"Stellen Sie sich tot" - Journalismus im Krieg

Gefunden bei piag.de: Wohl aus immer aktueller werdenden Anlässen, gibt es nun dieses Buch...

Wie können Journalisten in Krisenregionen wie Tunesien, Ägypten oder Libyen ihren Job machen? Wie verarbeiten sie, was sie gesehen und erlebt haben? Wie gehen sie mit der Angst vor Entführung oder Ermordung um?

Die beiden Medien- und Journalismusforscher Stephan Weichert und Leif Kramp haben anhand von 17 Interviews mit führenden Auslandsreportern unterschiedlicher Mediengattungen analysiert, wie sich das Berufsbild von Korrespondenten und Krisenjournalisten verändert hat, von welchen Motiven und Trends sie sich bei der Arbeit leiten lassen, wie die Zusammenarbeit mit Kollegen und offiziellen Stellen abläuft und wie sie mit ihren eigenen Ängsten, Schwächen und Unsicherheiten umgehen. Die Erkenntnisse, die Stephan Weichert und Leif Kramp aus ihren Gesprächen gewonnen haben, erscheinen am 28. Februar 2011 in Buchform unter dem Titel „Die Vorkämpfer. Wie Journalisten über die Welt im Ausnahmezustand berichten“. Herausgeber ist der Kölner Herbert von Halem Verlag. ISBN 978-3-86962-036-7. Preis: 22,00 Euro.

die vorkämpfer journalisums im krieg
Zitat vom halem-verlag.de über das Buch:
Anhand von 17 Intensiv-Interviews mit führenden Auslandsreportern aller Mediengattungen (u.a. Antonia Rados, Carolin Emcke, Elmar Theveßen, Ulrich Tilgner, Matthias Gebauer, Susanne Koelbl) wird analysiert, wie sich die Arbeit von Korrespondenten und Krisenjournalisten konkret verändert hat, von welchen Motiven und Trends sie sich bei ihrer Tätigkeit leiten lassen, wie die Zusammenarbeit mit Kollegen und offiziellen Stellen (u. a. Auswärtiges Amt, Bundesnachrichtendienst, Krisenstäbe) funktioniert und wie die Profis mit ihren eigenen Ängsten, Schwächen und Unsicherheiten umgehen. Untersucht wird, inwiefern sich Reporter gezwungen sehen, Strategien zu entwickeln, kulturelle wie soziale Barrieren zu überwinden, in Gefahrensituationen zu improvisieren und Traumata zu verkraften. Weiterlesen!
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