Er hat noch einen Koffer in New York: Robert Capa

fotostrada gefällt das - endlich werden die Bilder der Negative aus dem „Mexikanischen Koffer“ (hier habe ich damals darüber berichtet) ausgestellt. Nicht nur die Bilder sind das Spannende, sondern auch, daß dies der Beginn des Fotojournalismus ist, wie wir ihn noch heute kennen. HIER weiterlesen.
Wer also gerade in New York ist, sollte seine Shoppingtour unterbrechen und ins Museum gehen... (Gefunden auf der sueddeutsche.de)

robert capa new york

Robert Capa, Ernest Hemingway (third from the left), New York Times journalist Herbert Matthews (second from the left) and two Republican soldiers, Teruel, Spain], late December 1937. © Estate of Cornell Capa / ICP / Magnum. International Center of Photography

Beginn des modernen Fotojournalismus: Eine New Yorker Ausstellung zeigt erstmals, was auf den Bildern zu sehen ist, die in Robert Capas sagenumwobenem mexikanischen Koffer steckten.


(...) In den drei Pappschachteln, die 2007 in New York geöffnet wurden, fanden sich dann aber nicht nur Bilder von ihm selbst, sondern auch von seiner damaligen Freundin Gerda Taro und von David Seymour, der später mit Capa und Henri Cartier-Bresson die Agentur Magnum gründete. Die Bilder haben die 70 Jahre dank des trockenen Klimas ohne Schaden überstanden. Nun zeigt das New Yorker International Center of Photography sie erstmals öffentlich.

Die Ausstellung ist eine Offenbarung, und das nicht nur der vielen bislang unbekannten Fotos wegen. An den Dutzenden Kontaktbögen, die dicht an dicht an den Wänden hängen, lässt sich auf einmalige Weise nachvollziehen, wie der moderne Fotojournalismus erfunden wurde.

HIER geht´s zum „International Center of Photography“, New York. Noch zu sehen bis 9. Jänner 2011.

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