Getty Fotograf John Moore: Der "Arabische Frühling"

Gefunden auf theatlantic.com


In this short documentary produced in March, Getty Images photographer John Moore describes his work in Egypt, Bahrain, and Libya earlier this spring.

Customs seized all his equipment as he was entering Bahrain, so he bought an inexpensive Canon Rebel camera, cheap lens, and laptop so that he could keep working.

john moore getty images libya
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McDonaldisierung: "Gratis bei Nennung des Fotografen."

Quelle: derstandard.com, OLIVER MARK, 02. August 2011 19:03

fotostrada findet es gut, daß "Der Standard" dasThema der Pressefotografie aufgreift. HIer kommen namhafte "Fotoarbeiter" zu Wort. Erschreckend sind die Kommentare auf den Artikel. Ist das Ansehen der Fotografen wirklich so verheerend?

objektiv
@ fotostrada, in der Mitte lächelt Heinz Tesarek

Fotografie befindet sich im Umbruch, Protagonisten sind verunsichert.

"Meine Tochter macht heute mit ihrem Mobiltelefon Fotografien, die vor zehn Jahren wochenlange Arbeit bedeutet hätten", sagt Heinz Tesarek, prämierter Vertreter dieser Zunft. Der freie Fotograf wurde im Juni für das "Pressefoto des Jahres" ausgezeichnet. "Fotografen können vielleicht den Moment einfangen, nicht jedoch die Zeit aufhalten", so Tesarek. Zum Konkurrenzdruck mit nach unten nivellierten Honoraren geselle sich der technische Fortschritt als "größte Gefahr" für den Berufsstand.
HIER geht´s weiter zum kompletten Artikel über die McDonaldisierung der Branche.


Und HIER ist ein Interview mit Heinz Tesarek nachzulesen.


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APA / Objektivpreis 2011

fotostrada ist stolz, daß sie gestern dabei war - bei der Preisverleihung des Objektivpreises für die beste Pressefotografie Österreichs. Gratulation an alle Nominierten und an die Sieger - allen voran Heinz Stephan Tesarik.

Er qualifiziert sich nicht nur mit aufrüttelnden, spannenden Reportagen, sondern auch mit seiner Charakterstärke, Ofen heit und seiner ehrlichen, manchmal zornigen Art. Besonders beeindruckt war ich, als Heinz mitteilte, daß er - in Absprache und Zusammenwirken mit CANON - den Preis für das Siegerbild „eyes wide shot“ in Geld „umwandelt“ und den beiden Jugendlichen, Dmitryi und Sergey spenden wird. Das ist ganz typisch für Heinz, dessen Herz größer ist als der eigene Schmerz (Polizisten in Weißrußland brachen ihm bei der Reportage über die Wahlen den rechten Finger). Auch bedankte er sich bei seinem langjährigen Redakteur
Christoph Lehermayr, und widmete ihm 50% der Anerkennung. Ein echter Tesarek eben.

objektivpreis schlager reismann boroviczeny tesarek reichart
@ fotostrada
v.l.n.r.
Stephan Boroviczeny, Andreas Reichart, Heinz Stephan Tesarek, Roland Schlager, Erich Reismann

Natürlich waren auch die anderen Gewinnerbilder verdiente Siegerfotos. fotostrada bedauert - wie jedes Jahr - daß es nur 2 (oder waren´s doch 3) nominierte Pressefotografinnen gab, und leider keine Siegerin. Es gibt sie aber, die guten Fotografinnen - reicht eure Fotos ein...


Alle Bilder sind HIER zu sehen - http://www.objektiv-fotopreis.at/

heinz stepahn tesarek objektivpreis 2011
Kategoriesieger Chronik
eyes wide shot
Obdachlose Jugendliche verabreichen sich sog. „Boltushkas“. Sowohl Dmitryi als auch Sergey – der seinem Freund den Schuss setzt – haben sich dabei mit dem HI-Virus infiziert. Fürsorge erhalten die Jugendlichen durch die Organisation „Way Home“, welche durch Erlöse des „Life Balls“ gestützt wird.
FOTO: Heinz Stephan Tesarek
ERSTVERÖFFENTLICHUNG: news.at, AM: 15. 07. 2010

lukaschenko weissrussland hein tesarek objektivpreis apa canon 2011
Gesamtsieger (Kategoriesieger Fotoserien)

„Der Ruf des Diktators“
Der Tag der weißrussischen Präsidentenwahl: Morgendliche Stimmabgabe des „Letzten Diktators Europas“ Alexander Lukashenko in Begleitung seines Sohnes
FOTO: Heinz Stephan Tesarek
ERSTVERÖFFENTLICHUNG: NEWS, AM: 04. 01. 2011



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Sieg für die JournalistInnen & FotografInnen

So ist das in Deutschland.

Quelle: piag.de

Bauer unterliegt den „Freien“

(Red.) Das Oberlandesgericht Hamburg (Az. 5 U 113/09) entscheidet, dass die Honorarbedingungen der Heinrich Bauer Achat KG für freie Bildjournalisten in wesentlichen Teilen gegen geltendes Recht verstoßen.

Der Deutsche Journalisten-Verband als Antragsteller mit Unterstützung der dju in ver.di hat sich damit auch in der Berufungsinstanz im einstweiligen Verfügungsverfahren gegen Bauer weitgehend durchgesetzt. Das Oberlandesgericht hat mit seiner Entscheidung das Urteil des Landgerichts Hamburg vom Mai 2010 deutlich verschärft.

Das OLG führt aus, dass die Vereinbarung eines Pauschalhonorars, mit dem sämtliche vertraglichen Leistungen abgegolten werden sollten, unzulässig sei. Das Gericht auch eine Klausel untersagt, wonach dem Verlag beliebige Bearbeitungs- und Umgestaltungsrechte einzuräumen sind. Ferner hat das Gericht es für unzulässig gehalten, dass der Verlag nicht zur Namensnennung des Fotografen verpflichtet sei, wenn nicht eine schriftliche Vereinbarung über die Namensnennung geschlossen wird. Das Gericht hat auch die vom Verlag verwendete Haftungsklausel für rechtswidrig erklärt, nach der die Fotografen den Verlag von allen ihm durch Dritte rechtskräftig auferlegten Kosten freistellen.
„Das Urteil bestätigt erstmals die Position der Verbände, dass nicht jeder Umfang der Rechtseinräumung mit dem Urhebergesetz vereinbar ist. Erneut wird das Recht der Journalisten gestärkt, angemessen honoriert zu werden“, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Es hilft, ihre wirtschaftliche Basis zu sichern.“ Das sei gerade in schwierigen Zeiten von größter Bedeutung. dju-Geschäftsführerin Ulrike Maercks-Franzen sieht in dem Richterspruch die Bestätigung dafür, dass „rechtswidrige und unanständige Honorarbedingungen vor Gericht keine Chance haben“.
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World Press Photo Award - Protest in Beirut wegen Israeli

Kommentar überflüssig: Die Ausstellung der Bilder vom World Press Photo Award wird in Beirut geschlossen, weil einem Libanesen aufgefallen ist, daß eines der Siegerfotos von einem Israeli ist.
Das Zweitschlimmste an diesem Vorfall ist eigentlich, daß die Organisatoren sich wirklich an dieser Kritik orientiert haben, sie wahrgenommen hat und danach gehandelt hat.

Quelle: pdnonline.com

AMIT SHA'AL world press photo award
© AMIT SHA'AL
Isktikial Mosque, Haifa, in 1941 and 2010, from Amit Sha'al's series, which won 3rd place in the World Press Photo arts and entertainment category.


Organizers of the World Press Photo competition closed its exhibition of award-winning images in Beirut on Friday, May 20, when Lebanese authorities asked that images by Israeli photographer Amit Sha´AL be removed.

The show was scheduled to be on display in Beirut until June 1.

In a statement to the press, World Press Photo managing director Michiel Munneke said the organization decided to close the entire show rather than remove selected images. “Removing any prizewinning photos would come down to censorship, which for us is not acceptable. In this instance, closing the exhibition was the only way we could remain true to our principle of promoting freedom of information. We regret that we had no other choice and we hope that we will be able to bring our exhibition back to Lebanon soon again.”
Ganze Geschichte lesen!
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Tim Hetherington: Sleeping Soldiers and Diary

Falls jemand in New York sein sollte.... Noch bis 23. Juni sind die Bilder des getöten Fotografen Tim Hetherington zu sehen.
Quelle: aperture.org

Aperture Gallery and Bookstore
547 West 27th Street, 4th Floor
New York, New York
tim hetherington


In remembrance of Tim Hetherington, photographer, reporter, and filmmaker, Aperture is honored to present his Sleeping Soldiers video installation and his Diary video.


Tim Hetherington was killed in Misurata, Libya, on April 20, 2011, during an attack by pro-Qaddafi forces on the rebel-held town. His funeral took place in London on May 13.

Sleeping Soldiers (5 minutes, 2009) is an immersive video essay (shot at the same time as Hetherington's Oscar-nominated film Restrepo) featuring soldiers of a U.S. Airborne Infantry platoon based in the Korengal Valley of Eastern Afghanistan, in combat and at rest. The original three-screen installation was first shown in New York in 2009 at the New York Photo Festival, in an exhibition curated by Jon Levy.

Diary (19 minutes, 2010) is a highly personal and experimental film that expresses the subjective experience of Hetherington's working life, and was made as an attempt to find himself after ten years of reporting. It's a kaleidoscope of images that link our Western reality to the seemingly distant worlds we see in the media.

Both videos were shot and directed by Tim Hetherington, with editing and sound design by Magali Charrier.

Tim Hetherington was born in Liverpool, UK, in 1970. He studied literature at Oxford University and later returned to college to study photojournalism. He lived in New York and was a contributing photographer for Vanity Fair magazine. He was known for creating diverse forms of visual communication, and his work ranged from multi-screen installations to fly-poster exhibitions and handheld device downloads. Regarded for his long-term documentary work, Hetherington lived and worked in West Africa for eight years and reported on social and political issues worldwide.

As a filmmaker, he worked as both a cameraman and director/producer. He was a cameraman on Liberia: An Uncivil War (2004) and The Devil Came on Horseback (2007), and his directorial debut, Restrepo (co-directed with Sebastian Junger), was awarded the Grand Jury Prize at the 2010 Sundance Film Festival and shortlisted for an Academy Award for Best Documentary Feature in 2011.

He authored and published two books of photographs: Long Story Bit by Bit: Liberia Retold (Umbrage Editions, 2009), and Infidel (Chris Boot, 2010).

He was the recipient of numerous awards, including a Fellowship from the National Endowment for Science, Technology, and the Arts (2000–2004), a Hasselblad Foundation grant (2002), four World Press Photo prizes, including the World Press Photo of the Year 2007, the Rory Peck Award for Features (2008), and an Alfred I. duPont award (2009).
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Was erwarten Fotografen als Kriegsreporter?

Was haben Fotografen in Kriegsgebieten von ihren Verlagen und Magazinen zu erwarten? Was geschieht, wenn was passiert? Interessanter Artikel im Blog von pdnonline.com. Die Fotografen sprechen nicht darüber, und ihre Arbeitgeber auch nicht. Aber immerhin werden Kurse fürs Überleben (für Journalisten & Fotografen) angeboten. Aber keiner denkt gerne darüber nach, was nach einem Unfall sein könnte.... Und wie ist das bei uns? Wer hilft weiter nach einem Unfall?

baghdad fotografen unfall

When Bangkok-based photographer Philip Blenkinsop returned home after having a bomb blow up a few feet in front of him while photographing in southern Thailand for Time Asia, he got a lesson in the sort of assistance and protection freelancers on assignment can expect from their clients.


“I had a lovely bouquet of flowers waiting for me when I got home,” remembers Blenkinsop. “And I was offered an extra day rate.”

“I don’t know how many years I’ve been working for different magazines [and] I’ve never seen anything in any contract that says anything about what happens if I get shot or killed or get my legs broken,” says Teru Kuwayama, who was injured in a car crash in Pakistan in 2009 that saw the driver killed and another photographer injured.

Kompletten Artikel weiterlesen!
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Der Internationale Tag der Pressefreiheit

3. Mai - der Internationale Tag der Pressefreiheit.
Quelle: reporter-ohne-grenzen.de
reporter ohne grenzen fotos für die pressefreiheit
Irak, Bagdad: Ein US-Offizier gönnt sich eine Pause mit Ausblick über den Wassergraben um den al-Faw-Palast.
@ Richard Mosse/INSTITUTE

Zum 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (ROG) einen neuen Band aus der Reihe „Fotos für die Pressefreiheit“.

Der rund hundertseitige Fotoband dokumentiert in Bildern und Texten Ereignisse des Jahres 2010. Im Mittelpunkt stehen Staaten, in denen Presse-, Meinungs- und Internetfreiheit stark gefährdet sind sowie Entwicklungen und Phänomene, die Umbrüche in der Medienwelt bewirkt haben. (...) Rund 20 international bekannte Fotografinnen und Fotografen sowie mehr als zehn Autorinnen und Autoren haben an dem diesjährigen Album mitgewirkt. Der erste Teil von „Fotos für die Pressefreiheit 2011“ besteht aus kurzen Faktenblöcken, Fotostrecken sowie Einzelbildern.
Er führt uns an aktuelle Brennpunkte der Pressefreiheit, wie etwa in das ostafrikanische Land Uganda. Dort sind Medien zum Spielball politischer Interessen geworden, Bestechung von Journalisten und mediale Hetzkampagnen vor allem gegen Homosexuelle haben in erschreckendem Maße zugenommen. In Haiti hingegen kämpfen die Journalisten nach dem Erdbeben im Januar 2010 um ihr berufliches Überleben. Aber auch beunruhigende Vorkommnisse in EU-Staaten werden beschrieben, wie etwa die juristische Verfolgung Medienschaffender in Frankreich und Deutschland.

Weiterlesen, Buch bestellen!
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Tim Hetherington tot

Noch im August 2010 stand hier etwas über den Film von Tim Hetherington (und Sebastian Junger) zu lesen - Restrepro. Eine sehr emotionale Doku über eine amerikanische Einheit in Afghanistan. Und gestern starb Tim Hetherington (von seinem Kollege Chris Hondros gibt es mehrere abweichende Nachrichten - ob schwer verletzt oder tot). Quelle: ntv.de

tim hetherington
@ ntv. Tom Hetherington war der Gewinner des World Press Photo Award 2007.

Kriegsfotograf von Granate getötet
Der preisgekrönte britische Kriegsfotograf Tim Hetherington ist tot. Er wird von einer Granate in der umkämpften libyschen Stadt Misrata getötet. Zwei weitere ausländische Journalisten werden verletzt, einer von ihnen soll sich in kritischem Zustand befinden. Die Rebellen in Misrata appellieren an die NATO, Bodentruppen gegen Gaddafis Truppen einzusetzen. Die Alliierten lehnen ab und schicken stattdessen Ausbilder für die Rebellen.

In der umkämpften libyschen Stadt Misrata ist ein renommierter westlicher Fotograf getötet worden. Drei weitere Journalisten seien verletzt worden, berichtet die "New York Times". Bei dem Toten soll es sich nach Angaben der Zeitung um den preisgekrönten britischen Kriegsfotografen und Dokumentarfilmer Tim Hetherington handeln. Der US-Fotograf Chris Hondros, der unter anderem für die Agentur Getty arbeitete, sei schwer verletzt worden. Bei einem anderen Verletzten handele sich um den Briten Guy Martin. Die Zeitung berief sich auf einen Kollegen im Krankenhaus von Misrata.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bestätigte den Tod des Briten. Hetheringtons Kollege Chris Hondros sei in einem kritischen Zustand. "Wir machen uns große, große Sorgen", sagte Fred Abrahams von der Organisation in New York. Weiterlesen.


tim hetherington bild.de
@ Reuters. Fotograf und Filmemacher Tim Hetherington am 25. März während einer Demonstration in Bengasi.

Mehr Bilder auf bild.de.






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Pulitzer Prizes 2011 vergeben

Wußten Sie,.... daß Joseph Pulitzer aus Österreich-Ungarn stammte und Journalist und Zeitungsverleger in den USA war? Nach seinem Tod (1911) wurde der Pulitzer Preis für Reportagen, Fotos, Bücher und Musikaufnahmen ins Leben gerufen. Seit 1917 wird dieser jährlich von der Columbia University verliehen. Nun umfaßt er 21 Kategorien, eine davon ist für „Cartoons“. (Quelle: wikipedia.de)
Die besten Fotoreportagen sind prämiert - die Pulitzer Preise 2011 wurden vergeben. Diesmal war (natürlich) das Erdbeben in Haiti Schwerpunkt, aber auch Bandenkriege verhalfen zum Sieg...


the pulitzer prizes 2011

pulitzer prize carol guzy
"Death" heißt dieses Foto von Carol Guzy, die mit ihrer Fotoreportage für die "Washington Post" aus Haiti den Pulitzerpreis in der Kategorie "Breaking News Photography" gewonnen hat. Das Bild zeigt eine verwesende Männerleiche, die nach dem Erdbeben in Port-au-Prince unter den Trümmern hervorgezogen wurde.
© Carol Guzy/Reuters

HIER auf stern.de mehr Bilder sehen...




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"The Bang Bang Club" kommt ins Kino

Bald ist soweit - zumindest in Deutschland! Der Film „The Bang Bang Club“ über das Leben der Fotografen Kevin Carter, Greg Marinovich, Ken Oosterbroek und Joao Silva kommt ins KIno (am 23. Juni 2011)....

Und wer holt den Film nach Österreich???

the bang bang club steven silver the filmthe bang bang cub the film steven silver

HIER geht´s zur offiziellen Seite mit dem Trailer!

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"Fotografen haben Namen"- und Recht auf Nennung

Ja, so einfach ist es: Fotografen haben Namen. Der DJV (Deutscher Journalistenverband) hat den 14. April zu dem Tag erhoben, an dem wieder einmal darauf hingewiesen wird, daß Fotografinnen und Fotografen Namen haben und sie ein Recht auf den credit in der Zeitung/dem Magazin haben. Es geht um Recht und um Fairneß! Wichtig!!!

roland scheidemann bildjournalist
Roland Scheidemann, langjähriger dpa-Bildredakteur und immer noch aktiv als Bildjournalist, wertete schon im Jahr 2009 zahlreiche Zeitungen aus - auch dieses Jahr wieder. Foto: M. Hirschler

Viele Zeitungen nennen nach wie vor nicht den Urheber, wenn sie Fotos veröffentlichen.

Doch Fotografen, auch die von großen Bildagenturen, haben auf Grund von § 13 Urheberrechtsgesetz einen Anspruch auf Nennung ihres Namens am Foto. Dieses Recht kann auch nicht durch Verträge oder Geschäftsbedingungen beseitigt werden. Mit einer bundesweit angelegten Auswertungsaktion will der DJV am 14. April, mit Blick auf den Welttag des Urheberrechts am 23. April, auf die fehlende Berücksichtigung dieses Rechtsanspruchs aufmerksam machen.

Weiterlesen auf der Seite vom DJV!

michael hirschler djv fotografen haben namen
HIER gibt´s den Podcast zum Thema! Autor: Michael Hirschler, DJV

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Tom Ang beim Foto-Sommer in Salzburg

fotostrada hat hier > piag.de etwas Spannendes gefunden...

kuratorum für journalistenausbildung
Termin: 29. Juni bis 1. Juli 2011, Salzburg
Seminarzeiten: von 9 bis ca. 17 Uhr

Der Brite Tom Ang ist heuer beim Internationalen Foto-Sommer zu Gast, bei dem alljährlich weltweit tätige Fotografen Denkanstöße geben.

Reflexion ist das Motto des Workshops: Zum einen als Fotomotiv und zum anderen die Reflexion der eigenen Arbeit, der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten und Motive kritisch auswählen.

tom ang digital photography
Tom Ang hat sich auf digitale Techniken spezialisiert und fotografierte lange in Zentralasien. Für seine Foto-Dokumentationen wurde er mit dem “Thomas Cook Travel Award” ausgezeichnet. Tom Ang gründete und leitete den Masterkurs für Fotojournalismus an der Universität von Westminster und ist Autor zahlreicher Bücher über Digital- und Reisefotografie.

Richtet sich an: Pressefotografen und Journalisten, die ihre Leidenschaft professionell weiterentwickeln wollen.

HIER gibt´s alle Infos dazu! (ist zu finden unter „16. Internationaler Foto-Sommer...“)



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Heinz Tesarek gewinnt Award Of Excellence

fotostrada kommt heute gar nicht weg vom Lob!
Diesmal hat es der österreichische, freie Pressefotograf
Heinz TESAREK geschafft, beim renommierten Pictures Of the Year den Award of Excellence zu gewinnen. Gratulation! Starke Bilder, großartiger Fotograf! Es gibt sie noch, die guten Fotografen!

heinz tesarek pictures of the year 2011
Award Of Excellence
Heinz Stephan Tesarek
Freelance

POY - Picture Of the Year 2011

"EYES WIDE SHOT"
In a condemned building in the center of the Ukrainian harbor town Odessa homeless juveniles are injecting so-called “Boltushkas” - a cheap drug which slowly paralyzes the central nervous system. Both Dmitryi and Sergey - who injects the drug to his friend - have been infected with the HI virus by needle-sharing. Ukraine suffers from one of the worst AIDS epidemics in the world, and has reached the highest infection rate within Europe.


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"Stellen Sie sich tot" - Journalismus im Krieg

Gefunden bei piag.de: Wohl aus immer aktueller werdenden Anlässen, gibt es nun dieses Buch...

Wie können Journalisten in Krisenregionen wie Tunesien, Ägypten oder Libyen ihren Job machen? Wie verarbeiten sie, was sie gesehen und erlebt haben? Wie gehen sie mit der Angst vor Entführung oder Ermordung um?

Die beiden Medien- und Journalismusforscher Stephan Weichert und Leif Kramp haben anhand von 17 Interviews mit führenden Auslandsreportern unterschiedlicher Mediengattungen analysiert, wie sich das Berufsbild von Korrespondenten und Krisenjournalisten verändert hat, von welchen Motiven und Trends sie sich bei der Arbeit leiten lassen, wie die Zusammenarbeit mit Kollegen und offiziellen Stellen abläuft und wie sie mit ihren eigenen Ängsten, Schwächen und Unsicherheiten umgehen. Die Erkenntnisse, die Stephan Weichert und Leif Kramp aus ihren Gesprächen gewonnen haben, erscheinen am 28. Februar 2011 in Buchform unter dem Titel „Die Vorkämpfer. Wie Journalisten über die Welt im Ausnahmezustand berichten“. Herausgeber ist der Kölner Herbert von Halem Verlag. ISBN 978-3-86962-036-7. Preis: 22,00 Euro.

die vorkämpfer journalisums im krieg
Zitat vom halem-verlag.de über das Buch:
Anhand von 17 Intensiv-Interviews mit führenden Auslandsreportern aller Mediengattungen (u.a. Antonia Rados, Carolin Emcke, Elmar Theveßen, Ulrich Tilgner, Matthias Gebauer, Susanne Koelbl) wird analysiert, wie sich die Arbeit von Korrespondenten und Krisenjournalisten konkret verändert hat, von welchen Motiven und Trends sie sich bei ihrer Tätigkeit leiten lassen, wie die Zusammenarbeit mit Kollegen und offiziellen Stellen (u. a. Auswärtiges Amt, Bundesnachrichtendienst, Krisenstäbe) funktioniert und wie die Profis mit ihren eigenen Ängsten, Schwächen und Unsicherheiten umgehen. Untersucht wird, inwiefern sich Reporter gezwungen sehen, Strategien zu entwickeln, kulturelle wie soziale Barrieren zu überwinden, in Gefahrensituationen zu improvisieren und Traumata zu verkraften. Weiterlesen!
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Vom Tahrir Square nach Graz: Marco Longari @ Atelier Jungwirth

fotostrada empfiehlt: Vom Tahrir Square nach Graz. Die Dokumentation des Zeitgeschehens in Ägypten jetzt als Ausstellung im Atelier Jungwirth. Noch zu sehen bis 9. März.

tahrir square marco longri

Die neue Reihe flashlight im Atelier Jungwirth zeigt aktuelle Reportagebilder, die trotz aller gebotenen Eile und Dramatik hohe Qualität aufweisen.

Entsprechende Ausstellungen werden jeweils maximal einen Monat zu sehen sein. Marco Longaris Aufnahmen aus Kairo stellen den würdigen Auftakt zu dieser Serie dar.

„Wir waren mitten drin, als sie begannen, mit Steinen zu werfen. Wir wussten nicht, wohin wir sollten. Wir waren am absolut falschen Ort.“

tahiri square egypt

Das sagte Fotograf Marco Longari kurz nach den ersten Demonstrationen am Tahrir-Platz in Kairo. Für seine Arbeit aber war es der richtige Ort. Er scheute den Steinhagel nicht und nicht die Angst vor der Armee. Longaris Fotos sind das atemberaubende Dokument eines Wandels, den niemand für möglich gehalten hätte.
Marco Longari, Jahrgang 1965, arbeitet für die Foto-Agentur Agence France Press. Seine Ausbildung schloss er 1999 am Istituto Superiore di Fotografia in Rom ab. Kurz darauf erschien sein Buch „Nachbarn des Krieges“ in der „Edition Kleine Zeitung“. 2003 holte ihn AFP als Chef der Fotoabteilung nach Nairobi. Seit 2007 leitet er das AFP-Büro für Israel und Palästina. Marco Longari lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Jerusalem.
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Auch das ist der "World Press Photo Award"...

Auch das ist der World Press Photo Award: Die Reportage über Whooper Schwäne des italienischen Fotografen Stefano Unterthiner (ein begnadeter Naturfotograf, Mitglied bei ILCP) für das National Geographic Magazine.

Über das Portrait der Afhganin Bibi Aisha von der Fotografin Jodi Bieber oder die Fotos von Daniel Morel vom Erdbeben in Haiti wurde schon (genug?) diskutiert.... Die Bilder werden als Ausstellung wieder im Herbst nach Wien ins WestLicht kommen.

stefano unterthiner whooper swan
Stefano Unterthiner, Italy, for National Geographic Magazine.
Whooper Swan (= Singschwan)

fotostrada-Tipp: Gehen Sie UNBEDINGT auf seine website und sehen Sie sich das „making of“ des shootings an! Sehenswert!
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Pressefotografen vor den Vorhang! Auf ins Parlament!

Pressefotografen werden sichtbar - ihre Bilder auch!
Erfreuliches dringt aus dem Parlament - ab dem
29. Jänner (bis 12. März) gibt´s jeden Samstag (um 11:30 Uhr und um 15 Uhr) eine Führung durch die tolle Fotoausstellung „Die Macht der Bilder“ von 12 Pressefotografen und einer Pressefotografin durch das Parlament.
2 Fliegen mit 1 Klappe: Gute Pressefotografie und das Parlament von innen sehen!
Der Eintritt ist gratis, aber nicht umsonst. Ausweis mitnehmen!

die macht der bilder parlament matthias cremer
© Parlamentsdirektion / Bildagentur Zolles / Mike Ranz
1.Reihe v.li.Prof. Erich Lessing - Fotograf und Mitglied der Fotoagentur Magnum, Heinz-Peter Bader - Reuters, Nationalratspräsidentin Mag.a Barbara Prammer, Lilli Strauss - AP, Walter Wobrazek - profil und Herbert Pfarrhofer - APA. 2. Reihe v.li. Matthias Cremer - Der Standard, Leonhard Foeger - Reuters, Georges Schneider - photonews.at, Ronald Zak - AP , Herwig Prammer - Reuters, Robert Jäger - APA, Roland Schlager - APA und Hans Punz - AP

matthiascremer
@ Matthias Cremer, derstandard - Photoblog

HIER geht´s zum Link mit den Fotos! Und HIER zum Pressetext des Parlaments!


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13 im Parlament... Die Macht der Bilder

Arbeitsplatz für Politiker und Fotografinnen und Fotografen: Das Parlament! Ab Montag (24.1.) zeigen 13 Fotografinnen und Fotografen ihr Bild der Politiker. Das muß man doch sehen! Anmeldung unbedingt erforderlicht (siehe unten).

APA1399721 - 15102009 - WIEN - …STERREICH: ZU APA-TEXT II - Die Klubchefs Josef Cap(l./SP…) und Karlheinz Kopf (…VP) am Donnerstag, 15. Oktober 2009, im Rahmen einer Sondersitzung des Nationalrates im Parlament in Wien. APA-FOTO: ROLAND SCHLAGER
found @ photonews.at
APA1399721 - 15102009 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT II - Die Klubchefs Josef Cap(l./SPÖ) und Karlheinz Kopf (ÖVP) am Donnerstag, 15. Oktober 2009, im Rahmen einer Sondersitzung des Nationalrates im Parlament in Wien. APA-FOTO: ROLAND SCHLAGER

Mag.a Barbara Prammer , Präsidentin des Nationalrates , lädt zur Vernissage

MACHT DER BILDER

am Montag, dem 24. Jänner 2011, um 18.00 Uhr in das Lokal VIII ein.

Politik und Fotografie – eine ebenso spannende wie spannungsgeladene Wechselbeziehung. Zwei Monate lang präsentieren sich 13 Fotografen, die – einige von ihnen seit vielen Jahren – aus dem Haus berichten. Gemeinsam haben sie eine enge Beziehung zum Parlament, gepaart mit professioneller kritischer Distanz. Sie bilden nicht nur ab, reduzieren Politik nicht auf ein Spektakel, sondern dokumentieren, stellen Bezüge her, berichten, erzählen Bildgeschichten – gelegentlich auch mit feiner Ironie.

Tatsache ist, dass die Abbildung von Politik die öffentliche Meinungsbildung wesentlich beeinflusst. Dem wird moderne politische Inszenierung gerecht, die stark auf Bildsprache, Personalisierung und Codes setzt. Im Gegenzug bemüht sich Fotografie, die ihrem journalistischen Anspruch gerecht zu werden versucht, um Entschlüsselung versteckter Botschaften, um Enttarnung und Enthüllung.

Die tägliche Bilderflut überfordert menschliche Wahrnehmungskraft mitunter. Umso mehr kommt der Dokumentarfotografie eine wichtige Rolle in der Demokratie zu. Sie ist die Antithese zur Flüchtigkeit und zur Oberflächlichkeit und kann den Wunsch nach Authentizität am ehesten erfüllen.

Zur politischen Fotografie spricht Prof. Erich Lessing, Fotograf, Mitglied der Fotoagentur Magnum

Im Anschluss wird zu einem Empfang gebeten.

Während des Empfangs gibt es die Möglichkeit, die ausgestellten Fotos zu besichtigen.

Eine Ausstellung von Werken von

Heinz-Peter Bader, Reuters | Rudi Blaha, AP | Matthias Cremer, Der Standard | Leonhard Foeger, Reuters | Robert Jäger, APA | Herbert Pfarrhofer, APA | Herwig Prammer, Reuters | Hans Punz, AP | Roland Schlager, APA | Georges Schneider, photonews.at | Lilli Strauss, AP | Walter Wobrazek, profil | Ronald Zak, AP


Hinweise zur Anmeldung
Bitte benutzen Sie den Zentraleingang, Dr. Karl-Renner-Ring 3. Für den Zutritt sowie aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Die verbindliche Teilnahme an der Veranstaltung ist per E-Mail an veranstaltungen14@parlament.gv.at bekannt zu geben. Bitte weisen Sie einen Ausdruck der Einladung sowie einen amtlichen Lichtbildausweis am Eingang vor. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimme ich der Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, ausdrücklich zu.




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Don´t touch the press ;-)

Noch ein Beitrag zu „meinen Pressefotografen“: Damit sie in Ruhe arbeiten können, müssen sie sich schon solche Kameragurte organisieren. Gesehen beim Pressefotografen Georges Schneider (www.photonews.at), der seinen Gurt „verbessert“ hat, damit es im Parlament nicht - schon wieder -zu Mißverständnissen kommt ;-)
georges schneider photonews
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"The Bang Bang Club" - The Film

Allen Pressefotografen da draußen gewidmet:
Der Film über den legendären „Bang Bang Club.“ Als der Fotograf Joao Silva 2010 schwer verletzt wurde (HIER gibt´s Infos dazu), ist zufälligerweise gerade der Film über die 4 Fotografen aus Südafrika erschienen. Nun wird er (erstmals?) beim derzeit stattfindenden Filmfestival SUNDANCE FILM FESTIVAL gezeigt (wahrscheinlich, so genau war das nicht zu verifizieren). Hier schon mal vorab der Trailer. Und jetzt die Presifrage: WER HOLT DEN FILM NACH ÖSTERREICH!

the bang bang club
Trailer @ Youtube.com

South Africa, 1994: Nelson Mandela has just been released from prison and tensions are steadily rising in the final bloody months of apartheid. Tribal factions, backed by the white government, wage bloody war on each other and gunshots ring through the streets of Soweto. In the middle of this are the Bang Bang Club; four young white photojournalists who made sure the world saw the carnage ripping through the streets of their hometown. Based on true events, this film is a harrowing exploration of heroism in the face of violence.
The Bang Bang Club was a nickname for photographers Greg Marinovich (Ryan Phillippe), Kevin Carter (Taylor Kitsch), Ken Oosterbroek (Frank Rautenbach) and Joao Silva (Neels Van Jaarsveld) because they were always in the thick of the gunfire, or the “bang-bang” as locals said. Witnessing the injustices wrought by F.W. de Klerk’s lackeys, the young men knew that the truth had to come out. Fuelled by adrenaline and moral outrage, they risked their lives to document the horrors of the civil war that wracked the nation. With the help of Robin (Malin Akerman), their no-nonsense photo editor, their photos helped focus world attention on the plight of South Africa and galvanize international opinion to end apartheid. Greg Marinovich and Kevin Carter each won a Pulitzer Prize for their astonishing photojournalism, but the horrors they witnessed took a devastating toll.
They also found themselves the object of ire among many black South Africans, who resented the fact that white outsiders were gaining international fame for representing their struggles to the world. Director Steven Silver provides an unflinching look at the politics – and the intense street fighting – in which the photographers found themselves immersed, lending the film a gripping journalist’s-eye-view that drops us into a harrowing moment of history.

the bang bang club ryan philipp

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