. Die Einreichungen sind ab sofort bis spätestens 31. Oktober 2009 (es gilt das Datum des Poststempels) an die Abteilung V/1 des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, Concordiaplatz 2, 1010 Wien, zu senden. Einsendungen nach diesem Termin können nicht berücksichtigt werden. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt.

HIER geht´s zu den weiteren Infos & zum Anmeldeformular.
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Annie Leibovitz, (endlich) der letzte Akt?

As seen on 3sat.. 3sat anders fernsehen
Gestern war in Kulturzeit ein Bericht über Annie Leibovitz. Und, warum es soweit kommen konnte, daß sie 24 Millionen Dollar Schulden hat. Sie ließ ihre Leihwagen einfach stehen und brachte sie nicht zurück, meint sie da bei der Vernissage ihrer Ausstellung, man gab ihr keine Kreditkarte, bis sie für American Express fotografierte. Künstlerin? Ja sicher. Weltfremd? Ganz bestimmt.

3 sat kulturzeit annie leibovitz

Schuld und Szene
Brad Pitt, Nicole Kidman, die Rolling Stones, Bill Clinton und sogar die Queen: Alle hatte sie vor der Linse. Die US-amerikanische Fotografin Annie Leibovitz ist berühmt für aufwändige Portäts von Prominenten. Jetzt gerät sie selbst ins Visier. 24 Millionen US-Dollar schuldet sie dem US-Finanzierer Art Capital Group, von dem sie sich das Geld geliehen hat. Die Firma hat jetzt gegen sie geklagt.
Ein Beitrag von Klaus-Peter Siegloch und Susanne Lingemann.
Hier anklicken & ansehen...
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A portrait is a portrait is a portrait...

Der "Sommer der Fotografie" ist noch nicht zu Ende...

kunsthalle wien sommer der fotografie

A portrait is a portrait is a portrait...
Blickwechsel: von der Beziehung zwischen Fotograf und Fotografiertem


Paneldiskussion in der KUNSTHALLE wien, halle 2, HEUTE am 07. September 2009 um 19:00

Mit
Monika Faber (Sammlungsleitung, Fotografie der Gegenwart, Albertina Wien)
Anthony Gayton (Künstler, Wien)
Eva Schlegel (Künstlerin, Wien)
Ingo Taubhorn (Kurator Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg)
Peter Weiermair (Kurator, Innsbruck)

Moderation: Michael Freund (Der Standard)
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Stefan Heyne: The Noise

| fotostrada | Kneifen Sie die Augen zu, blicken Sie durch Rauch, unschärfen Sie Ihren Blick mit tränenverhangenen Augen, seien Sie müde in der Früh: dann erkennen Sie diese Bilder. Verschwommen, unscharf, schemenhaft. Die Fotos vom Berliner Fotografen (und Bühnenbildner!) Stefan Heyne lassen die Objekte nur vage erscheinen, man erahnt mehr als man sieht. Sehen Sie die Yacht? Erkennen Sie die Lampe? Spüren Sie die Linien? Trübe und müde Farben, hier darf man traurig sein, sich ausrasten. Endlich Stille nach dem Lärm der Bilder - "The Noise is silent?"
Die Ruhe ist eingekehrt. Die Unschärfe des Objekts schärft meinen Blick auf Farbnuancen, auf die Details und auf das Eventuelle. Vielleicht ist es... Oder auch nicht.
Ein rascher, unsteter Blick geht bei diesen Bildern gar nicht, und ich weiß nicht, was sie "bedeuten", doch sie gefallen mir. Diese Bilder sind Ahnungen, Empfindungen, Versprechen von Reisen und Träumen. Nichts Genaues, nur Vages, nichts Präzises, so wie das Leben eben ist.

Und endlich kehrt Ruhe ein. Schöne Bilder. Danke.

stefan heyne yacht the noise
YACHT, 2005, C-PRINT on ALU-DIBOND, ED. of 3, 90 x 60cm

the noise 2009 stefan heyne
(Das sagen die Anderen, z.B. wikipedia.de)


Stefan Heyne - (* 19. Juli 1965 in Brandenburg) ist bildender Künstler und Bühnenbildner. Er studierte von 1987 bis 1992 an der Kunsthochschule Berlin bei Volker Pfüller, von 1992 bis 1993 als Meisterschüler. Heyne lebt und arbeitet in Berlin. Er stellt mit seinen Arbeiten Fotografie als objektives Abbild von Wirklichkeit in Frage.


Seine Fotografien werfen Fragen nach dem Verhältnis von Optik und Rezeptionspsychologie, dem Erlernen von Lesbarkeit, dem Verhältnis zwischen Malerei und Fotografie – kurz: nach der Wahrnehmung des Bildes auf. Er setzt Unschärfe als Gestaltungsmittel ein und hinterfragt damit die Objekte seiner Bildproduktion. So wird die klassische Trennung der Raumparameter in Vorder- und Hintergrund aufgehoben, dem Betrachter die gewohnten Wahrnehmungsmechanismen entzogen.

www.stefan-heyne.de
www.tatorte.com
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Alex Prager: Fotos wie aus dem Kino

Gruselige Bilder im Stil der 60-er Jahre - die Fotos der amerikanischen Fotokünstlerin Alex Prager zeigen Frauen als Barbie Puppen. Toll...


alex prager the big valley
© Alex Prager, Susie and her friends, The Big Valley, 2008

Alex Prager photographs her female subjects in a style unashamedly reminiscent of the great mid 20th Century film directors such as Alfred Hitchcock and Douglas Sirk. Within the naivety of her compositions and colour palette there is the suggestion of an impending narrative, not unlike old movie stills once displayed outside every cinema. Prager’s photographs offer us segments of stories that encourage us to imagine for ourselves the missing passages beyond the edges of the frame. Often shot from an unexpected angle and unusually lit, the audience are positioned very much as voyeurs. Synthetic wigs, fake birds and retro costumes are meticulously planned and her models cast as players frozen in the narrative. On the surface these models appear polished and eerily near perfection, a utopia sprung with tension. Like Guy Bourdin, the king of photographic mise-en-scène, Prager demands more than simply a ‘pretty picture’.

(Quelle: Gallery Michael Hoppen Contemporary, UK)

alexprager.com

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Neue Galerie für Fotografie: Museum Ludwig Köln

andre kertesz die gabel
André Kertész, "Die Gabel", 1928. Fotografische Sammlung Museum Ludwig Sammlung Gruber © Ministère de la Culture (AFDPP), Paris

Eine neue Galerie für die Fotografie

Das Museum Ludwig zeigt eine Auswahl von etwa 60 Spitzenwerken der Fotografie des 20. Jahrhunderts. Bis 31. Jänner 2010 werden diese in einer neu eingerichteten Galerie ausgestellt.
Die Präsentation beginnt mit Künstlerportraits von Edward Steichen, Heinrich Kühn, Hugo Erfurth, George Platt Lynes und Cecil Beaton, beinhaltet Aufnahmen von Irving Penn, Henri Cartier-Bresson, Weegee und Robert Doisneau sowie legendäre Fotografien von Margaret Bourke White, Edward Weston und Alfred Stieglitz. Zur Auswahl gehört ein früher Abzug des berühmten Bildes vom gefallenen Soldaten Robert Capas sowie Fotomontagen von Herbert Bayer, Man Ray und Philippe Halsmann. All diese Fotografien sind feste Bestandteile der Kunst- und Kulturgeschichte der Fotografie und fehlen in kaum einer Darstellung dieser Geschichte. Daneben erlaubt die Präsentation aber auch neue Entdeckungen von Meisterwerken, die bislang kaum bekannt sind wie die "Spiegelung" des Erwin von Dessauer oder die "Ankunft des Dampfers Bremen in New York" von Bernd Lohse. Vor allem besticht die Qualität der einzelnen Fotografien wie z.B. die berühmte "Gabel" von André Kertész aus dem Jahr 1928, die zu den Spitzenwerken der "Neuen Sachlichkeit" gehört.


museum ludwig köln Museum Ludwig. Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

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7 DEADLY SINS - Das Buch & der Event

Save the date - Folgende Message leite ich gerne an Euch fotoaffinen Leutchen weiter!
P.S. Die Bilder sind zum Teil nicht jugendfrei ;-)



Gerhard Hinterleitner hat eine Nachricht an die Mitglieder von Austrian Photography (facebook.com) gesendet.

die sieben todsuenden hueller
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Betreff: THE SEVEN DEADLY SINS

Liebe Gruppenmitglieder,

Lukas Maximilian Hüller, ein befreundeter Fotokünstler, hat sein Panoramafotoprojekt „Die 7 Todsünden“ als Bildband über EIKON herausgebracht.

Das Buch im Format 32 x 48 cm zeigt seine 360° Panoramafotos auf 96 cm Doppelseite, aber auch vergrößerte Ausschnitte, Zweitbelichtungen, Scripts, Entwürfe und Entstehungsfotos sowie einen Querschnitt durch die spezielle Panoramafotografie von Lukas seit seinen Anfängen.

Solange der Vorrat reicht gibt es zusätzlich zum Buch Eintrittskarten für ein Konzert der Band „The Tiger Lillies“, die ebenfalls das Thema „The Seven Deadly Sins“ aufgegriffen und auch bei den Fotos mit Lukas kooperiert haben.

Das Konzert findet in der Roten Bar im Volkstheater am 21.9.2009 um 22:30h statt. Lukas Maximilian Hüller wird dort auch sein Buch signieren.

Die Preise für Buch und Karten inkl. USt.

EUR 68,- für das Buch allein
EUR 69,- Buch mit Stehplatz in der Roten Bar
EUR 99,- Buch mit Sitzplatz in der Roten Bar

First Come, First Serve!

Bestellungen bitte an meine eMail-Adresse:
gerhard.hinterleitner@cyberlab.at

Ich versende nicht per Post. Abholung des Buches nur nach Terminvereinbarung und gegen Barzahlung (oder Bankomat/Visa/Mastercard) im cyberlab, Schottenfeldgasse 51, 1070 Wien.


C U There!!!!
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Oliver Ottenschläger @ BAWAG Contemporary

oliver ottenschläger bawag
© Oliver Ottenschläger, Newlife 3, 2006, Lambda-Print, 85x85 cm, Edition 4

bawag_contemporary_2009
Eröffnung 5. August 2009, 19 Uhr. Täglich ab 6. August 2009 bis 30. August 2009, 14-20 Uhr

Oliver Ottenschlägers aktuelle fotografische Arbeiten kreisen um die Landschaft, die in den letzten Jahren immer stärker zur Metapher für die Widersprüche im Verhältnis des postindustriellen Menschen zur Natur geworden ist. Über längere Zeiträume hinweg fotografiert der Künstler immer wieder die gleichen vertrauten Landschaften, in denen mysteriöse Kindheitserinnerungen nachklingen: ein See in der Steiermark, ein Wald in der Tschechoslowakei oder Böschungen (Ruderalgebiete) neben verlassenen Strassen( als Orte fiktiver Unfälle.) (...) Ottenschlägers serielle Fotografien haben einen sehr filmischen Charakter. Ihre Melancholie und Romantik lassen and Bas Jan Aders „ Search of the Miraculous“ denken, während sie gleichzeitig der Konzeptkunst zuzuordnen sind, da Zeit das eigentliche Thema ist. Zeit und Veränderung bilden den Schlüssel zu Ottenschlägers komplexem, berührendem und oft gefährlich schönem Werk.

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Gratulation, Frau Margherita Spiluttini!

margherita spiluttini
© Margherita Spiluttini, Haus eines Pianisten, Tirol, 1996 C-Print 60 x 48 cm, Österreichische Fotogalerie im MdM Salzburg/ Fotosammlung des Bundes

Margherita Spiluttini. Architekturen …

Otto Breicha-Preis für Fotokunst 2009: Preisübergabe: 22.7.09, 19.00 Uhr

Aus den verschiedenen Werkgruppen der 1947 in Schwarzach/Pongau geborenen Künstlerin wird die Ausstellung aus Anlass der Vergabe des Otto Breicha-Preises für Fotokunst 2009 an Margherita Spiluttini zusammengestellt. Schon in den 1980er Jahren hat sie begonnen, sich für den Kontext von Natur und Architektur, für das Ambiente von Wohn- und Siedlungsbauten, aber auch für die menschlichen Eingriffe in scheinbar unberührte Landschaften zu interessieren. Ihre bekannteste, als work in progress angelegte Serie „Nach der Natur“ wird als Herzstück der Ausstellung in Form einer Dia-Schau präsentiert. Darum gruppieren sich großformatige fotografische Arbeiten ihrer „Konstruktionen der Landschaft“, eine umfangreiche Serie über das Wittgenstein-Haus in Wien, frühe Beispiele des Zusammentreffens von historischer mit moderner Architektur und Beispiele ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Architektenduo Herzog und de Meuron. Abschließend werden einige neue Fotografien gezeigt, die Spiluttinis Interesse für die Oberfläche des Gebauten belegen; dazu je 1 Foto der sensibelen, barock gestalteten Wandbemalungen des Kremser Bergl-Zimmers als ein aufgeklappter Raum zwischen Innen und Außen, als Spiegelung der Natur im Interieur.

Museum der Moderne Salzburg, Mönchsberg 32, 5020 Salzburg
23.07. – 04.10.09
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Photography now - Das Journal für Fotografie

photography now journal für fotografie
© Claudia Angelmaier

Mit Photography now liegt seit Anfang 1998 erstmals ein eigenständiges Ausstellungsverzeichnis für Fotografie und Videokunst im deutschsprachigen vor.

Nachdem die Fotografie in den letzten Jahren zunehmend die Kunstwelt erobert und sich die Ausstellungsangebote häufen, bietet die vierteljährlich erscheinende Publikation mit ortsalphabetischem Register und reicher Bebilderung den entsprechenden Überblick über die laufenden Ausstellungen.

Ergänzt durch redaktionelle Beiträge und eigene Editionen stellt Photography now einen informativen und kompakten Reader der Szene dar. Photography now ist überall dort erhältlich, wo Fotografie geboten wird: in Museen und Galerien, auf Veranstaltungen und Messen, in Hochschulen und Buchhandlungen... kann aber auch im Abonnement bezogen werden.

Erhältlich u.a. in folgenden Museen, Galerien, Kunstbuchhandlungen in Österreich:
Graz:
Camera Austria, Lendkai 1
Innsbruck:
Galerie im Taxispalais, Maria-Theresien-Str. 45
Linz:
Landesgalerie am Oberösterreichischen Landesmuseum, Museumstr. 14
Lentos Kunstmuseum, Ernst-Koref-Promenade 1
Salzburg:
Galerie Fotohof, Erhardplatz 3
Museum der Moderne Salzburg, Wiener-Philharmoniker-Gasse 9
Wien:
Albertina, Albertinaplatz 1
Buchhandlung Lia Wolf, Bäckerstraße 2
Buchhandlung Prachner im MQ, Museumsplatz 1
Fotogalerie Wien, Währingerstr. 59
MUMOK Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, Museumsplatz 1
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SchAUfenster EIKON: Ona B. arbeitet

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© Ona B.

EIKON SchAUfenster - Ona B.

Vernissage am 21.07.2009

Die Künstlerin Ona B. arbeitet mit den verschiedensten Medien,–von Malerei und Fotografie bis zu Performance und Installation – wenn sie sich mit Rollenmustern und Methoden der Gesellschaft auseinandersetzt oder der Frage nach Realität und Fiktion nachgeht.

Ort: EIKON SchAUfenster
quartier21 / Museumsquartier, Kulturbüros, 1. Stock, Museumsplatz 1 / e - 1.6, 1070 Wien
bis 04.09.2009
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Alison Jackson in München

alison jackson prince william
Prince William with crown, 2003, C-Print, © Kunsthandel Stefan Hellmich

Alison Jackson zeigt auf ihren Fotografien bekannte Persönlichkeiten, vorrangig Mitglieder des englischen Königshauses, in vermeintlich intimen und familiären Situationen oder bei der Ausübung von Tätigkeiten, die ihrem Stand oder dem Bild in der Öffentlichkeit gar nicht so recht entsprechen wollen. Der Betrachter nimmt die vermutete Position des Künstlers als unentdeckter Voyeur ein, wobei dieser Eindruck z.B. aufgrund der Blickposition durch Vorhangspalten, eine schiefe Bildausrichtung und unscharfe Darstellung verstärkt wird.

Es handelt sich bei den Arbeiten jedoch nicht um realistische heimliche Schnappschüsse:
Alison Jackson verwendet für ihre Aufnahmen Doubles der Prominenten und stellt die Szenen täuschend echt nach.

Kunsthandel Stefan Hellmich, Gottfried-Boehm-Ring 63, 81369 München
www.artmunich.de
Dauer: 09.07. - 01.09.2009
Öffnungszeiten: by appointment

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Wie reagiert unser Köper auf Kunst...

Ein spannendes Projekt: Kann man Kunst messen? Was geschieht, wenn wir uns Bilder ansehen, wie reagieren wir emotional darauf? In der Ausstellung im Museum in St. Gallen sind zwar "nur" Bilder (von Claude Monet, Edvard Munch, Ferdinand Hodler, Andy Warhol etc etc) und einige Installationen, aber die Ergebnisse werden wohl für Foto-Ausstellungen die gleichen sein.
Bin gepannt darauf..
emotion kunstmuseum st. gallen
besucherin ferdinand hodler
eMotion untersucht die Erfahrung Museumsbesuch experimentell. Im Zentrum steht die psychogeografische Wirkung des Museums und seiner Objekte auf das Erleben. Museumsbesucher, die an dem Projekt teilnehmen, erhalten Einblick in ihre eigene Kunstwahrnehmung und ihre körperlichen und geistigen Reaktionen während des Museumsbesuches.



Das Armband/Handschuh (siehe Bild rechts) enthält verschiedene Messgeräte. Damit wird u.a. der Weg aufgezeichnet, den der Besucher geht; wie lange er vor einem Objekt stehen bleibt; die Gehgeschwindigkeiten; wann und wie stark er emotional angesprochen und wann und wie stark er kognitiv angesprochen wird.Dazu werden wissenschaftliche und künstlerische Forschungs- und Darstellungsmethoden zu einem transdisziplinären Vorgehen integriert.



Noch bis 19. Juli 2009
Kunstmuseum St.Gallen | Museumstrasse 32 | CH-9000 St.Gallen
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Glanz und Glamour: Mit Oliver Hangl 100 Jahre feiern

technisches museum wien

100 Stunden Open Museum: Ein Fest mit Marathoncharakter
4 Nächte lang besondere Unterhaltung:
Mittwoch, 17. Juni 2009, 18.00 Uhr bis Sonntag, 21. Juni 2009, 22.00 Uhr

Vor 100 Jahren, am 20. Juni 1909, legte Kaiser Franz Josef den Grundstein für das Museumsgebäude in der Mariahilfer Straße (Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien) in unmittelbarer Nähe zum Schloss Schönbrunn. Vor 10 Jahren, am 17. Juni 1999, wurde das Technische Museum Wien nach Umbau und Neugestaltung wiedereröffnet.

Special Tipp für den 17. Juni, 20 Uhr: Glanz und Glamour - vollautomatisch
oliver hangl riesenmaschine
© Oliver Hangl

Eine elektronische Riesenmaschine ist die Hauptfigur der Live-Performance von Oliver Hangl. Mit ihr tritt der Künstler in szenischen Dialog und inszeniert dabei das angeblich Nutzlose eindrucksvoll als Star. Hantierende Schweißtechniker begleiten den Revueakt im Hintergrund. Sie verhelfen der Maschine zu scheinbar unendlichem Wachstum.


Diese Einzelteile sind ausrangierte Objekte, die in keinem Haushalt mehr Verwendung finden und die das Museum speziell mit einem Aufruf gesammelt hat. Als Teil des gigantischen Kunstwerkes erhalten sie nun neue Strahlkraft. Derartige Realitätsbrüche und Verschiebungen in Funktionssystemen wie Alltag und Kunst beschäftigen Oliver Hangl in vielen seiner Arbeiten.
Die Performance findet in Kooperation mit der Schweißtechnischen Zentralanstalt statt.
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Salzburg ist eine Reise Wert: Galerientage!

salzburger galerientage art

Die ersten Salzburger Galerientage bieten einen Überblick über die viel­fältige Salzburger Kunstszene und mit ihrem Programm auch jenen Raum, der es ermöglicht, hinter die Bilder zu schauen. Sie sollen aber auch dazu beitragen, die Vielfalt der Galerien und das Engagement jener Personen in den Fokus zu rücken, die dazu beitragen, diese Stadt immer wieder spannender zu machen. Lassen Sie sich überraschen und inspirieren, seien Sie neugierig und lassen Sie sich ein auf einen Spazier­gang durch die Welt der Kunst. Maga. Inga Horny, Altstadt Verband


Auszug aus dem Programm:
12. Juni 2009
18.00 Fotohof (Erhardplatz 3): FOTOHOF freitagsgespräche Jessica Backhaus/Timm Starl Zu Leben und Werk von Gisèle Freund
17.00 – 22.00 Galerie 5020 (Sigmund-Haffner-Gasse 12/1): Severin Weiser & Eva Heitzinger - Gruppenfoto
19.00 – 22.00 Galerie Seywald (Rainberg 3c): Live Shooting von Manfred Kielnhofer mit den Modellen des Aktkalenders 2010

13. Juni 2009
art_walks durch die City

art_night
13. Juni 2009 ab 18.30 arthotel blauegans Herbert-von-Karajanplatz 3 bei Schönwetter auf der Terrasse mit DJ SAMIR, VIENNA, AUSTRIA: Stil: Soul, Rare Groove, Jazz, Brasil, R &B, Funk, Hip Hop, Garage House, Afro, Brasil, Reggae, Lounge Music, Afro Cuban and Oriental Sounds

HIER gibt´s alle Infos dazu.
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SHARE YOUR DREAMS - Junge Kunst

share your dreams suppan contemporary


SHARE YOUR DREAMS: Junge Kunst aus der EU


Die Ausstellung, in der mehr als 120 Arbeiten gezeigt werden, richtet den Fokus auf die junge Kunst heute zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Der Appell richtet sich an den/die BetrachterIn, in einen aktiven Dialog mit den Kunstwerken zu treten. Nicht zufällig fiel die Wahl des Ausstellungstermins in die Zeit rund um die Europawahl 2009.
25 ausgewählte, markante Positionen junger Kunst aus verschiedenen Nationen der EU bilden einen interessanten Dialog der Vielstimmigkeit. Die Ausstellung der Galerie Suppan contemporary bietet diesen jungen Künstlern aus der EU eine Plattform, ihre Arbeiten im internationalen Kontext zu zeigen.
Die teilnehmenden Künstler sind Attila Adorján (HU), Suky Best (GB), Pirmin Blum (AT/CH), Josef Bolf (CZ), Anemona Crisan (RO), Béatrice Dreux (FR/AT), Joakim Eskildsen (DK), Birgit Graschopf (AT), Helmut Grill (AT), Rory Hamilton (GB), Sabrina Horak (AT), Markus Huemer (AT), Anja Jensen (DE), Alex Kiessling (AT), Anouk Kruithof (NL), Marko Lipuš (AT), Olaf Martens (DE), Marzena Nowak (PL), Eva Petric (SI), Klaus Pobitzer (IT), Juan Rivas (ES), Dorota Sadovská (SK), Isa Schmidlehner (AT), Stefan Sehler (DE), Iv Toshain (BG).

Eröffnung 8. Juni 2009
Galerie Suppan Contemporary, Habsburgergasse 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 9. Juni bis 4. Juli 2009 ● Freyung 6, 1010 Wien
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Der Kunstkompass: Die 100 wichtigsten Künstler

Der Kunstkompass ist ein seit 1970 jährlich ermittelter Überblick der weltweit gefragtesten Künstler der Gegenwart. Bis 2007 wurde der Kunstkompass für die Zeitschrift Capital erstellt und erschien parallel zur Art Cologne. Seit dem Jahr 2008 erscheint der Kunstkompass beim manager magazin jeweils im November unter dem Namen Capital Kunstmarkt-Kompass. (Quelle: Wikipedia)


Lesen Sie hier über alle Künstler...(Quelle: manager-magazin.de)

HIER geht´s zur Rangliste!

Cindy Sherman (Platz 31)
Bereits mit 28 Jahren empfing die Amerikanerin Cindy Sherman (Jahrgang 1954) die höchsten Weihen des Kunstbetriebs: die Teilnahme an der Documenta in Kassel und der Biennale in Venedig 1982. Seither hat sich die Vielgestaltige im internationalen Ausstellungsreigen etabliert. Im Kunstkompass rangiert sie seit Jahren unter den Top Ten. Mit dem wachsenden Ruhm stieg auch ihr Marktwert. Das New Yorker Museum of Modern Art erwarb 1996 für rund eine Million Dollar den kompletten Satz "Untitled Film Stills", eine Serie von 69 Schwarz-Weiß-Fotos.
Galerie: www.spruethmagers.net

Valie Export (Platz 49)
Valie Export? Das ist doch diese Aktionskünstlerin, die ihren damaligen Lebenspartner an der Leine und auf allen Vieren durch die Straßen Wiens spazierenführte. Eine Aktion, wie sie in den Jahren nach 1968 an der Tagesordnung waren. Trotz ihrer radikal-feministischen Thesen hat sich Valie Export - 1940 als Waltraud Lehner in Linz geboren - mit ihren fantasievollen Performances, Filmen und Fotosequenzen einen Spitzenplatz erobert: 1977 nahm sie an der Kasseler Documenta teil, 1980 vertrat sie mit der Malerin Maria Lassnig Österreich auf der Biennale in Venedig. Daneben lehrte sie an etlichen Hochschulen in Europa und den USA Medienkunst. Mit ihren couragierten Projekten zum Thema Körper und seiner "medialen Darstellung" hat die Frauenrechtlerin dazu beigetragen, eine neue Kunstform anzuschieben.
Galerie: www.charimgalerie.at
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festival for fashion & photography

Irene Schaur fotografie
© Irene Schaur


flair 0609
Österreichische Modefotografie

Anlässlich der erstmaligen Kooperation mit dem 9 festival for fashion & photography widmet flair Österreich seine ganze Juni-Ausgabe den besten heimischen Mode-Fotografen und einem einzigen Mädchen. Die wandelbare Schöne wird von sechs Shooting-Stars ins rechte Licht gesetzt. flairs internationale Fashion-Redakteure inszenieren dabei die wichtigsten Mode-Trends des Sommers 09. Von reduzierten Studio-Settings bis hin zu einzigartig atmosphärischen Locations - ein mode-fotografisches Portfolio, das faszinierende Vergleichsmöglichkeiten zulässt. Gezeigt werden die Aufnahmen der verschiedenen Produktionen im Rahmen einer eigenen Ausstellung.

Bulgarisches Kulturinstitut Haus Wittgenstein, Parkgasse 18, 1030 Wien
Eröffnung: 28. Mai, 19h
Ausstellungsdauer: 29/5-10/6/2009, Öffnungszeiten: täglich 9h-17h, Eintritt frei

festival for fashion & photography 2009
Aber auch sonst hat das festival for fashion & photography viel zu bieten. Hier weiterlesen...
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Julie Hayward: abtauchen/auftauchen

Julie Hayward: abtauchen/auftauchen

Hier, in der Stadt: Häuser, Straßen, Geschäfte. Dort, am anderen Ende der Passage: der Donaukanal, Wasser, Bäume, ein Stück Natur in der Stadt. Zwei Regionen, die unterschiedliche Ansprüche an das Bewusstsein stellen: Aufmerksamkeit und Ordnungsbedarf im Stadtgetriebe, Zeit- und Gedankenfreiheit im Erholungsgebiet. Zwei „Welten“, getrennt durch eine Verkehrsader und verbunden durch deren Unterführung.
Julie Hayward gestaltet die kurze Passage von hier nach dort und umgekehrt zu einem Ort des Umsteigens von der einen Stimmung in die andere. Wer vom Stadtraum kommt, taucht zunächst ab zum Fluss. Das wässrige Blau eines Leuchtbilds mitsamt (ab)tauchendem Lebewesen bereitet auf Entspannung vor. Geleitet vom leuchtenden Blau der Passage führt uns der Weg ans Wasser – und wiederum ans Licht. Von dort zurückgehend signalisiert der Schriftzug „auftauchen“ außer dem Wechsel des Höhenniveaus den Umstieg vom Treibenlassen der Gedanken (mit dem Fluss) auf die notwendige Wachsamkeit im Fluss des kommenden Stadtverkehrs. Blaue Farbe und helles Licht geleiten uns weiter durch die Passage nach oben, vom naturnahen ins künstliche Umfeld.
Text: Lucas Gehrmann

Kunst im öffentlichen Raum
Permanente Installation
Eröffnung: 26. Mai 2009, 18 Uhr
Ort: Passage Löwengasse, 1030 Wien
Erreichbarkeit: Straßenbahn Linie 1 und O, Station Radetzkyplatz
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Yes, Ei kon - yes, we can - yes, we come!

eikon magazin für photographie

Gleich fünf Termine an einem Abend und Ort! Das ist nicht nur schon wieder ein Rekord, sondern gerade in der vorsommerlichen Zeit Labsal für die Seele fotografiebegeisterter Mitmenschen.

Reservieren Sie deshalb jetzt schon den Mittwoch, 27.05. für einen informativen und vergnüglichen Abend mit EIKON.

18.00: Vortrag: The Parallax of World. Photography in the 21st Century - New Discourses on Photography as Humanistic Discipline: A Panoptical Overview, Johan Swinnen (Professor an der Université Libre de Bruxelles und an der Sorbonne, Paris), Ort: Kunsthalle Wien
19.00: Heftpräsentation EIKON #66, Ort: Raum D
20.00: Filmvorführung
Ona B. - Zeitansage, Ort: Raum D
20.15: Vorstellung des Re-designs von PhotoResarcher der EShPh
20.30: EIKON SchAUfenster Eröffnung
Studenten der Angewandten, Ort: EIKON SchAUfenster
21.00 bis 00.00: Release Party, Ort: Raum D

Orte:
1. Kunsthalle Wien, Museumsquartier
2. EIKON SchAUfenster, Electric Avenue, quartier21
3. Raum D, Electric Avenue, quartier21
alle: MQ, Museumsplatz 1, 1070 Wien

c u there? !
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Prague Biennale Photo 1

prag biennale photo 2009

Prague Biennale 4 / Prague Biennale Photo 1

Prag, Karlin Hall
14.05.2009 – 26.07.2009
www.praguebiennale.org

Polymorph, vielfältig, mulitkulturell und in ständigem Dialog mit sich selbst sowie mit ihrem Publikum; dies sind die Qualitäten der PRAGUE BIENNALE 4, welche dieses Jahr zusammen mit der PRAGUE BIENNALE PHOTO 1 präsentiert wird. Die PRAGUE BIENNALE PHOTO 1 debütiert dieses Jahr und stellt einen ausführlichen Überblick über die neue fotografische Darstellung in Tschechien und der Slowakei dar. Durch eine ausgefallene Verbindung zur USA bestätigt sie noch einmal die Wichtigkeit der Fotografie in diesen Ländern.
Die Prag Biennale ist auch auf facebook.com.
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60 Jahre - 60 Werke

60 jahre

60jahre60werke







Eine sehr interessante Ausstellung, heiß diskutiert, stark kritisiert, viel gelobt, kontroversiell, spannend und aufregend! So soll´s doch sein...

Lesen Sie HIER, wie die BILD Zeitung die Leser bildet...

Bernd und Hilla Becher: „Hallen und Häuser, Ruhrgebiet“. Mit einem Höchstmaß an Perfektion und einem strengen künstlerischen Konzept sind über die Jahrzehnte viele Tausend Fotos entstanden. In nahezu jedem namhaften Museum hängen die unverwechselbaren Schwarz-Weiß-Fotografien.

Das sagt "Die Welt" zur Ausstellung...

Im Berliner Martin-Gropius-Bau bietet eine neue Schau mit dem Titel "60 Jahre. 60 Werke" einen Überblick über die Kunst der BRD. Für WELT ONLINE erklärt der Maler Daniel Richter auf einem Rundgang, warum es dort aussieht wie in der Rumpelkammer und warum der Künstler Jonathan Meese amüsant ist.


Das berichtet der "Stern" darüber...

Häppchenkunst nach dem Oscar-Prinzip: So feiert eine Ausstellung in Berlin den 60. Geburtstag des Grundgesetzes. Verlierer ist mal wieder die DDR.


Und HIER geht´s zur Ausstellung... Hinfahren, selber schauen!

In diesem Jahr feiert die Bundesrepublik Deutschland den sechzigsten Jahrestag des Inkrafttretens ihrer Verfassung. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt der Martin-Gropius-Bau vom 1. Mai bis 14. Juni die Ausstellung Sechzig Jahre. Sechzig Werke.Präsentiert werden sechzig herausragende Arbeiten der Jahre 1949 bis 2009 von deutschen Künstlern, die das Kunstgeschehen national und international geprägt haben. Die Bandbreite der Werke reicht von Malerei und Grafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie.


Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin
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Internationale Sommerakademie in Salzburg

DAS klingt ja spannend!
summeracademy

Fotografie: Sie lügt wie eine Augenzeugin / Erinnerung und Geschichte
(Katharina Gruzei*, Johanna Diehl) * HIER habe ich schon über sie berichtet...
20. Juli – 8. August
Alte Saline Hallein, 3 Wochen

Jedes (dokumentarische) Foto scheint zu beweisen: so war es. Als ProduzentInnen und BetrachterInnen werden wir damit Teil einer Realität, vor der wir glücklich geschützt sind – gleichzeitig drinnen und draußen, anwesend und abwesend.

MEHR lesen...

ODER das hier:

Fotografie: Zeichnen mit Licht
(Karin Peyker, Stephy Ewers)
10. – 29. August
Alte Saline Hallein, 3 Wochen

Die Klasse hat zum Ziel, das Verständnis für verschiedene Lichteigenschaften zu entwickeln, denen wir bei der Herstellung und beim Betrachten von Fotografien begegnen. Wir werden die unterschiedliche Wirkungsweise des Lichts in der Analog- und Digitalfotografie untersuchen, und auf welche Weise verschiedene fotografische Darstellungsformen wie Abzüge, Leuchtkästen oder Projektionen das Licht reflektieren bzw. projizieren, um sichtbar zu sein.

MEHR lesen...

Internationale Sommerakademie in Salzburg,
Franziskanergasse 5a | 5010 Salzburg
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JennyFair in Wien - schon ab 5. Mai 2009!

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jenny programm
projekt jenny
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Highspeed in Slowmotion: Katharina Gruzei

Quelle: derstandard.at

katharina gruzei
Die Künstlerin beim Retuschieren einer ihrer großformatigen Fotografien in einem stillgelegten Fotolabor in Berlin

"Dass sie einmal ein Luxusmedium war," findet Katharina Gruzei (26) spannend an der Geschichte der analogen Fotografie. "Dass sie sich jetzt wieder zu einem solchen zurückentwickelt," veranlasst die junge Künstlerin regelmäßig den gemeinschaftlich genutzen Atelierplatz in der Klasse für Experimentelle Gestaltung an der Linzer Kunstuniversität zu verlassen.

Zuletzt musste sie bis nach Berlin reisen, um dort eine ihrer großformatigen Arbeiten in einem aufgelassenen Fotolabor kostengünstig zu entwickeln - in Eigenproduktion, versteht sich. Trockenschränke, Arbeitstische, nächtelange Retusche und schwere Entwicklungsapparaturen gehören also genauso zum Alltag der Fotografin wie intensive Recherchearbeit: "Ich gehe zuerst von einem Konzept aus," sagt die gebürtige Kärntnerin über ihre eigene Arbeitsmethode: "Dann eigne ich mir das jeweils passende Medium an." Meistens hat dies in irgendeiner Form mit Fotografie zu tun. Unbedingt HIER weiterlesen...
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ViennaFair Wien

vienna fair 2009
The International Contemporary Art Fair focused on CEE
7 – 10 May 2009| Messe Wien, Vienna, Austria


Jung, dynamisch und vielseitig, diese Eigenschaften zeichnen die VIENNAFAIR, INTERNATIONALE MESSE FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST MIT FOKUS ZENTRAL- UND OSTEUROPA aus.

Mit der Ausrichtung auf die zeitgenössische Kunstszene in den CEE/SEE-Ländern dient die VIENNAFAIR als Drehscheibe für Ost und West und hat sich mit einem eigenständigen Profil im Reigen der internationalen Kunstmessen etabliert. Hingehen - hingehen - hingehen!

fair
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Der höchst-dotierte Kunst-Preis der Welt!

Kummt´s ma mit kaane Ausredn mehr....
Der Kunst-Wettbewerb mit dem höchsten Preisgeld - US$ 250.000.
Grand Rapids, Michigan, eine Stadt mit 200.000 Einwohner hat ein spannendes Kunstprojekt: Jeder kann sein Kunstwerk online einreichen, und alle - wirklich ALLE - können online darüber abstimmen. Der Sieger erhält die sagenhafte Gewinnsumme von 250.000 Dollar...

grand rapids art prize
(Klick & play)

Ein spannendes Projekt!

Details of ArtPrize, which will run from Sept. 23 through Oct. 10, were announced today from the competition’s host city of Grand Rapids, Mich. ArtPrize will have no formal jury, curator or judge. The public will decide who wins the prizes by voting, using mobile devices and the web.“It’s time to reboot the conversation between artists and the public. ArtPrize will be a celebration of art, design, and innovation that will bring artists and the public together like never before,” said ArtPrize creator Rick DeVos. HIER WEITERLESEN.

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Julia Peirone in München

galerie fuer fotografische kunst muenchen
Galerie f5,6, Ludwigstr.7, 80539 München (bis 2. Mai 2009)

julia peirone
© Julia Peirone. Blackberry Bloom # 1, 2008, Lambdaprint 120x120 cm

Die Galerie f5,6, München freut sich die neuesten Arbeiten des schwedischen Shooting Stars Julia Peirone zu präsentieren. Sie erhielt 2008 Schwedens renommiertes staatliches IASPIS Stipendium. Ihre Fotografien, Skulptur und Video umfassende Serie Violet Vertigo ist im Rahmen dieses Stipendiums in London entstanden.

In Blackberry Bloom I - IV leuchten vor dunklem Hintergrund zwei blasse, nackte Frauenkörper. Verbunden an dunklem Haar lässt sich nicht ausmachen ob sich die Körper abstoßen oder verbinden. Ambivalenz ist das stringente Motiv -Haare zuvor als schöner Schmuck erzeugen entkörperlicht einen völlig unterschiedlichen Eindruck.

ALLES LESEN!
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Talente gesucht!

ACHTUNG, ACHTUNG: Bildende Künstler!
o1 orf talentestipendium


Mit dem Ö1Talentestipendium für bildende Kunst, das mit 10.000 Euro dotiert ist, setzte der Kultursender im Vorjahr einen Meilenstein. Und auch heuer wird diese in Österreich bisher einzigartige Nachwuchs-Förderung, die durch Unterstützung der Bank Austria ermöglicht wird, fortgesetzt:

Die Ausschreibungsfrist für das Ö1 Talentestipendium für bildende Kunst endet heuer am Donnerstag, 30. April 2009.

Teilnahmeberechtigt sind alle Studentinnen und Studenten der vier österreichischen Kunst-Universitäten (Akademie der bildende Künste Wien, Universität für angewandte Kunst Wien, Kunstuniversität Linz, sowie Universität Mozarteum Salzburg), die zum Zeitpunkt der Einreichung als ordentliche Hörerinnen beziehungsweise Hörer inskribiert und im zweiten Studienabschnitt sind.

HIER sind alle Infos dazu!
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Zoe Leonard in der Pinakothek München

zoe leonard
© Zoe Leonard und Galerie Gisela Capitain, Köln.
Anatomical Model of a Woman's Head Crying, 1993

Noch bis 5. Juli 2009 zu sehen:

Die Pinakothek der Moderne präsentiert die erste Retrospektive der amerikanischen Künstlerin. Im Zentrum steht das in den letzten zwei Jahrzehnten entstandene fotografische Werk Leonards, ihre subtilen visuellen Erkundungen über das Verhältnis der Geschlechter, das Spannungsfeld zwischen Kultur und Natur wie Geschichte und Gegenwart sowie die Beziehung von Raum und Zeit. Leonard, 1961 in Liberty, New York, geboren, zählt zu den außergewöhnlichsten Künstlerinnen ihrer Generation, 1992 und 2007 war sie u. a. auf der documenta vertreten. WEITERLESEN!


PINAKOTHEK DER MODERNE
Kunstareal, Barer Strasse 40, 80333 München
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Birgit Jürgenssen in der Galerie Winter

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"Jene Gratwanderung, der sich das modernistische Projekt 'Abstrakte Kunst' von jeher zu stellen hatte, nämlich die gefährliche Nähe zum Dekorativen, mit eben einem solchen Unterfangen hat es auch die Avantgarde feministischer Kunst immer schon zu tun gehabt: die Versuchung des Plakativen und die notwendige Resistenz gegen sie. Denn schließlich hat sich daran nicht weniger als ihr autonomer Status entschieden.Unter den Künstlerinnen ihrer Generation ist diese unabdingbare Voraussetzung wohl kaum einer anderen mehr bewusst gewesen als Birgit Jürgenssen."Ramin Schor, Birgit Jürgenssen. Mut trotz(t) Melancholie. - In: female trouble. Die Kamera als Spiegel und Bühne weiblicher Inszenierungen. München, Pinakothek der Moderne, 2008.

Noch bis 25. April zu sehen in der
Galerie Hubert Winter
Breite Gasse 17, 1070 Wien

birgit jürgenssen
Ohne Titel, 1980, s/w Photo, s/w Foto auf Folie, ph1285

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Susanne Miggitsch: Birgit-Jürgenssen-Preisträgerin

susanne miggitsch birgit-jürgenssen-preisträgerin


© Susanne Miggitsch: "Ein Buch", Digital Print, 34,59 x 25,37 cm, 2007/2008





Birgit-Jürgenssen-Preisträgerin 2009: Susanne Miggitsch

Preisverleihung | 03.04.2009, 18.00 h
Präsentation der Arbeiten der Birgit-Jürgenssen-Preisträgerin | 04.04.2009 - 05.04.2009
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Ausstellungsraum, 11.00 – 18.00 h, Eintritt frei

Als Lehrende und als Mitglied diverser akademischer Gremien war Birgit Jürgenssen der Akademie der bildenden Künste Wien in besonderer Weise verbunden und bestimmte die Entwicklung des Hauses über Jahrzehnte entscheidend mit. Seit den frühen 80er Jahren war sie am Aufbau einer spartenübergreifenden Arbeitsplattform (Zwischenbereich Malerei/Fotografie) im Rahmen der Meisterschule Arnulf Rainer und später der Klasse Peter Kogler beteiligt, wobei ihr bis zu ihrem frühen Tod der Umgang und der Kontakt mit den Studierenden im Rahmen ihrer Lehre ein zentrales Anliegen blieb. (...)
Die Arbeit der diesjährigen Birgit Jürgenssen Preisträgerin Susanne Miggitsch zeichnet sich durch eine hohe inhaltliche, mediale und formale Komplexität aus. (...) Die Jury hob besonders Miggitschs konsequent vorangetriebenen medienreflexiven Ansatz in Bezug auf die Fotografie und das Bewegtbild hervor. Susanne Miggitsch wurde 1986 in Graz geboren, sie lebt und arbeitet in Wien. Sie besuchte zuerst die Schule für künstlerische Fotografie bei Friedl Kubelka. Seit 2006 studiert sie an der Akademie der bildenden Künste Wien, zunächst bei Matthias Herrmann (Kunst und Fotografie) und seit 2008 bei Dorit Margreiter (Video und Videoinstallation).
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Magdalena Wanli: Malerei? Fotografie!

fokussiert hat da etwas Schönes gefunden...

Magdalena Wanli ist Malerin. Als Fotografin steht sie eindeutig mit einem Fuss noch immer in dieser verwandten Kunst: Ihre Bilder sind mehr als gut komponierte Fotografien, es sind verfremdete, massiv nachbearbeitete und bisweilen auf den Kopf gestellte Bilder aus scheinbar einer anderen Welt.


magdalena wanli
Warm Day (© Magdalena Wanli)

Lesen Sie den kompletten Artikel HIER!
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It ain´t me, Babe.. Natalie Pelosi

Die Ausstellung in der Galerie der Spichern Höfe in Köln sammelt Fotografien, die Natalie Pelosi zwischen 2004 und 2007 aufnahm. Die Serie ist als Magazin mit dem gleichnamigen Titel "IT AIN'T ME, BABE" gestaltet von Mario Lombardo bei Schaden erschienen. (Mehr Infos & vor allem mehr von den wunderbaren Bildern HIER beim stern.de)

natalie pelosi köln
© Natalie Pelosi

Trotz subjektiver Perspektive, aber ohne sich auf eine bestimmte persönliche Vergangenheit zu lehnen, erzählt sie in poetischen Bildern und Verknüpfungen von Einsamkeit, Angst und der Suche nach Freiheit. In meist düster, beklemmend gehaltenen Bildern wird der Betrachter in eine Unterwelt der Gefühle versetzt, immer auf der Suche nach einem Ausgang.
Wie ein geheimer Blick bestimmt gebrochenes Licht ihre intimen Fotografien. Es erhellt ihre poetischen Szenen, fokussiert den Körper mit seiner wie eingefroren wirkenden Umgebung und verlagert den Raum in eine melancholisch abgeschottete Sphäre. (...) Das einfallende Licht, ein Spot aus dem Unbekannten, beleuchtet nur kleine Partien des Körpers oder des Interieurs und erzählt von einer gedanklichen Reise ins Vergangene. (...) Natalie Pelosis Arbeit lässt sich wie ein Storyboard des Beharrens auf die stetige Suche nach einem eigenen inneren Zusammenhang lesen. (Uwe Goldenstein)

Noch bis 9. April 2009 in der Galerie der Spichern Höfe, Bismarckstr. 28, 50672 Köln
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artnight 2 _ Paul Landl

landl3

Paul Landl präsentiert seine Bilder am 26. März um 19:30 Uhr im Grand Casino Baden.
Kaiser-Franz-Ring 1, 2500 Baden.

The main focus is on symbolic and symbolist photography as the expression of inner vision and a fantasy world. It ranges from theatrical rendition and absurd homage to the dual effect on perception. The readiness to continually change visual language whilst maintaining a specific style corresponds to an endless learning process.

Auffallend - bizarr - kurios!
landl





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Übermalte Fotografien von Gerhard Richter

Einem größeren Publikum sind die übermalten Bilder des Künstlers Gerhard Richter nicht bekannt. Derzeit ist ja eine Retrospektive seiner (gemalten) Bilder in der Wiener Albertina zu sehen.

gerhard richter übermalte fotografie
© Gerhard Richter, 20.April.05.
Die Ausstellung im Centre de la Photographie Geneva (CPG) widmet dem Künstler nun eine Ausstellung mit mehr als 1000 seiner übermalten Fotografien.

Gerhard Richter, having just celebrated his 77th birthday, invites to see this unknown aspect of his work and to re-define the totality of his oeuvre - which oscillates between his figurative painting (which uses photography as its basic model) and his abstract painting - which reflects formal geometric abstraction as well as a much looser abstraction. By placing paint on photographs, with all their random and involuntary expressiveness, Gerhard Richter reinforces the unique aspect of each of these mediums and opens a field of tension rich in paradoxes, as old as the couple – painting / photography – which has largely defined modern art.

Noch bis 12. April zu sehen: Centre de la Photographie Geneva, 10, rue des Vieux-Grenadiers

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Wem die Welt zu bunt ist: Camera Obscura

Manchmal ist es schön, wenn sich Fotografie auf das Simple reduziert: schwarz, weiß, Motiv. Dann kehrt plötzlich Stille ins Leben und die Bilder ein, es wird ganz sanft und ruhig...
Der Fotograf Matthias Hagemann fotografiert mit seiner Camera Obscura und zeigt nun diese Bilder in Berlin!

matthias hagemann camera obscura
urban nature, Tableau,. Camera Obscura, © Matthias Hagemann

Langsame Photographie
Schwarz-Weiß-Photographien und temporäre begehbare Camera Obscura

Mit Ruhe begegnet Matthias Hagemann der Großstadt. In seinen Bildern halten sie inne, die Städte, und lassen dem Photographen Zeit. Weit weg von quirliger Hektik, von lärmumtosten Kreuzungen, und doch mittendrin in Berlin oder in Barcelona, da ruhen sie auf einmal in sich, die Metropolen. (...)Sich einzulassen auf die Kamera bedeutet für Matthias Hagemann, deren Wesen zur Geltung zu bringen. In der Berliner Galerie en passant präsentiert der Photograph nun verschiedene Facetten dieser Übereinkunft. Neben einer temporären begehbaren Camera Obscura und Arbeiten, die mit einer kleineren Camera Obscura entstanden sind, zeigt er auch Analogstitches: Werke, die auf den ersten Blick wie Filmstreifen wirken und die geduldig nach und nach die Seiten einer Stadt enthüllen. Ohne Eile, ohne Krach, abwartend wirkungsvoll - langsame Photographie. Text: Isabel Kuhl, M.A.

Noch bis 11. April 2009 in der Galerie en passant, Brunnenstr. 169, 10119 Berlin

Matthias Hagemann geb. 1967 in Wolfsburg, lebt und arbeitet in Barcelona und Berlin.
www.boxocam.de/
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Auf nach New York - zur Pulse Art Fair!

diepresse.com meldet aus der New Yorker Kunstszene:

Die ewige Weltreise der Kunstszene macht in der kommenden Woche in New York Station. Mit den beiden zeitgenössischen Kunstmessen "The Armory Show" und "Pulse" kommen Kunstwerke frisch aus den Ateliers, Künstler und Galerien aus aller Welt sowie zahlreiche Liebhaber und Spekulanten in den Big Apple. Aus Österreich sind acht Galerien - sechs bei der "Armory", zwei bei der "Pulse" bei der Kunstwoche.


pulse art new york

Vom 5. bis 8. März 2009 dreht sich wieder alles um Kunst: Zum vierten Mal wird New York zur größten Show rund um zeitgenössische Kunst. 101 Aussteller aus 26 Ländern präsentieren sich heuer hier.

Erfreulicherweise sind insgesamt 8 Galerien aus Österreich vertreten: Mit den Galerien Thaddaeus Ropac, Meyer Kainer, Krinzinger, Georg Kargl, Engholm Engelhorn und Layr Wuestenhagen reist mit Werken von Gerwald Rockenschaub oder Drago Persic auch neue Kunst aus Österreich an.

Ob das der Grund ist, warum die Austrian Airlines einer der Hauptsponsoren dieser Veranstaltungen ist????

www.pulse-art.com/newyork/index.htm
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william eggleston in münchen

haus der kunst münchen

william eggleston. democratic camera
fotografie & video 1961–2008


> 17 mai 09

„i had this notion of what i called a democratic way of looking around: that nothing was more important or less important." william eggleston


der amerikanische künstler william eggleston (*1939, memphis, usa) gilt als einer der stilbildenden fotografen des 20. jahrhunderts. die umfangreiche retrospektive folgt seiner künstlerischen entwicklung von den frühen schwarzweiß-bildern und dem bahnbrechenden übergang zur farbfotografie bis hin zur gegenwart. die frühen aufnahmen william egglestons entstanden in schwarz-weiß – raue, skizzenartige fotografien, die den eindruck erwecken, als lege der künstler den bildausschnitt nur grob fest und beziehe das unkalkulierbare und zufällige bewusst in seine bildfindung ein.

mehr infos hier!

haus der kunst, prinzregentenstrasse 1, 80538 münchen
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ROMA im Frühling.. Eine Reiseempfehlung

Frühling in Rom... seufz! Falls Sie also eine "Ausrede" brauchen, um sich ein paar Tage bei Cappuccino, Averna und Spaghetti zu vergnügen, hier ist die optimale Reiseempfehlung von fotostrada! Auf der ROMA - "Road To Contemporary Art" in Rom zwischen 2. und 5. April gibt´s viel zu sehen.. Gute Reise!

roma
5 Tage - 6 Ausstellungsorte - 50 Aussteller - 35.000 Besucher - 840 akkreditierte Journalisten - 922 Sammler - 70 Galerien - und wo sind Sie?

A contemporary art fair in Rome. We do believe Rome holds nowadays some of the essential conditions for initiatives aimed at the art market to be successful, transfer a positive communication to the city and strengthen the image of the city itself in its role of capital of arts in general. Rome has the charisma of the eternal city , but it is not yet known worldwide as a capital of contemporary art since the two museums dedicated to the sector started their activities only quite recently and a tissue of private and institutional collectorship has not yet been developed to such an extend to attract the interest of national and international operators.

ROMA : 2. bis 5. April 2009
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Cindy Sherman in Berlin

Sprüth Magers Berlin freut sich, zum ersten Mal seit dem Jahr 2004 eine Ausstellung mit neuen Arbeiten von Cindy Sherman in Europa präsentieren zu dürfen. Die vierzehn Farbfotografien setzen Shermans langjährige Untersuchung der Konzepte „Geschlecht“, „Schönheit“ und „Selbstgestaltung“ fort und lassen als neue Leitmotive die Darstellung von Lebenserfahrungen und des Alterns erkennen. Sherman fungiert schon seit über 30 Jahren als ihr eigenes Modell und hat dabei eine außergewöhnliche Beziehung zu Kamera und Publikum aufgebaut. Sie nimmt sich selbst in verschiedensten Verkleidungen und in der Rolle unterschiedlicher Charaktere auf, die erschreckend oder amüsant, geschmacklos oder wehmütig wirken. Die außergewöhnliche Darstellerin ist in der Lage, subtile Veränderungen ihrer Mimik und ihres Körpers mit der Kamera einzufangen, und ist durch geschicktes Anpassen ihrer Gesichtszüge und Manipulation der Umgebung für den Betrachter nicht mehr erkennbar.

Kommen Sie mit auf die Vernissage -
der berliner kunstkontakter - the active ART TV - hat gefilmt... (Klicken Sie aufs Bild)
cindy sherman sprüth magers berlin
Noch bis 10. April zu sehen:
Sprüth Magers - Berlin, Oranienburger Straße 18, 10178 Berlin
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Galerie Johannes Faber

Schnell, schnell: Nur noch bis 21. Februar zu sehen:
Masterpieces of Photography 1850 - 1970

Galerie Johannes Faber, Dorotheergasse 12, 1010 Wien

manuel alvarez bravo galerie faber


artist MANUEL ALVAREZ BRAVO
biography Mexican, 1902-2002
title Portrait of the Eternal
date Mexico 1935
technique Vintage silver print
size 24,3 x 19,3 cm (9,5 x 7,5 ")
description Signed, titled, dated verso
Inscribed by Artist verso
provenance Ex. Coll. Thomas Walther, NYC






Lesen Sie im artmagazine.cc den kompletten Artikel über die Wiener Galerie Faber:

Dass eine Galerie den Platz eines Museums einnehmen muss ist ein Versäumnis der Öffentlichkeit. Diese beginnt zwar zaghaft sich für Fotografie zu interessieren, es gibt aber nach wie vor kein eigenes Fotomuseum in Wien. Bis ein solches eröffnet wird, falls es jemals eröffnet wird, ist ein Besuch in der Galerie Faber an ihrem neuen, prominenten Standort sehr zu empfehlen.Wolfgang Pichler


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Super Idee - Bilder zum Hören!

edward steichen

© Edward Steichen

Model Marion Morehouse and unidentified model wearing dresses by Vionnet, 1930
Courtesy Condé Nast Archive, New York © Condé Nast Publications


Es gibt diese wunderbare Ausstellung über den Glamour-Fotografen der 30-er Jahre Edward Steichen im "International Center of Photography" in New York.

Noch bis 3. Mai 2009 ist sie zu sehen.



HÖREN kann man sie aber auch hier!
pdnpulse.com gibt diesen Tipp weiter: Ein Podcast - der weltweit erste in dieser Art - von C-Monster.net führt durch die Ausstellung! (Unbedingt downloaden, Martini in Griffweite stellen und zuhören!)

To address this terrible oversight, I recently teamed up with Paris Bureau Chieftess Yvonne Connasse to create the very first C-Monster Pot-Cast: a 30-minute audio guide to the Steichen show that you can download and listen to as you tour the exhibit. We not only provide plenty of important background on Steichen and his time, but give you the dish on who was sleeping with who.


Die beiden hatten offensichtlich beim Machen des Pot-Casts sehr, sehr viel Spaß.. ;-)

DISCLAIMER: A lot of martinis were harmed in the making of this Pot-Cast.

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Gute Aussichten in Hamburg

Wie in den ersten vier Jahren bietet "gute aussichten 2008/2009" eine einzigartige und stilistisch breit gefächerte Zusammenschau dessen, was in den letzten 12 Monaten an junger Fotografie in Deutschland entstanden ist. Die einzelnen Bildserien zeichnen sich durch sehr unterschiedliche ästhestische, formale und konzeptionelle Ansätze aus und gewähren einen Einblick in jene Themen, mit denen sich junge Künstler auseinandersetzen.

gute aussichten haus der photographie hamburg



Haus der Photographie
Deichtorhallen Hamburg GmbH
Deichtorstr. 1-2
D-20095 Hamburg

"gute aussichten 2008/2009" im Haus der Photographie, Hamburg




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Aus alter Kunst werden neue Bilder!

fontainbleau christian fries

Linkes Bild: Schule von Fontainbleau: "Gabrielle d'Estrées und eine ihrer Schwestern", 1595
Rechtes Bild: Die Interpretation mit der Schwangerschaft trifft auf das nachgestellte Bild wohl nicht zu. Aber auch darum geht es bei dem Projekt: Um die ironische Brechung "ernster" Kunst.

Quelle: diepresse.com - Ganzen Artikel lesen! Alle Bilder ansehen!

Sie sind jung, erfrischend respektlos und unglaublich kreativ: eine Handvoll angehender Mediendesigner nimmt altehrwürdige Meisterwerke der Kunstgeschichte als Vorlage und stellt diese (fast) detailgetreu fotografisch nach. Mit kleinen amüsanten Verfremdungen versehen, stellen sie ihre Kompositionen den Originalen gegenüber. Als Ergebnis entstehen humorvolle Blicke auf die alten Meister, die den Betrachter zu genauem Beobachten und Vergleichen verführen. HIER kann man das BUCH kaufen!

Christian Fries ist Professor für Mediendesign an der Fachhochschule Furtwangen. Nach acht Jahren in der Werbung als Art Director, Creativ Director und Geschäftsführer war er Dozent an Medienakademien in Hamburg und Schulleiter der Mediadesign Akademie in Düsseldorf sowie Fachbereichsleiter an der Freien HS für Gestaltung Metzingen.
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Camera Work Berlin präsentiert

camera work berlin präsentiert noch bis 28. 02. 2009
Esther Haase / Susanne Schapowalow

esther haase

Die Ausstellung mit Aufnahmen der jungen Photographin Esther Haase ist dem Tangotanz gewidmet. (Siehe linkes Bild).

Die leidenschaftlichen Aufnahmen sind auf Kuba und in Argentinien entstanden.

Esther Haases lebhafte Photographien spiegeln die Dynamik des Tanzes wieder.



Schapowalow


(Rechtes Bild):

Auf den Trümmern:

Zusammen mit dem Orchester Kurt Edelhagen spielte Fred Bunge im Nachkriegsdeutschland eine europäische Variante des "Progressive Jazz".





Demgegenüber bieten uns die noch nie zuvor in voller Vergrößerung ausgestellten 40 Porträtaufnahmen der 87 jährigen Photographin Susanne Schapowalow einen faszinierenden Einblick in die Zeit, als der Rock n’ Roll noch Jazz hieß und dieser noch eine weltweite Bewegung war. Mit einer Nähe zum Künstler, die heutzutage undenkbar ist, zeigen die Porträtaufnahmen berühmte Jazzmusiker wie Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Nina Simone, Miles Davies oder Quincy Jones, dessen Band sie zwei Monate auf Tournee durch Europa begleitete. Ihre teils sehr innige Freundschaft zu den Porträtierten wie Duke Ellington oder Chet Baker, ermöglichten ihr die Wiedergabe der einzigartigen Konzertatmosphäre, aber auch einen außergewöhnlich intimen Blick hinter die Bühne und somit in das Privatleben der Musiker.

LESEN Sie das Interview bei einestages.de!
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Bahman Jalali Retrospektive: 40 Jahre Iran

camera austria

Bahman Jalali (geb. Teheran, 1944) ist der führende Vertreter der zeitgenössischen Fotografie im Iran. Sein in den vergangenen 40 Jahren entstandenes exemplarisches fotografisches Werk ist allerdings aufgrund der besonderen Umstände, unter denen es geschaffen wurde, und gewisser sowohl mit der Biografie der Künstlers als auch mit der neueren Geschichte seines Landes zusammenhängender Ausstellungsbeschränkungen immer noch wenig bekannt.
Die presse.com weiß mehr über die Ausstellung...

Noch bis 13. April 2009
CAMERA AUSTRIA, Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
bahman jalali
Im Bild: Bahman Jalali, aus der Serie: Image of Imagination, Red, 2003.
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Shepard Fairey - Strassenkunst oder Plagiat?

barack obama shepard fairey
Linkes Bild: Shepard Fairy, rechtes Bild: © Mannie Garcia

Frank Shepard Fairey (* 15. Februar 1970 in Charleston, South Carolina) ist ein zeitgenössischer Künstler, Grafiker und Illustrator aus der Skateboard-Szene und wurde zunächst mit seiner „André the Giant Has a Posse“ Aufkleber Kampagne bekannt. Das Institute of Contemporary Art, Boston nennt ihn heute einen der bekanntesten und einflussreichsten Streetart-Künstler.

Letzte Woche wurde der Strassenkünstler Shepard Fairey wegen Plagiats eines seiner berühmtesten Bilder geklagt. Das Time-Cover der Ausgabe vom 29.12.2008 war ebenfalls ein Bild von ihm. Das 2006 entstandene Bild von Barack Obama sei eigentlich nur ein am Computer bearbeitetes Foto des Associated Press-Fotografen Mannie Garcia. (pdnpulse.com hat darüber berichtet).

"The Associated Press has determined that the photograph used in the poster is an AP photo and that its use required permission,” AP spokesperson Paul Colford said in a written statement issued February 4.


Heute wird berichtet, daß der Künstler Shepard Fairey verhaftet wurde, bevor die große Ausstellung seiner Arbeiten im "Institute of Contemporary Art in Boston" eröffnet werden sollte. Am Abend der Eröffnung plakatierte er gerade seine Graffiti-Arbeiten in den Strassen Bostons. Faireys Bilder handeln immer von Macht und Politik, und er plakatiert diese im öffentlichen Raum.

"Fairey, a 38-year-old known for his countercultural style, was arrested on two outstanding warrants and was being held at a police station, according to a police official with knowledge of the arrest who requested anonymity", according to the Boston Globe.


http://obeygiant.com/
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Pinakothek der Moderne erhält Fotosammlung

Bild 1 pinakothek muenchen

(Quelle: Pinakothek der Moderne, München. PDF zum Download HIER).
Die in der Nähe von Köln ansässigen Foto-Sammler Ann und Jürgen Wilde haben die Gründung der Stiftung Ann und Jürgen Wilde mit Sitz in München beschlossen, der sie ihren gesamten, die Fotografie betreffenden Besitz übereignen werden. Die Stiftung wird den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angegliedert und wird mit ihren hochkarätigen Beständen die Fotografiesammlung der Pinakothek der Moderne maßgeblich ergänzen.

Die Sammlung Wilde ist heute die einzige in den 1960er Jahren begonnene, qualitativ erstklassige Sammlung zur Fotografie des frühen 20. Jahrhunderts, die sich noch in deutschem Privatbesitz befindet. Der Aufbau der Sammlung begann 1968 mit der Übernahme des fotografischen Nachlasses von Franz Roh, dem bedeutenden Münchner Kunst- und Fotohistoriker. (...)

Zum Sammlungsbestand zählen:
die als national schützenswertes Kulturgut anerkannten Archive von Karl Blossfeldt (1865-1932) und Albert Renger-Patzsch (1897-1966) mit mehr als 4.000 Originalabzüge, über 10.000 Glasplatten sowie umfangreichen Archivalien; die Sammlung Ann und Jürgen Wilde mit Werkgruppen von August Sander, Germaine Krull, Man Ray, André Kertesz, Florence Henri, Friedrich Seidenstücker, Bernd und Hilla Becher, Lee Friedlander, David Hockney und anderen mit ca. 1.500 Originalabzüge; eine fotohistorische Fachbibliothek mit ca. 8.000 Bände zur Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts, darunter viele Erstausgaben und Rara sowie die Archive zur Galerie und Sammlung Wilde.
Geschätzter Gesamtwert: ca. € 120 Millionen
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Polaroids im Garten: Arno Fischer

arno fischer der garten robert morat galerie hamburg

Im Jahr 1978 erwarben die Fotografen Arno Fischer und Sibylle Bergemann ein Haus in Margaretenhof nördlich von Berlin. Sie richteten es als Lebens- und Arbeitsort ein, legten Garten und Teich an und bauten Volieren für allerlei Vögel. Seither fotografiert Arno Fischer mit einer Polaroidkamera Details und Stillleben in seinem Refugium. Dabei interessiert ihn der Verfremdungseffekt durch die Eigenartigkeit der Polaroids ebenso wie das sofortige Vorliegen eines unikaten Ergebnisses.

Die Polaroids werden vom Künstler zu Triptychen arrangiert. Eine Auswahl dieser 30 Jahre währenden Arbeit wird nach mehreren Museumspräsentationen jetzt erstmals in Hamburg in der Robert Morat Galerie gezeigt.

Robert Morat Galerie, Kleine Reichenstrasse 1, 20457 Hamburg
Arno Fischer | Der Garten
24. Januar – 14. März 2009
Eröffnung: 23. Januar 18 Uhr
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PhotoFest in Lincoln, Nebraska

Von Scheibbs nach Nebraska... ;-)


lincoln nebraska photo festival



Vom 1. bis zum 29. Februar findet in Lincoln, Nebraska, ein PhotoFest statt. Fotokünstler wie Arno Minkkinen, Hans Eijkelboom and Edward Burtynsky stellen ihre Bilder aus, diverse Workshops bringen Vorträge zu den Themen "Evolving Eden: Three Photographic Perspectives" und mehr als 20 Gallerien und Museen der Stadt stellen aus. Klingt spannend...

Arno Minkkinen Self-Portrait with Laurence
Arno Minkkinen, "Self-Portrait with Laurence," San Lawrenz, Gozo, Malta, 2002
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