Der Staat Iran wird verklagt

Quelle: pdnpulse.com
Stephan Kashemi, der Sohn der im Jahr 2003 während der Folter getöteten kanadischen Fotografin Zahra Kazemi klagt den Staat Iran auf Schadenersatz in Höhe von US $ 14 Millionen. Zahra Kazemi fotografierte im Juni 2003 iranische Demonstranten in Teheran; sie wurde verhaftet und verstarb nach Folterungen in Untersuchungshaft. Die kanadische Regierung verurteilte diesen "Mord", doch von den iranischen Behörden sieht sich niemand als zuständig an.
Lesen Sie HIER weiter, wie´s weitergehen wird...

“The government of Iran is fully responsible for the death under torture of my mother Zahra Kazemi,” Stephan Hashemi said. “It is also a very clear and proven case of cover-up by the Iranian government.”


(Zitiert aus Reporter Sans Frontiers)
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SO NICHT! Knebelverträge müssen enden!


Liebe Kollegen,
es ist Tatsache, dass in unserer Branche kein Stein mehr auf dem anderen
liegt und Pressefoto-Synergien in den Riesenverlagen die Pressefoto-Szene
nachhaltig zum Nachteil aller Kollegen veränderte.
Existenzbedrohung ist heute ein geflügeltes Wort; viele Fotografen gaben
auf, andere kämpfen Tag für Tag um schmalen Ertrag. Ebenso ist es Tatsache,
dass von den Verlagen zur Unterschrift vorgelegte, einseitig abgefasste
Verträge nicht immer als seriöse Papiere bezeichnet werden können, zumal sie
den angesprochenen Fotografen meist mit großen Einbußen konfrontieren und am
Rande der Sittenwidrigkeit bestehen. Nur wenige können die Unterschrift
ausschlagen, ohne die Existenz aufs Spiel zu setzen!
Nun fügt es sich, dass der Rechtsschutzverband der Fotografen mit Anwalt
Schartmüller an der Spitze einen Musterprozess gegen die so genannten
„Knebelverträge“ anstrengen möchte und dazu entsprechende Informationen bzw.
Unterstützer braucht.
Gesucht sind Zeugen bzw. Leidtragende der einseitig abgefassten Verträge,
die die Rechte der Fotografen aufs Gröbste einengen oder beschneiden und zur
Unterschrift zwangen. Gebraucht werden auch Kopien entsprechender
Schriftstücke usw. Alle Pressefotografen sind heute direkt oder indirekt von
diesen Rezessionen betroffen. Es wird nun endlich versucht, Leidtragende bei
so gut wie allen österreichischen Medien aufzurütteln, das
Musterprozess-Ansinnen zu unterstützen, nachdem berechtigte Chance besteht,
das Ungleichverhältnis der Vertragspartner, der Riesenverlage zu den
Pressefotografen mit den entsprechenden Knebelpapieren zu ändern, zu
korrigieren, ja aufzulösen.
Eine dringende Bitte: Wer selber mit entsprechendem Papier konfrontiert
wurde oder einen Kollegen kennt, der unter Druck entsprechende Unterschrift
geleistet hat und willens ist, eine entsprechende Korrektur aller dieser
Papiere zu erwirken ist dringend eingeladen, dieses vom RSV begonnene
Engagement zu unterstützen und Kontakt mit dem Anwalt Dr.
Josef Schartmüller aufzunehmen.
Das Syndikat Foto Film unterstützt diese Aktion. Es ist dies eine einmalige
Chance, einen beabsichtigten durch die Instanzen gehenden Prozess zu
ermöglichen, um ein oberstgerichtliches Urteil zu erwirken.
Nur so ist eine Wende zum Positiven zu erreichen und eine unerträgliche
Situation des Status Quo aufzulösen!
Es ist zu hoffen, dass sich alle Pressefotografen der Verantwortung bewusst
sind, für die Zukunft entsprechende Schritte zu setzen. Die gebotene
Gelegenheit ist unbedingt zu nützen – und wiederholt sich nicht. Bitte
leitet diese e-Mail auch gerne weiter! Danke!

Liebe Grüße namens des Syndikates Foto Film!
Gerhard Sokol, Präsident
www.syndikatfotofilm.at
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Carmignac-Gestion-Preis für Fotojournalismus 2009

Toll, daß es so was gibt....

Quelle: photoscala.de
Der mit 50.000 Euro (!) dotierte Preis für Fotojournalismus 2009 der französischen Vermögensverwaltungsgesellschaft Carmignac Gestion ging an Kai Wiedenhöfer, der im Gegenzug mit Hilfe dieses Geldes ein Projekt im Gazastreifen realisieren will.

kai wiedenhlfer wachturm
© Kai Wiedenhöfer, Wachturm

Der deutsche Fotograf Kai Wiedenhöfer ist der diesjährige Preisträger des erstmals vergebenen Carmignac Gestion-Preises für Fotojournalismus. In diesem Jahr war der Gazastreifen das Thema für die Bewerber. Aus 76 Bewerbern kamen 14 Kandidaten aus 8 verschiedenen Ländern in die engere Auswahl. Portraitfoto von Kai WiedenhöferDie sechsköpfige Jury unter Leitung des Fotografen, Kinoregisseurs und Malers William Klein diskutierte zunächst die Qualität der fotografischen Arbeiten und legte besonderen Wert auf eine künstlerische Handschrift und einzigartige Perspektive der Arbeiten. Die Jury untersuchte auch die Originalität der Reportagen und die Fähigkeit jedes Kandidaten, einen neuen Zugang zum Thema zu finden und ihm dadurch besondere Ausdruckskraft zu verleihen. Nach einem ersten, sehr lebhaften Wahldurchgang einigten sich die Jurymitglieder auf drei Teilnehmer für das Finale, deren Arbeiten sich durch sehr unterschiedliche Ansätze auszeichnen: der Deutsche Kai Wiedenhöfer, die Palästinenserin Eman Mohammed und die Französin Lizzie Sadin.





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Pressefotografen im Archiv

Pressefotografen im Wandel der Zeit... Ein schönes Archiv hat er hier gefunden, Phil Coomes von der BBC (www.bbc.co.uk). Wie auch in den Kommentaren geschrieben wird, sieht man hier sehr schön, wie sich Mode, Haarstyling und vor allem Kameras über die Jahre (Jahrzehnte!) geändert haben. Aber schmökern Sie doch selbst...

bbc press photographers
So cool wären alle gern: Doch dies war der Beginn einer großen Aufdecker-Story in England.

(...) this simple picture leads to a big news story as they are outside Bow Street Court on 18 July 1975 waiting for the arrival of Labour MP John Stonehouse and his former secretary, Sheila Buckley.



Hier sieht man die Fotografen bei ihrer Hauptbeschäftigung: Dem Warten! Hier warten sie auf Jacky Onassis, die sich "bald" zu einem Jagdausflug zeigen wird...
jacky onassis bbc photographers

Sehen Sie hier die Bilder!
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World Press Photo - es ist wieder soweit!

Frage: Was ist das?
96.268 Fotos
5.508 FotografInnen
124 Nationen
Antwort: Der World Press Photo Award!

Nicht nur die schlimmen und schrecklichen Seiten des Lebens werden gezeigt, sondern auch Portraits, Bilder vom Sport, aktuelle Themen...

dennis hopper weorld press photo award
2. Preis Porträts, Einzelfotos: Jérôme Bonnet, France, Corbis Outline für Le Monde 2
Dennis Hopper (72), Schauspieler, Regisseur, Maler und Fotograf besuchte im Oktober Paris für eine Retrospektive seiner Arbeit in der Cinémathèque française.

WestLicht. Schauplatz für Fotografie zeigt von 30. Oktober bis 29. November 2009 die Ausstellung World Press Photo 09. Zu sehen sind die rund 200 besten Pressebilder des Jahres 2008, die im Rahmen des weltweit größten und renommiertesten Wettbewerbs für Bildjournalismus ausgezeichnet wurden.

>> LÄNGERE ÖFFNUNGSZEITEN FÜR WORLD PRESS PHOTO 09
TÄGLICH 11 - 19 Uhr, DONNERSTAG 11 - 21 Uhr

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DER FOTOGRAF - Ein Comic erzählt...

Stets aktuell - Fotografen in Afghanistan. Der damals junge Fotograf Didier Lefevre begleitet "Ärzte ohne Grenzen". Einem Tagebuch gleich, wird dieses Thema im Comic aufgearbeitet, schwarz/weiß Fotos gemischt mit Comiczeichnungen. Didier verläßt Afghanistan, um wieder zurückzukehren, er möchte den Alltag fotografieren. 2007 stirbt er jedoch an einer Herzattacke.


Sehen Sie sich unbedingt auch den Film über dieses Projekt auf dem SF Videoportal an!

edition moderne didier lefevre


der fotograf ärzte ohne grenzen
Abenteuer in Afghanistan – ein Comic erzählt vom Einsatz der «Ärzte ohne Grenzen»

1986 begleitet der junge Fotograf Didier Lefèvre eine Gruppe der «Ärzte ohne Grenzen» nach Afghanistan. Das Land befindet sich in einem blutigen Krieg zwischen sowjetischen Truppen, der regulären afghanischen Armee und den Mudjaheddin. Um die notleidende Bevölkerung kümmert sich niemand. Bis die europäischen Ärzte kommen. Aus Lefèvres Fotos und Tagebuchnotizen hat der Illustrator Emmanuel Guibert nun einen dreibändigen Comic gezeichnet.


«Der Fotograf» mischt Lefèvres Fotos mit gezeichneten Passagen – die fesselnde Geschichte einer humanitären Aktion inmitten des Krieges.

Guibert/Levèfre/Lemercier: Der Fotograf. Edition Moderne 2008, drei Bände mit je 80 Seiten, Hardcover, ISBN 978 3 03731 026 7, Preis: Band 1 für 28 Euro, Band 2 und 3 je 24 Euro
Für jedes verkaufte Buch geht 1 Euro bzw. sFr. 2.- an Ärzte ohne Grenzen!

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Rechtswidrige Buy-Out-Verträge

via facebook.com
News aus der Gruppe
Austrian Photography: Communication and information about Austrian Photography. Kommunikation und Information über Österreichische Fotografie.

Aber Achtung: Das gilt nur für Deutschland!

Kein angemessenes Honorar durch Total-Buy-out-VerträgeIn gleich drei Entscheidungen haben Gerichte in letzter Zeit verfügt, dass Total-Buy-out-Verträge, wie sie immer mehr Zeitungs- und Zeitschriftenverlage ihren Freien aufzwingen, rechtswidrig sind und in der üblichen Form nicht mehr verwandt werden dürfen. Zentrales Argument: Die dort vereinbarte honorarfreie Zweit- und Drittnutzung von Artikeln und Fotos verstößt gegen das „Leitbild“ des im Urheberrechtsgesetz verankerten Anspruchs auf ein angemessenes Honorar.

Weiterlesen...
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Ohne Bush kein Interesse mehr an toten Soldaten

Aber es gibt sie natürlich noch, die Gefallenen aus Afghanistan... Nur noch ein Fotograf fotografiert die toten heimkommenden Soldaten.. Für alle anderen ist diese Geschichte schon "gestorben".

Quelle: pdnpulse.com

us air force roland balik
Photo above: U.S. Air Force photo by Roland Balik. A Navy team transfers the remains of Petty Officer 2nd Class Tony M. Randolph, who was killed in Afghanistan. Dover Air Force Base, July 8, 2009.

Steve Ruark, AP Fotograf, ist wohl der einzig verbliebene Fotograf, der die Zeremonie für die gefallenen Soldaten fotografiert. AP verteilt dann die Bilder an die jeweiligen Zeitungen der Heimatstädte der Soldaten. Lesen Sie hier weiter...
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Schnappschuss gefällig? Hier sind die Guten!

Nach der "Bleiwüste" (siehe die letzten beiden Einträge) endlich wieder einmal Fotos, Fotos, Fotos... Natürlich sind diese Bilder keine "Schnappschüsse", sondern Foto-Essays, Bilder, die eine Geschichte erzählen. Eben passend zu dieser Definition: "A photo essay is a set or series of photographs that are intended to tell a story or evoke a series of emotions in the viewer." (Wikipedia)

Quelle: sueddeutsche.de
theblacksnapper the black snapper guardian online magazine
Foto: Christian Cravo/theblacksnapper.com

Geschnappt statt verschossen: Das Onlinemagazin "The Black Snapper" bietet jungen Fotografen ein Forum für die Königsdisziplin der Fotografie, dem Essay. Das Essay ist die schwierigste Form der Fotografie, wird darin doch versucht, einen größeren Zusammenhang mittels weniger Momentaufnahmen erzählerisch zu strukturieren. Die Arbeit an einem solchen Essay kann Wochen, Monate, Jahre dauern. In der Vergangenheit mussten sich junge Fotografen um ein Stipendium, Aufträge großer Zeitschriften oder Kommerzjobs bemühen, um solche Projekte stemmen zu können.


Unbedingt HIER weiterlesen und Sie sehen weiter!

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Buy-Out der Fotografen

Sich wehren, sich wehren, sich wehren...

photographers rights guardian
(Quelle: freelens.com)

Petition gegen den Totalausverkauf beim Guardian
Der Kampf gegen Buy-Out-Konditionen

Die Forderung richtet sich an Chris Elliot. Der Herausgeber des Guardian soll die neuen Fotokonditionen zurücknehmen. FREELENS berichtete:

Die Guardian News & Media Gruppe (GNM) präsentierte seinen freien Mitarbeitern neue Verträge, mit denen ab dem 1. September sämtliche Zweitverwertungen für alle ihre Medien im Auftragshonorar enthalten sein sollen.

Guardian News and Media fordert alle Rechte an den Fotos seiner Fotografen ein, ohne Mehrzahlung. Der erhebliche Widerstand der britischen Fotojournalisten wird im Internet von einer Unterschriftenaktion flankiert.


HIER unbedingt weiterlesen!
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Getty Images´ Stipendien vergeben

(Quelle: fotointern.ch)

zalmai getty images
© Zalmai: Promises and Lies: The Human Cost of the War on Terror in Afghanistan

Getty Images investierte in fünf Jahren über 500′000 Dollar (!) in das Stipendienprogramm für redaktionelle Fotografie «Grants for Editorial Photography» und hat jetzt die diesjährigen Sieger bekanntgegeben. Gewinner des Stipendiums sind Krisanne Johnson, Brenda Kenneally - fotostrada hat HIER vor einigen Tagen ihre Fotos gezeigt - (beide aus den Vereinigten Staaten), die wie Zalmai Ahad (aus Afghanistan/der Schweiz) je ein Stipendium in der Höhe von 20′000 USD erhalten, sowie die Unterstützung der Bildredakteure von Getty Images bei der Durchführung ihrer fotodokumentarischen Projekte.

Die weiteren Gewinner von je 5′000 USD waren Ed Ou (Kanada), Student an der University of Southern California, und Carl Kiilsgaard (USA), Student an der Western Kentucky University.

Aidan Sullivan, Vice President of Photo Assignments bei Getty Images, sagt dazu:

«Wir sprechen unseren Juroren, die 199 Einsendungen und Vorschläge von professionellen Fotojournalisten aus 26 Ländern sowie 24 Beiträge von Studenten aus acht Ländern gründlich geprüft haben, grossen Dank aus. Getty Images fühlt sich geehrt, dass unsere Stipendien in den ersten fünf Jahren 24 Fotojournalisten in die Lage versetzt haben, der Weltöffentlichkeit aufrüttelnde Bild-Essays vorzustellen. Wir sind begeistert von der Auswahl der Jury, greifen die Projekte der Sieger doch eine Reihe der dringendsten Themen unserer Zeit auf.»

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Medical Care - American Journal

Krankenversorgung in Amerika - im Jahr 2009. Ein großes, freies Feld. Kleine, gelbe Zettelchen mit Nummern werden an die hier wartenden Menschen verteilt. Niedrige Nummern sind schwer erkämpft worden - schon die Nacht vorher haben sich die müden Menschen hier angestellt. Lange Warteschlangen. Ein Popkonzert? Nein, ärztliche Versorgung zum Nulltarif. Das kranke System in Amerika im Jahr 2009.

Seit mehr als 10 Jahren versorgt RAM (Remote Area Medical Volunteer Corps) gratis
die Menschen, die sich keine Krankenversicherung leisten können: An diesen 3 Tagen werden fast 3.000 Patienten von den 1.800 freiwilligen Helfern versorgt, 1.640.000 US$ hätte diese Pflege in den städtischen Spitälern gekostet. Über 4.300 Zähne wurden gezogen, 1.020 Brillen angepaßt, fast 1.700 löchrige Zähne wieder gefüllt und beinahe 3.000 Patienten hatten ein Gespräch mit einem Allgemeinmediziner.

"Yes, we do". Really?


medical health care

Quelle: american journal many stories one nation Hier lesen & sehen!

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Gewalt gegen Fotografen: Beispiel Afghanistan

Ein harter Job... täglich weltweit für alle Fotografen im Kriegseinsatz.

Quelle:
New York Times

violence against photographer
© Paula Bronstein / Getty Images
An Afghan National Policeman argues with a photographer denying him access to the site of the bank where gunmen attacked on August 19th, 2009, in Kabul, Afghanistan.

Covering Afghanistan is an extremely dangerous assignment for any photojournalist — avoiding ambushes, snipers, roadside bombs and kidnappings take priority over taking photographs. Now there is another concern. Afghan police are threatening photojournalists by pointing guns at them.

Lesen Sie weiter...


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Ein Fotograf steht im Walde, ganz still & stumm

Eigentlich eine "alte Geschichte" - schon seit 2008 gibt es eine einheitliche Tarifliste für das kommerzielle Benützen von Naturflächen. Die Liste der Tarife für Agenturen, Fotografen und Filmer findet man bei der Agentur WILD MEDIA.

österreichische bundesforste
(Quelle: fotografen.cc)

Das fotografieren eines verwahrlosten Tümpels kann bis zu Euro 4.000 kosten! Achtung bei kommerzieller Nutzung von Flächen der Ö. Bundesforste AG. Für die kommerzielle Nutzung von Naturflächen der Österreichischen Bundesforste AG wurden einheitliche Regelungen in Kraft gesetzt, die die zuvor bestehenden Individualvereinbarungen ablösten: HIER weiterlesen...

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Aus dem Leben eines Selbstversorgers

Lange Fotostrecken mit wirklich guten Bildern, einst ein Zeichen von journalistischer Hochleistung, mit interessanten Texten verknüpft, sind in Printmedien fast schon ausgestorben. Gottseidank gibt es doch noch einige Zeitschriften, die die Idee der Reportage aufgegriffen haben und weiterführen. Online, im Internetz... Wie die FAZ zum Beispiel. Sehen Sie HIER eine wunderschöne Reportage, so wie sie sein soll: Ergreifende Bilder, guter Text, nun auch mit Hintergrundgeräuschen!
(Quelle: faz.de)

frankfurter allgemeine fotostrecke
Fotos von Henning Bode, Reportage von Jan Grossarth

Tau liegt noch auf den schattigen Wiesen um den Hof, Gottfried Stollwerk macht morgens um fünf erst mal Rückengymnastik. Anschließend nimmt er einen Eimer, geht über die Wiese zur Quelle, schöpft Wasser, trägt den Eimer wieder ins Ofenzimmer und erhitzt die zwei Liter. Lauwarm trinkt er sie, danach kann er besser arbeiten. Um kurz nach sechs steht Gottfried Stollwerk mit der Sense im klammen Gras, wie schon seit eineinhalb Monaten jeden Morgen. Er erntet und trocknet das Gras, mit dem er im Winter seine Tiere füttert.


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Agentur Gamma vor dem Konkurs?

gamma agentur

Traurig, aber offensichtlich wahr: Die renommierte französische Fotoagentur GAMMA, Garant für beste Bilder seit 1966!, wird Ende dieses Monats Konkurs anmelden.

Als Gründe dafür werden Managementfehler, der hohe Preisdruck seitens der Medien, monatliche Verluste in Höhe von 100.000 Euro und eventuell auch die Umbenennung von "Gamma" in "Eyedea" genannt. Man sei intern davon überzeugt, daß "Eyedea Gamma töten wollte". Ein Fotograf amüsiert sich darüber, daß die Akkreditierung unter dem Namen "Eyedea" nicht funktioniert habe, die Presse hätte nach "Gamma" verlangt. Auch der Rückzug aus dem aktuellen Pressegeschehen sei ein schrecklicher Fehler gewesen.

HIER berichtet Rue89 darüber.

L'agence de photojournalisme Gamma, une des plus prestigieuses du monde, déposera son bilan le 30 juillet devant le tribunal de commerce de Paris, selon les informations de Rue89. C'est ce qu'ont annoncé aux salariés les dirigeants du groupe Eyedea, mercredi 22 juillet.


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Krieg in Afghanistan - David Gilkey fotografiert

david gilkey photographer

NPR (National Public Radio) staff photographer David Gilkey says that the number one rule for a photographer is: never abandon your equipment. But he decided to do just that -- leaving most of his things behind except a camera, a lens and a bulletproof vest. What was supposed to be a brief patrol with the Marines in southern Afghanistan turned into a 7-day trek through the surprisingly lush Helmand River Province.Trekking in temperatures well over 110 degrees, the Marines abandoned almost all of their belongings except their weapons, and dodged almost constant fire with only the clothes on their backs.


HÖREN Sie hier das Interview und LESEN Sie über den Fotografen David Gilkey.
npr national public radio


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Zeitungen boykottieren Britney Spears

Auf die Schweden kann man sich halt verlassen:
Sch... Verträge bei Konzerten - keine Fotos. Wenn nicht, dann halt nicht.
britney spears
AP Photo/Peter Kramer

Die 4 größten schwedischen Tageszeitungen boykottierten den Konzertauftritt von Britney Spears, indem sie einfach nicht fotografierten. Respekt!
(Originalquelle: pdnpulse.com >> HIER lesen, wer schwedisch kann >> Läs vidare här!)

These are in short the conditions Spears & agents want the Swedish photographers and newspapers to sign (by the way, Danish photographers are going to boycott Spears' concert in Copenhagen tonight, Saturday): 1. No photos from the concert must be published after 30 days. 2. No photos can be redistributed. 3. Photos that the agent considers negative to Spears cannot be published. 4. Copyright of any photo from the concert that the agent likes belongs to the agent. 5. The photographer must sign a personal contract not to divulge anything he or she might happen to hear or see regarding Spears' health or "philosophical, spritual or other views". 6. Agencies are barred from the concert, which means that some 70 newspapers in Sweden relying on syndicated material will not be able to carry photos from the concert. Zitat: Per Gustavsson



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Sie schießen zurück.. Wie Promis sich wehren

Quelle: sueddeutsche zeitung magazin_1

paparazzi nerven promis

Paparazzi nerven. Das kriegen Anne Will und Miriam Meckel jedes Mal zu spüren, wenn sie öffentliche Veranstaltungen besuchen. Für uns fotografiert Miriam Meckel zurück - und schreibt über das merkwürdigste Rollenspiel der modernen Mediengesellschaft.
Von Miriam Meckel

An einem Tag im November 2007 habe ich verstanden, dass man vor den Gesetzmäßigkeiten der Mediengesellschaft nicht kapitulieren muss. Dass man sie in sich selbst brechen kann. Das war der Moment, in dem ich begonnen habe, zurückzufotografieren. Seitdem habe ich mein iPhone in der Hand und halte einfach drauf, genau wie die Fotografen es auch tun. Ich bewirke damit einen Verfremdungseffekt, den manche Fotografen auch bemerken, sogar irritiert kommentieren. Ich zerstöre für mich die Illusion der Inszenierung und schaffe mir dadurch die notwendige innere Distanz zu diesem Geschehen. Ich bin nicht Teil davon. All das ist nicht wirklich. Es ist eine Inszenierung, festgelegte Bilder einer Ausstellung – aber nicht das große Tor von Kiew liegt nun vor uns, sondern nur der Eingang zum Coloneum in Köln-Ossendorf. Ein gänzlich charmefreies Gebäude. Aber es rettet uns, raus aus dem Rummel und Blitzlichtgewitter.Mir ist, als ob es tausend Linsen gäbe. Und hinter tausend Linsen – nicht meine Welt.


Miriam Meckel leitet das Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Im November 2007 machte »Bild am Sonntag« bekannt, dass sie und die TV-Moderatorin Anne Will ein Paar sind.
Ganzen Artikel lesen!
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OK! zahlt 500.000 US$ für Bild von totem MJ

ok cover

Quelle: pdnonline.com

OK! Weekly is bracing for some flak over its pick for this week’s cover. While other publications went with feel-good images to commemorate Michael Jackson, OK! chose a grim photo of the dying star being whisked to the hospital June 25. A knowledgeable source said British parent Northern & Shell paid the equivalent of roughly U.S. $500,000 for exclusive magazine rights to the photo in the U.S. and U.K.


Hier weiterlesen, die interessanten Rechtfertigungen der Redaktion von OK! lesen und die vielen Kommentare der anderen Leser studieren...

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La Scuola da Contrasto - Fotojournalismus von den Profis lernen

contrasto agentur mailand
Fotojournalismus lernen in Mailand - die italienische Bildagentur CONTRASTO macht es in Zusammenarbeit mit CANON möglich. Ab dem 22. September beginnen die theoretischen und praktischen Kurse, dauern 12 Wochen - insgesamt 264 Unterrichtsstunden!


CONTRASTO ist eine der angesehensten Bildagenturen Italiens mit wirklich guten FotografInnen und wurde in den 80-ern gegründet.

Contrasto inaugura la prima scuola in Italia interamente dedicata allo studio del fotogiornalismo, con corsi teorici e pratici di differente durata e approfondimento.Forte della esperienza maturata in oltre venti anni di attività, e quindi di “lavoro sul campo”, Contrasto mette ora a disposizione la propria esperienza nei vari settori (produzione, diffusione, divulgazione, didattica, esposizione di fotografie e casa editrice) per tutte le professionalità che si muovono nel campo della fotografia (fotografi, photo editors, ricercatori, archivisti, operatori culturali, redattori) e che si trovano ad affrontare le nuove sfide poste in un mercato in continua evoluzione.

(Hier weiterlesen, leider nur auf italienisch..).
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Hauptbücherei zeigt ausgezeichnete Pressefotos

daniel albrecht robert jaeger
© APA / Robert Jaeger

(Quelle: diepresse.com): Die besten Pressefotos des Jahres 2009 sind in der Hauptbücherei am Wiener Gürtel ausgestellt. Auch das Siegerbild von Daniel Albrechts Skiunfall ist dabei.
Die Ausstellung läuft von 1. Juli bis 29. August 2009 in der Hauptbücherei am Gürtel, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien. Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 11:00 bis 19:00 Uhr, Sa.: 11:00 bis 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Der Sturz des Schweizer Skirennsportlers Daniel Albrecht, Ex-ÖVP-Obmann Wilhelm Molterer bei einem Wahlkampfauftritt oder die wirtschaftlichen Probleme der Fluglinie AUA sind nur einige der Motive die ab Mittwoch bei einer Fotoausstellung in der Wiener Hauptbücherei zu sehen sind. Dort werden die besten Pressefotos des Jahres 2009 ausgestellt, die mit dem Fotopreis "Objektiv" ausgezeichnet wurden. Weiterlesen...
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The Big Picture

Das Vorbild vom Fotoblog der New York Times, LENS, kommt aus Boston und heißt THE BIG PICTURE. Es gibt ihn seit Juni 2008 und er zeigt wirklich große Bilder. So wie es sie in den Magazinen gar nicht mehr gibt...

the big picture boston

space shuttle the big picture
Space Shuttle Atlantis rolls atop the crawler transporter out to launch pad 39A at the Kennedy Space Center on March 31, 2009 in Cape Canaveral, Florida. (Matt Stroshane/Getty Images)
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A home for photography... LENS is born!

Quelle: pdnonline.com

Ein toller Blog, der all den Bildern Raum gibt, die nicht in die gedruckte Version der New York Times paßt. Seufz, was für eine Fotokultur! Da können sie drauf stolz sein...

lens blog new york times

“We’re pretty darn proud of it,” says Josh Haner, a New York Times staff photographer and one of three Times staff assigned to produce the blog. The others are senior staff photographer James Estrin and metro reporter David W. Dunlap. (..) In a sign of how online publishing is often run on a shoestring, the blog has no dedicated staff and no budget for photography. It will showcase work shot for the Times’ print edition, personal projects by Times photographers, wire service photographs, and work provided for publication at no cost. (..) Lens, as the new blog is called, joins a growing field of sites that showcase photo projects that might not be able to find a home in print. The blog has the advantages of drawing on the prestige of the Times, which just won a Pulitzer Prize for photography, and the popularity of NYTimes.com, the most popular U.S. newspaper Web site.

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Guardian reduziert Fotografen-Honorare!

Quelle: british journal of photography
Kommentar überflüssig...

Guardian haut die Preise zsamm.... Guardian News & Media has announced it is cutting photographers' fees as the organisation looks to save £10m in editorial costs before the end of the year. The Guardian says that it will slash 50 editorial positions, as well as 'cut back on casual staff, contributors, general expenses, and paying for pictures and illustrations'. A spokesperson for The Guardian tells BJP that 'in the mist of this recession, we are looking at the most effective way we can use photographers. We know that we have the reputation of being the best newspaper in terms of photography and the way we deal with photographers and we intend on maintaining that reputation.' This latest announcement comes less than a month after BJP revealed that The Guardian newspaper was introducing a new photographer contract that demands extended use rights, but fails to provide any compensation. 'Anyone who undertakes a commission from them will be granting them not just first use rights, but also second and subsequent publishing rights (without) further remuneration,' says a contributing photographer, who asked to remain anonymous. When contacted by BJP, a spokeswoman for the newspaper said that 'the matter is still in discussion and we can't comment further'. However, freelance photographers working for the paper are adamant that it's a done deal.

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Chronist des Vietnam-Krieges Hugh Van Es ist tot

Quelle: ntv.de

Der Fotograf eines der berühmten Bilder aus dem Vietnamkrieg ist tot. Der Niederländer Hugh Van Es, der den Fall von Saigon 1975 dokumentierte, starb am Freitag im Alter von 67 Jahren in Hongkong. Sein berühmtestes Foto zeigt, wie US-Bürger per Hubschrauber vom Dach eines Gebäudes in Saigon in Sicherheit gebracht werden. (...) "Wie so vieles aus dem Vietnamkrieg ist das Bild nicht exakt das, was es scheint", kommentierte Van Es 2005 in einem Beitrag für die "New York Times". Van Es gehörte zu den berühmtesten Vietnam-Kreigsberichterstattern. Sein Kollege Peter Arnett würdigte ihn als einen "der wenigen westlichen Fotografen, die das Risiko auf sich nahmen, das Ende des Krieges zu dokumentieren". Wegen seines sonnigen Gemüts sei er bei seinen Kollegen ebenso beliebt gewesen wie bei den vietnamesischen und US-Soldaten, die er ablichtete, sagte Arnett.

HIER weiterlesen...
hugh van Es Vietnam Krieg
Verwundeten US-Soldaten nach der Schlacht am "Hamburger Hill".
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Laurent Van der Stockt. Our fellow man

laurent van der stockt
© Laurent Van der Stockt / Gamma. Bosnia, 1993

A member of the Gamma agency, Laurent Van der Stockt covers most major conflicts for the world’s press. He has a brand of humanity that constantly calls itself into question, and never refers to himself as a “war photographer”. The exhibition includes several dozen photographs chosen from many thousands, covering three recent conflicts in Bosnia, Chechnya and Iraq which have caused mainly civilian casualties. Above all it shows people whose inner selves are revealed by war, people who are capable of the worst and the best in the ultimate tragedy. Implicitly, the show also reflects how the photographer and his work have evolved over time.

maison de la photographie
5/7 rue de Fourcy - 75004 Paris. Bis 14. Juni 2009 zu sehen.
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Totengräber des Fotojournalismus

freelens blog
(Mit 1600 Mitgliedern die größe Vetretung der Fotojournalisten in Deutschland)

Die Politik des "Jahreszeiten"-Verlags bedroht die Existenz von Fotojournalisten

Seit März ist der Jahreszeiten Verlag für die Fotobranche ein rotes Tuch. Seitdem legen alle Verlagsobjekte einen neuen Vertrag vor, der nicht nur Fotojournalisten entsetzt. Weil die Vertragsbedingungen ihre Rechte extrem beschneiden und mit großer Rücksichtslosigkeit durchgesetzt werden sollen, stößt die Verlagspolitik auf eine massive Protestwelle von Fotografen und Bildagenturen.

Zur Ganske Verlagsgruppe gehört der Jahreszeiten Verlag mit Zeitschriften wie „Für Sie“, „Petra“, „Selber machen“, „Merian“, „Der Feinschmecker“ sowie „Architektur und Wohnen“. Die Verlagsgruppe tut sich zurzeit besonders damit hervor, die Rechte von Fotografen auszuhebeln. Mit dem vorgelegten Rahmenvertrag für Fotoproduktionen will sich der Verlag außergewöhnlich umfangreiche Rechte der Fotografen übertragen lassen.

„Mit seiner Vorreiterrolle macht der Jahreszeiten Verlag sich zum Totengräber des Fotojournalismus” sagt der FREELENS Geschäftsführer, „Dieser Rahmenvertrag stellt alles auf den Kopf, was bisher die Basis der Zusammenarbeit zwischen Fotografen und Verlagen war.“ Seine Bedingungen will der Verlag offensichtlich mit aller Härte durchsetzen. Fotojournalisten berichten, dass ihnen bei Fotoaufträgen keine Alternative gelassen wurde. Wir beschäftigen nur noch Fotografen zu diesen Konditionen – Vertragsänderungen ausgeschlossen, hieß es. Übersetzt: friss oder stirb.

HIER WEITERLESEN...

Auch wenn in Österreich die Situation anders ist (?), formiert sich bereits Sympathie mit den deutschen KollegInnen - auf der neu gegründeten Gruppe auf facebook "Austrian Photography". Auch dort können Sie die Petition einsehen und unterschreiben.
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Fotografen mitten drin...

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© AP/Hans Punz
Ausriß aus dem KURIER vom 27. März 2009, An der Spitze der Atomenergiebehörde

Rechts der Japaner Amano, links der Südafrikaner Minty,

IN DER MITTE Dieter Nagl, Photojournalist

Schön und auch gut, wenn Fotografen so in den Mittelpunkt rücken....
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World Press Photo Award 2009

worl press photo award
© Anthony Suau, USA, for Time.
US Economy in Crisis: Following eviction, Detective Robert Kole must ensure residents have moved out of their home, Cleveland, Ohio, 26 March (Inspektor Robert Kole kontrolliert nach der Vertreibung der Bewohner aus ihrem Haus, ob sie auch wirklich ausgezogen sind...)

Der Sieger der 52. World Press Awards ist gekürt - Anthony Suaus schwarz/weiß Bild wird von der internationalen Jury als bestes Pressebild 2008 gewählt.

Lesen Sie HIER mehr... (Quelle: www.kleinezeitung.at)

http://www.worldpressphoto.org/

Ab 30. Oktober 2009 ist die Ausstellung wieder in Wien zu sehen! (
www.westlicht.com)
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