Peter Gowland ist tot - eine Ära ging zu Ende

Die Zeit dieser Fotografen und dieser Schauspielerinnen und Schauspieler ist vorbei - Peter Gowland ist tot.

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© Peter Gowland: Photographer Weegee and model Vampira.

Mr. Gowland’s early subjects included Ann-Margret, Joey Heatherton, Yvette Mimieux and Julie Newmar. He was among the first to photograph Jayne Mansfield, who sent thank you notes after photo sessions. At Will Rogers State Beach, one of his favorite locales, he shot Joan Collins and a young Raquel Welch. As his fame grew, he photographed established stars like Deborah Kerr and Rhonda Fleming. But one pretty woman eluded Mr. Gowland. He regretted that he never photographed Marilyn Monroe.

HIER der komplette Artikel der New York Times: http://www.nytimes.com


(Quelle: derstandard.at)
Peter Gowland ist tot. Der Modefotograf und Technikentwickler aus Kalifornien starb bereits vor knapp zwei Wochen (17. März) im Alter von 93 Jahren an den Folgen einer Hüftoperation in seinem Haus in Pacific Palisades bei Los Angeles. Gowland war der Sohn des englischen Schauspielers Gibson Gowland, der es mit Nebenrollen in Erich-von-Stroheim-Filmen in den 20er Jahren zu Bekanntheit gebracht hatte. Er war 68 Jahre mit seiner Frau Alice verheiratet.

Peter Gowland verkaufte zuerst klassische Pin-Up-Bilder, bevor er für die großen Modezeitschriften, den "Playboy" und das Musikmagazin "Rolling Stone" arbeitete. Er fotografierte auch Stars wie Rock Hudson, Lex Barker, Joan Collins oder Raquel Welch. Der Boxer Muhammad Ali findet sich ebenso in seinem Archiv wie der Regisseur Alfred Hitchcock, seinem Hund Kunststückchen beibringend.

Der Fotograf entwickelte zudem technische Neuerungen, etwa Kameras für großformatige Bilder und Installationen, um Fotostrecken am Swimmingpool zu schießen, so auch von Esther Williams. Als Hollywood-Insider spielte er in einigen Filmen mit, allerdings nur in Nebenrollen. So gab er einen namenlosen Gast in dem legendären Orson-Welles-Klassiker "Citizen Kane" von 1941.
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