Strassenfotografie - Kunst oder Kommerz?

Einen interessanten Artikel habe ich im Blog von Dunkelkammerartistik gefunden...
gary winogrand steetphotography
Damals vor 40 Jahren: Gary Winogrands "New York City, 1969" (Foto: The Estate of Garry Winogrand, courtesy Fraenkel Gallery, San Francisco)

Das Werk der StraßeWie Kunst verdächtig werden kann: Straßenfoto grafie in den Zeiten von Terror und ÜberwachungIn den sechziger Jahren, als New York das Zentrum der Straßenfotografie war, kreuzten sich hier die Wege der einflussreichsten Figuren der Szene. Lee Friedlander war mit Garry Winogrand befreundet, der wiederum begegnete oft Joel Meyerowitz, wenn sie durch Manhattan streiften und über die Grenzen des Stadtteils hinaus – auf der Suche nach Bildmotiven, die das Tempo der Stadt, ihre unzähligen Alltagsdramen und ihre Bürger bei der Arbeit und in ihrer Freizeit einfingen.


Obwohl die Straßenfotografie beinahe so alt ist wie die Fotografie selbst und man viele der Pioniere – Eugène Atget, Brassai, André Kertéz, Jacques Henri Lartigue, Henri Cartier-Bresson, Walker Evans und Robert Frank – alle auf die eine oder die andere Art als Straßenfotografen bezeichnen könnte, wird der Begriff inzwischen für ein bestimmtes Genre – und eine Haltung – verwendet, die auf diese New Yorker Fotografen zurückgeht. Was sie antrieb, beschrieb Winogrand einmal so: „Wenn ich fotografiere, dann sehe ich das Leben. Das ist mein Gegenstand. Ich habe keine Bilder im Kopf. Ich mache mir keine Gedanken darum, wie das Bild aussehen wird. Ich lasse es von selbst geschehen. Es geht nicht darum, hübsche Bilder zu machen. Das kann jeder.“ Sie wollten für den Bruchteil einer Sekunde den endlosen, ständig wechselnden Impuls der Stadt in seiner ganzen, alltäglichen Merkwürdigkeit einfangen.



Unbedingt
HIER weiterlesen: http://www.freitag.de/kultur/1023-das-werk-der-stra-e
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