Kriegsfotograf Joao Silva schwer verletzt

Kriegsfotografen leben gefährlich. Der in Südafrika lebende Fotograf Joao Silva wurde in Arghandab, Afghanistan, durch eine Tretmine schwer verletzt. Er wurde in ein deutsches Spital eingeliefert, sein Zustand ist stabil.

Gemeinsam mit den Fotografen
Greg Marinovich, Kevin Carter und Ken Oosterbroek war er ein Teil des „The Bang-Bang- Club“ im Südafrika der Apartheidpolitik in den Jahren zwischen 1990 und 1994, bis zur Entlassung von Nelson Mandela. Bei einem Kreuzfeuer im Jahr 1994 zwischen der „National Peacekeeping Force“ und den Anhängern der „African National Congress“, starb Ken Oosterbroek und Greg Marinovich wurde schwer verletzt. Untersuchungen ergaben, daß (wahrscheinlich) die tödliche Kugel von den Schützen der National Peacekeeping Force stammte. 1999 beging Kevin Carter Selbstmord. Im Jahr 2000 brachten Greg Marinovich und Joao Silva ihre Erfahrungen als Buch heraus, „The Bang-Bang Club“ (siehe HIER bei amazon).

the bang bang club snapshots from a hidden war

Interessante Gedanken zu Kriegsfotografen auf diesem Blog!

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© MICHAEL KAMBER FOR THE NEW YORK TIMES: Joao Silva covering a 2003 car bombing in Baghdad.

Joao Silva, a contract photographer with The New York Times, suffered severe wounds to his legs and other injuries when he stepped on a mine near Arghandab, Afghanistan, on Saturday. He was flown to a military hospital in Germany that night. He was in stable condition on Sunday, the Times reported. Gefunden auf pdnonline.com: Weiterlesen...

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