Die Zukunft der Pressefotografie - so schaut´s aus!

Der Wirtschaftsbund lud zu einer Diskussion über "Die Zukunft der Pressefotografie" (hier hatte ich darauf hingewiesen) rief und die Fotografinnen & Fotografen kamen...
Die Podiumsdiskussion im Mozartforum war äußerst gut besucht, und es wurde heftig diskutiert. Hier ist der Artikel im Standard, auf fb wird in der Gruppe "Austrian Photography" über dieses brisante Thema emotional weiterdiskutiert...

die zukunft der pressefotografie
© Andreas Friess
v.l.n.r.:
Leonhard Föger, REUTERS-Fotochef Österreich
Gerhard Hinterleitner, Gew. GF Cyberlab, vormals Contrast Photo Agentur und GF. APA-PictureDesk GmbH
Eva Bauer, Page Seven Mediaservices GmbH, vormals Betreuung styria.multimedia
Gerhard Sokol, Präsident Syndikat Foto Film (Syndikat der Pressephotographen, Pressebildagenturen und Filmreporter Österreichs)
Michael Weinwurm, Portrait- und Reportagefotograf, kandidiert für den Innungsmeister der Fotografen

Pressefotografen haben ein Imageproblem: Jeder findet ihren Job spannend, genug Ansehen für angemessene Bezahlung haben sie aber offenbar nicht. Dies ist nur eines von vielen Problemen, die der Branche derzeit unter den Nägeln brennen, wie sich bei einem einigermaßen turbulenten Diskussionsabend am Donnerstagabend in Wien zeigte. Die freien Fotografen sehen sich von Seiten der Verlage immer öfter mit folgendem Szenario konfrontiert: Für ein Bild soll nur mehr einmal gezahlt werden, um es dann uneingeschränkt abdrucken und sogar weiterverkaufen zu können, ohne dass der Urheber dafür weiteres Geld sieht. Diese "Knebelverträge" erzürnen so manchen Bildreporter erheblich, wie sich bei der Podiumsdiskussion zeigen sollte: Von "Diebstahl" und "Erpressung" war in den zahlreichen wütenden Wortmeldungen aus dem Publikum die Rede. Cyberlab-Geschäftsführer Gerhard Hinterleitner attestiert der Branche einen "Paradigmenwechsel ohne Gleichen im Jahr 2000". HIER im Standard weiterlesen.



MEHR darüber findet man auch auf der Seite von fotografen-wien.at.

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